Gedächtnislücken

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin) am 21. März 2017
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Gedächtnislücken bzw. Gedächtnisstörungen und Vergesslichkeit sind in der Regel Störungen des Gedächtnisses, neue oder alte Informationen wiederzugeben. Bei gesunden Menschen ist die Fähigkeit, Informationen zu speichern und sich zu erinnern ohne Störungen möglich.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Gedächtnisstörung?

Die Gedächtnisstörung ist in der medizinischen Fachsprache als mnestische Störung oder Dysmnesie bekannt.

Man unterscheidet drei Formen: Die selektive, quantitative und qualitative Gedächtnisstörung. Bei der selektiven Gedächtnisstörung erinnert sich der Patient nicht mehr an verbale oder räumliche Informationen.

Die quantitativen Störungen beschreiben einen Zustand, in dem sich der Patient entweder an sehr viel mehr erinnert als sonst (Hypermnesie) oder an gar nichts oder sehr wenig (Amnesie).

Die letzte Gruppe der Gedächtnisstörungen bilden Déjà-vu- oder Jamais-vu-Erlebnisse, die als Verfälschungen gelten.

Ursachen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen qualitativen und quantitativen Gedächtnisstörungen. Die selektiven Gedächtnisstörungen treten vor allem bei der Schläfenlappenepilepsie auf. Auch bei der Alzheimer-Erkrankung kommt es zu solchen Störungen. Der Patient kann sich zwar an Dinge erinnern, die vor Jahrzehnten passiert sind, nicht aber an aktuelle Ereignisse, neue Gesichter oder Räumlichkeiten.

Bei den Ursachen des selektiven Wirkungskreises handelt es sich häufig um irreversible Erkrankungen, die tödlich enden können oder müssen. Die quantitativen Störungen sind in sich unterteilt und haben dementsprechend jeweils andere Ursachen. Bei der Hypermnesie handelt es sich beispielsweise um eine Gedächtnisstörung, die sich auf natürliche Weise einstellen kann. Man kann ihren Verlauf an Zeugen bei der Befragung erkennen: Bei der zweiten oder dritten Vernehmung erinnern sie sich oft an mehr als bei der ersten Befragung. Diese Gedächtnisstörung wird auch bei der Hypnose eingesetzt.

Die Amnesie hingegen tritt häufig nach einem Schädel-Hirn-Trauma auf - sie kann wieder vergehen, in besonders schweren Fällen ist sie jedoch permanent. Auch durch andere Erkrankungen wie Migräne, Meningitis oder Demenz kommt eine Amnesie zustande.

Die qualitativen Gedächtnisstörungen haben harmlose Ursachen. Falsche Erinnerungen werden beispielsweise in Stresssituationen abgespeichert, wodurch ein Déjà-vu-Erlebnis zustande kommen kann. Eine andere bekannte Form solcher Gedächtnisstörungen ist die Kryptomnesie, bei der ein Urheber fälschlicherweise, aber gutgläubig denkt, eine Idee stamme von ihm - dabei hat er sie unbewusst aus anderer Quelle übernommen.

Qualitative Gedächtnisstörungen

Inhaltliche Gedächtnislücken und -störungen werden als Qualitative Störungen bezeichnet. Hierbei werden die Erinnerungslücken mit Erfundenem ausgetauscht. Häufig ist diese Form der Gedächtnisstörung bei Alkoholikern zu finden. Der medizinische Fachbegriff dafür ist: Konfabulation.

Das sogenannten Déja-vu-Erlebnis bezeichnet ein falsches Wiedererkennen. Hierbei haben Betroffene verschiedene Lebenssituationen angeblich schon einmal erlebt, owbohl dies faktisch nicht sein kann. Umgedreht gibt es auch die Form des Jamais-vu-Erlebnis bei dem die Patienten behaupten eine bestimmte Situation noch nie erlebt zu haben.

Quantitative Gedächtnisstörungen

Gedächtnistraining wird meist in den Anfangsstadien von Demenz und Orientierungsstörung angepasst an die jeweilige Krankheitslage angewandt.

Hierbei versteht man einen allgemeinen Gedächtnisverlust. Dieser kann in Form von schleichendem Gedächtnisverlust oder gar einer Amnesie auftreten. Der schleichende Gedächtnisverlust ist bei einer Demenz typisch. Hierbei ist insbesondere das Kurzzeitgedächtnis betroffen, während das Langzeitgedächtnis eher seltener betroffen wird. So erinnern sich Betroffene beispielsweise kaum, was sie am Vortag erlebt haben, können aber genau beschreiben, was vor 40 Jahren passierte.

