Muskelverspannung
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Muskelverspannungen kommen in unserer zivilisierten Welt häufig vor. Betroffen sind meist der Nacken, die Schultern und der Rücken. Doch Muskeln sitzen im ganzen Körper und überall können sie sich verkrampfen.
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Definition Muskelverspannung
Wer unter "Strom" steht, spannt verschiedene Muskelpartien im Körper automatisch an. Wenn darauf keine Entspannung erfolgt, entsteht eine Daueranspannung. Die Folge davon ist eine schmerzhafte Muskelverspannung. Diese kann sogar so schmerzhaft sein, dass eine körperliche Aktivität nicht mehr möglich ist.
Die Patienten liegen flach und können ihrer Arbeit nicht mehr nach gehen. Oft wird dieser Schmerz vom Laien falsch interpretiert und beispielsweise als Bandscheibenvorfall verkannt.
Ursachen für Muskelverspannung
Höchste Zeit also, hiergegen etwas zu tun! Wird die Fehlhaltung nicht korrigiert, manifestiert sich daraus eine chronische Muskelverspannung. Auch so profane Dinge, wie eine ältere Matratze, die ihren orthopädischen Dienst nicht mehr leisten kann, können als Ursachen von Muskelverspannungen in Frage kommen. Ein unpassender Stuhl bei der Arbeit kann ebenfalls Verspannungen auslösen.
Bei Kälte ziehen sich Muskeln zusammen und können im Extremfall sogar einen Muskelfaserriss nach sich ziehen. Muskelverspannungen entstehen langsam durch jahrelange Fehlbelastung oder ganz plötzlich durch die Überlastung der Muskeln durch ungewohnte Bewegungen.
Diagnose und Verlauf von Muskelverspannung
Muskelverspannungen können sehr schmerzhaft sein. Damit sie nicht chronisch werden, sollte die Muskelpartie entsprechend behandelt werden. Die Verstauchung geschieht plötzlich durch Überdehnung der Bänder und Sehnen.
Das kann im Alltag passieren oder auch beim Sport. Die Muskelzerrung ist eine Überdehnung der Muskeln oder der Sehnen.
Sie entsteht meist durch plötzliche Überlastung. Unbehandelt kann chronische Muskelverspannung die Ursache für Muskelschwund sein.
Behandlung von Muskelverspannung
Chiropraktische Behandlungen und Physiotherapie] stehen im Vordergrund der Behandlung bei Muskelverspannungen. Fehlhaltungen müssen korrigiert werden. Die manuelle Therapie ist nur eine Möglichkeit hierbei. Allerdings ist sie sehr effektiv. Von großem Vorteil ist dabei der Lerneffekt. Die Patienten können die Übungen anschließend zu Hause praktizieren und selbstständig verbessern. Wer die Disziplin aufbringt und regelmäßige Übungen absolviert, profitiert davon und bekommt eine stabile Gesundheit.
Für die medikamentöse Behandlung stehen wirksame Präparate in Form von Tabletten, Spritzen, Salben sowie Wärme-erzeugende Pflaster zur Verfügung. Wenn Stress im Beruf angesagt ist, können Entspannungsübungen helfen. So kann manchmal erreicht werden, dass die Verkrampfungen erst gar nicht auftreten.
Auch ein Magnesiumpräparat tut gute Dienste und hilft den Muskeln, locker zu bleiben oder locker zu werden. Weitere Behandlungsmöglichkeiten hält die Homöopathie bereit. Verschiedene Naturheilverfahren und Akupunktur haben sich ebenfalls bewährt.
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Vorbeugung von Muskelverspannung
Um Muskelverspannungen vorzubeugen kann man verschiedene Dinge beachten und ausüben. Vor der körperlicher Aktivität, wie beispielsweise Sport, sollte immer das Aufwärmen stehen.
Wärme schützt auch im ganz normalen Alltag vor Muskelverspannungen. So macht es durchaus Sinn, sich im Winter mit einem Schal, einer Mütze und auch sonst mit warmer Bekleidung vor der Kälte zu schützen.
Gezielte Muskelentspannung kann man lernen. Diese Technik sollte man bei Bedarf anwenden und so die Muskeln schützen. An kalten Tagen tut oft ein warmes Entspannungsbad gute Dienste. Hilfreiche Kräuter hierfür sind Lavendel, Melisse und Lindenblüten.
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