Schmerzen

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)

Schmerzen sind leichte bis schwere, unangenehme Beschwerden, die am ganzen Körper auftreten können. Sie sind pochend, reißend, fließend, stechend oder verursachen andere Gefühle, die unmissverständlich darauf hindeuten, dass etwas mit dem eigenen Körper nicht stimmt.

Inhaltsverzeichnis

Definition Schmerzen

Der Schmerz ist ein unangenehmes Gefühl, das überall im Körper auftreten kann. Es gibt leichte Schmerzen, die problemlos zu ertragen sind, aber auch starken Schmerz, den man sich kaum vorstellen kann, wenn man ihn noch nie hatte.

Schmerzen deuten immer darauf hin, dass im Körper eine Verletzung oder eine Erkrankung vorliegt, die das Gewebe angreift und auf diese Weise für die Beschwerden sorgt. Auftreten können Schmerzen grundsätzlich im ganzen Körper und in sämtlichen Gewebeformen, also in Knochen, Bindegewebe oder Weichteilen.

Formen von Schmerzen:

Ursachen für Schmerzen

Schmerzen entstehen aufgrund einer Reizung der Nerven. Liegt eine Verletzung vor, beispielsweise ein Schnitt an der Haut, so sind davon auch die Nerven an der entsprechenden Stelle betroffen und reagieren, indem sie Schmerzreize ausschütten.

Schmerzen der Knochen haben eine ähnliche Ursache und entstehen beispielsweise bei Brüchen, aber auch bei Kontakt mit Krankheitserregern. Schmerzen der inneren Organe liegen meist an einer Erkrankung, die das Gewebe angreift, beispielsweise an einer Entzündung.

Manche Schmerzen, beispielsweise Kopfschmerzen, werden durch Stress ausgelöst. Die Muskulatur verspannt sich und sorgt dafür, dass die Nerven eingequetscht werden oder mit schmerzauslösenden Botenstoffen in Berührung kommen.

Manche Schmerzen haben also auch eine rein neurologische Ursache und werden durch eine Fehlfunktion oder eine Fehlbelastung des Körpers im Alltag ausgelöst.

Verlauf von Schmerzen

Die meisten leichten Schmerzen klingen von alleine wieder ab. Sie entstehen nur bei harmloseren Verletzungen oder kommen bei Kopfschmerzen zustande, die schlichtweg spannungsbedingt sind.

Mittelschwere Schmerzen dagegen können zwar auch von alleine wieder abklingen, brauchen dafür aber länger, da üblicherweise auch mehr Nerven in den Schmerz involviert sind.

Starke Schmerzen wiederum halten selten lange an, sind für den Patienten aber so unerträglich, dass sie behandelt werden, wenn sie auftreten. Unabhängig von der Stärke des Schmerzes kann er auch immer wieder auftreten - bei Kontakt mit schmerzauslösenden Krankheitserregern oder Grunderkrankungen, die sich in der Abheilungsphase befinden, ist das häufig.

Menschen, die starke Schmerzen im Rahmen einer Krebserkrkung haben, leiden wiederum oft an permanentem Schmerzen, die nicht von alleine wieder verschwinden, sondern dringend behandelt werden müssen.

Behandlung von Schmerzen

Bei der Schmerzbehandlung unterscheidet man zwischen kurativer und palliativer Behandlung. Die kurative Behandlung zielt darauf ab, den Schmerz gemeinsam mit seiner Ursache zu bekämpfen. Üblicherweise kommen Mittel zum Einsatz, die die Schmerzen beseitigen, damit es dem Patienten während der Behandlung seiner Grunderkrankung gut geht.

Einige dieser Mittel (Schmerzmittel) sind auch frei erhältlich und werden etwa bei Kopfschmerzen eingesetzt, die keine schwerwiegendere Ursache als den Stress des Alltags haben. Zur kurativen Behandlung gehören auch starke Schmerzmittel, die entsprechend starke Schmerzen sofort beseitigen sollen. Die palliative Schmerzbehandlung dagegen richtet sich an Patienten, die an ihrer Grunderkrankung sterben werden oder die nicht geheilt werden können, auch wenn die Erkrankung selbst nicht zum Tod führt.

Viele Krebspatienten werden in den letzten Wochen und Monaten ihres Lebens etwa palliativ behandelt, da sie starke Schmerzen hätten, würden sie keine Medikation erhalten. Erkrankungen wie die Fibromyalgie dagegen sind zwar unangenehm, aber nicht tödlich, sodass sie nicht kurativ behandelt werden können. Ziel ist es, den Patienten mit seinen Schmerzen jedoch nicht alleine zu lassen.

Üblicherweise werden Mittel gegen Schmerzen als Tabletten verabreicht, da die gängigen Mittel auch in hohen Dosen dafür geeignet sind. Es sind aber auch Spritzen und Infusionen möglich.

Rezeptfreie Medikamente gegen Schmerzen

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Vorbeugung gegen Schmerzen

Schmerzen kann man vorbeugen, indem man sich im Alltag so weit wie möglich vor ihnen schützt. Beim Umgang mit Gegenständen oder Situationen, in denen man sich verletzen könnte, sollte man vorsichtig sein und Schutzkleidung tragen, wenn sie angeboten wird. Auch beim Sport ist Vorsicht sich selbst und anderen gegenüber das oberste Gebot.

Allerdings ist es schwierig krankhaft bedingten Schmerzen vorzubeugen. Hier gilt es den verschiedensten Krankheiten vorzubeugen.

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