Bei einer Amnesie handelt es sich um eine Erinnerungslücke, die jedoch nur zeitlich begrenzt auftritt. Oft tritt eine Amnesie nach Kopf- und Gehirnverletzungen auf, wie z.B. bei Gehirnerschütterung oder anderen Bewusstseinsstörungen. Meist haben die Patienten hierbei keine Erinnerung mehr über das Geschehen vor einem Unfall.

Krankheiten

Komplikationen

Beim Bezeichnen der Komplikation sollte die vollständiges Befindlichkeitsstörung mit einbezogen werden. Eine Komplikation in der Medizin ist das spätere Symptom einer Störung oder eine unerwünschte Nebenwirkung eines medizinischen Präparates, wenn dieses gegen diese gesundheitliche Störung verwendet wird.

Komplikationen können deshalb bei fehlender Behandlung oder mit der Behandlung eintreffen. Gedächtnislücken sind die eventuelle Komplikation des natürlichen Alters, welche in eine echte Demenz übergehen können. Gleichermaßen mögen Gedächtnislücken weitere Komplikationen provozieren. Gedächtnislücken entstehen durch Ablagerungen im Gehirn, welche oft durch Arterienverengungen ausgelöst werden. Komplikationen treten besonders bei geschwächten Menschen auf. In aschweren Fällen können Arterienverengungen lebensbedrohlich sein. Gedächtnislücken können ein Vorbote davon sein. Um gefahrbringende Komplikationen zu unterbinden, sollte nach Erscheinen suspekter Symptome eine klinische Untersuchung gemacht werden.

Gegebenenfalls muss der Erkrankte im Rahmen der Ausschaltung von späteren Komplikationen wie krankhafte Gedächtnislücken stationär behandelt werden. Hier kann ein Plan für die folgende ambulante Therapie gegen Gedächtnislücken sowie die ursächliche gesundheitliche Störung gemacht werden. Gedächtnislücken sind dagegen nur eine Komplikation unter anderen die bei Demenz entstehen. Die gesundheitsfördernde Lebensweise, die Meidung von fetthaltiger Nahrung und Nikotin und regelmäßige Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen können Gedächtnislücken vermeiden. Zuzeiten ist eine zuckerarme Ernährung anzuraten. Einige medizinischen Präparate sind belastend für das Gehirn und sind infolgedessen bei hier nicht anwzuwenden.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Gedächtnislücken sind nicht gleich als krankhaft zu werten. Vergesslichkeit bedeutet nicht automatisch eine drohende Demenz oder Alzheimer-Erkrankung. Selbst im Alter sind Gedächtnislücken nicht zwingend ein Alarmsignal. Betroffene sollten zunächst bei eigenen Gedächtnislücken oder Gedächtnislücken anderer Personen einen möglichen erklärenden Zusammenhang beachten. Häufig treten Gedächtnislücken in Stresssituationen auf als wehre sich das Gehirn gegen zu viele Details auf einmal. Auch ein mangelhafter räumlicher Orientierungssinn und eine schlechte Merkfähigkeit für Gesichter sind angeboren und können gelegentlich als Gedächtnislücken wirken.

Ein Arzt sollte bei Gedächtnislücken jedoch aufgesucht werden, wenn der Verdacht auf eine Demenz oder Alzheimer-Erkrankung naheliegt. Das ist der Fall, wenn eine Person aufgrund einer starken Vergesslichkeit ihren Alltag kaum noch oder nicht mehr organisieren kann und sich und andere möglicherweise sogar in Gefahr bringt. Sie hat Probleme beim An- und Auskleiden, Nahrungszubereiten und verlegt dauernd Gegenstände, die sich hinterher oft an ungewöhnlichen Orten wieder anfinden.

Gedächtnislücken nach einer Kopfverletzung, Migräne, Ohnmacht oder nach einem Schockzustand sind ebenfalls Gründe, dringend einen Arzt zu konsultieren. Die Einnahme bestimmter Medikamente kann ebenfalls zu Gedächtnislücken führen. Sofern also nicht Stresssituationen oder nur kurzzeitig auftretende Gedächtnislücken, wie sie jeder kennt, vorliegen, sollte bei Gedächtnislücken ein Arzt aufgesucht werden, und sei es nur vorsichtshalber.

Behandlung & Therapie

Gedächtnisstörungen werden vor allem vorbeugend behandelt. Die nachträgliche Behandlung gestaltet sich meist schwierig, da manche Gedächtnisstörungen und die dazugehörigen Tätigkeiten im Gehirn noch unzureichend erforscht sind.

Bei bekannten Erkrankungen wie der Epilepsie werden Medikamente verschrieben, die die Anfälle verhindern sollen. Auf diese Weise kommt es nicht mehr zu Gedächtnisstörungen. Bei unheilbaren Erkrankungen wie Alzheimer werden zumindest präventive Medikamente verschrieben, um den Zustand zu lindern und den Fortgang der Erkrankung zu verzögern.

Bei anderen Gedächtnisstörungen wie der Amnesie hilft es oft nur, die Wiederkehr des Gedächtnisses abzuwarten. Währenddessen werden meist die anderen Symptome und Erscheinungen behandelt, die der Auslöser des Zustandes mit sich gebracht hat.

Hier finden Sie Ihre Medikamente:

Vorbeugung

Gedächtnisstörungen durch Erkrankungen kann man höchstens vorbeugen, indem man sich streng an die Einnahme der verordneten Medikamente hält. Leichter fällt es, sich vor Gedächtnisstörungen zu schützen, die auf natürliche Art und Weise eintreten.

Jeder Mensch muss eine eigene, individuelle Strategie dazu entwickeln, sich Dinge besser zu merken. Das kann gegen typische altersbedingte Gedächtnisstörungen helfen. Gerade bei wissenschaftlichen Arbeiten ist es wichtig, sich über die Quellen im Klaren zu sein.

Hilfreich sind beispielsweise Listen, Mind Maps oder andere Techniken, die helfen sollen, sich Sachverhalte besser genau einzuprägen und sie später bei Bedarf nochmals nachzuschlagen.

Bücher über Gedächtnisstörungen & Gedächtnislücken

Quellen

  • Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2015
  • Hacke, W.: Neurologie. Springer, Berlin 2010
  • Wächtler, C. (Hrsg.): Demenzen – Frühzeitig erkennen, aktiv behandeln, Betroffene und Angehörige effektiv unterstützen. Thieme, Stuttgart 2002

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

gandalfdiegraue kommentierte am 06.10.2016 um 02:16 Uhr

Ich bin 1997 geboren. Ich wurde öfter brutal geschlagen. Früher hatte ich ein sehr gutes Gedächtnis, seit knapp zwei Jahren merke ich mir fast nichts mehr. Ich habe sogar Angst, dass ich irgendwann nicht mehr weiß wie ich nach Hause komme. Ich vergesse täglich was am vergangenen Tag passierte, ich erinnere mich kaum an Gespräche, geschweige denn was ich überhaupt gemacht habe. Für das Alter indem ich mich befinde, ist es doch sehr seltsam. Bei mir früh diagnostizierte man frühzeitig Schizophrenie/eine affektive Störung/Wahrnehmungsstörungen. Ich will mein altes starkes Gedächtnis wieder und nicht in gefühlslosen Gedächtnisverlusten versinken. Was kann ich machen?

Chris´tine B. kommentierte am 01.04.2016 um 19:39 Uhr

Ich selbst schätze mein Erkrankungsrisiko (Alzheimer 53 Prozent) hoch ein. Allerdings halte ich im Test nicht alle Fragen zeitgemäß. Hier wird z.B. nicht nach Alternativen zum Bücherlesen oder Sport gefragt. Früher (ich bin 70 Jahre alt) habe ich viele Bücher gelesen. Heute lese ich drei Tageszeitungen, News im Internet und mindestens drei Magazine im Monat, außerdem technische und handwerkliche Bücher und Anleitungen bei Bedarf. Sportlich kann ich nicht mehr viel machen, dafür aber ausreichend Gartenarbeit und ich gehe öfter mal mit unserem Hund (1-2 Std/Woche).
An guten Tagen könnte ich Bücher schreiben. An weniger guten oder schlechten, entfliehen Worte, Begriffe, Namen, die ich gerade noch im Kopf hatte, um sie niederzuschreiben. PIN-Nummern, Passwörter etc. muss ich täglich im Gebrauch haben, sonst verflüchtigen sie sich nach kurzer Zeit. Schlüssel etc. lege ich oft "sicher" weg, um diesen Ablageplatz dann zu vergessen. Habe buchstäblich ein "schwarzes Loch im Kopf". Ich verzweifele daran. Was kann ich machen?

milaja kommentierte am 24.02.2015 um 01:09 Uhr

Ich hatte vor ungefähr 5 Monaten einen Autounfall. Ich bin mit dem Kopf gegen die Scheibe geknallt und kann mich nicht an den Unfall erinnern. Meine Erinnerung setzte erst ein, nachdem ich irgendwie aus dem Auto gekommen bin und zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, wo ich bin. Mir ging es, bis auf ein kleines Schleudertrauma, schnell wieder gut. Jetzt berichten mir Freunde, dass ich häufig Dinge nicht mitbekomme. Sie erzählen mir Sachen zwei mal und ich kann mich an das erste mal nicht erinnern. Ihrer Meinung nach, ist das in den letzten Monaten auffällig. Sollte ich mir Sorgen machen und woran könnte das liegen?

poca kommentierte am 28.12.2014 um 00:12 Uhr

Ich habe seit einem Jahr Gedächtnislücken. Meine Mitmenschen berichten mir von Sätzen, die ich gesagt haben soll, nur kann ich mich Sekunden später nicht mehr daran erinnern. Ich bin erst 31 Jahre alt, da kann ich doch noch kein Alzheimer haben. Häufig ist auch die Zeit so schnell vergangen, dass ich das Gefühl habe, mir fehlen Minuten.

Tschebi kommentierte am 11.12.2013 um 16:22 Uhr

Mein Hausarzt hat mich zu einem Neurologen geschickt. Da wurde mein Kopf mit Elektroden (Apparat wie bei einer Damencoiffeuse) abgesucht. Anscheinend handelt es sich bei mir um eine altersbedingte Hirnschrumpfung. Am 21. Januar werde ich 74. Ich habe ein sehr schlechtes Namensgedächtnis.
Gegen Hirnschwund gibt es kein Mittel. Ich nehme aber sehr viele andere Mittel, wegen psychischer Probleme. Bin ich vielleicht Demenz gefährdet?

irene kommentierte am 01.09.2013 um 23:07 Uhr

Ich habe seit 4 Jahren Epilepsie, aber bei mir ist nicht feststellbar welcher Art! Während eines Kreislaufkollaps krampfte ich zusammen, kippte auf den Boden und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf. Ich hatte eine riesen Beule.
Jetzt weiß ich nicht, ob es durch diesen Aufprall dazu kam, dass ich Gedächtnislücken bekam, denn seit dem begann es. Doch leider ist beim EEG und MRT nicht zu sehen, ob evtl. der Schläfenlappen betroffen ist. Und seit 2 Jahren leide ich verstärkt an Gedächtnisverlust. Ich hoffe, dass ihr mir vielleicht Antworten geben könnt.

elvi kommentierte am 01.04.2012 um 22:17 Uhr

Ich habe seit ein paar Monaten ein Problem. Ich habe für Sekunden die Aufmerksamkeit nicht mehr und weiß nicht wo ich in dieser Zeit gedanklich bin. Ich hatte vor 8 Wochen einen Unfall. War nicht schlimm, ich bin bei langsamen Rückwärtsfahren einem Rollerfahrer aufgefahren. Ich hätte ihn sehen müssen, aber das sind Sekunden, die sind einfach weg. Dann schaue ich meiner Tochter nach, als sie zum Kiosk lief, sie hatte ca. noch 50m zu laufen und ich war mir sicher, sie sei gegenüber in das Hoftor reingelaufen. Ich rief sie, aber es reagierte keiner, als ich die strasse nach oben sah, kam meine tochter vom Kiosk zurück. Mir fehlen die 50m, die sie Richtung Kiosk gelaufen war. Ich stand am Fenster und kann mir nicht erklären, wo ich die 2 Minuten mit meinem Kopf war. Mir passieren ständig solche Dinge, wo ich merke, dass es immer sSekunden sind, die fehlen. Wenn ich zum Arzt gehe, um das zu schildern, komme ich mir total bekloppt vor und habe Angst, dass er mich auslacht. Ich weiß langsam nicht mehr, was ich machen soll, was kann das sein?

Jessika kommentierte am 26.01.2012 um 11:52 Uhr

Mir ist etwas ganz Merkwürdiges passiert. Ich saß gestern mit meiner Familie beim Abendbrot und wollte den Essenplan meiner Tochter ausfüllen. Ich hab gerade angefangen zu lesen, da fragte mich mein Sohn, ob er was zu Trinken bekommen könnte. Ich hab ihm noch geantwortet, dass ich ihm was hole. Ich bin eine gefühlte Sekunde später aufgestanden und hab ihm einen Becher Wasser geholt. Mein Sohn hat mich mit ganz großen Augen angeschaut, denn sein Papa hatte längst einen Becher geholt und mein Sohn hatte ihn auch schon ausgetrunken. Ich war total perplex. Ich war nicht müde oder so. Was war das denn?

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