Stress

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)

Stress ist eine durch äußeren und inneren Druck entstandene Anspannung des Körpers und des Geistes (Psyche). Zu den äußeren und inneren Faktoren gehören demnach spezifische Reize, den sogenannten Stressoren, die in der Folge physische und psychische Reaktionen beim Menschen hervorrufen können. Kurzweiliger Stress ist harmlos und diente einst zur Aktivierung des Körpers und Geistes bei Gefahr und zum Überleben in der Wildnis. Lang anhaltender Stress kann heute jedoch zu vielen Krankheiten und Beschwerden führen, sodass ein stressfreies Leben zu bevorzugen ist.

Inhaltsverzeichnis

Definition Stress

Einerseits bedeutet Stress eine Reaktion auf bestimmte äußere Faktoren. Andererseits bezeichnet man als Stress aber auch die körperliche und seelische Belastung, die aus diesen äußerlichen Faktoren resultiert. Stress auslösende Faktoren können sich beim Menschen extrem unterscheiden. Die wohl am meisten auftretende Ursache, die Stress zur Folge hat, ist die alltägliche Hektik und Innere Unruhe, mit der man sich stets konfrontiert sieht.

Dazu kommt ein in der heutigen Gesellschaft immer größer werdender Leistungsdruck, dem sich nur noch wenige gewachsen sehen. Ist dies der Fall, treten die ersten Symptome auf. Auch hier gibt es große Unterschiede bei den Betroffenen. Manche werden besonders nervös, manche werden aber auch matt und igeln sich ein, vermeiden jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Bei wieder anderen treten sogar gesundheitliche Beschwerden wie Herzrasen bis hin zum Burnout auf.

Ursachen für Stress

Häufigste Ursachen, die zu Stress führen, sind zum einen die Arbeit und zum anderen zwischenmenschliche Beziehungen. In der Gesellschaft von heute steht man stets unter Druck, immer der Beste sein zu müssen, die perfekte Partnerschaft zu führen, möglichst viele Freunde zu haben. Immer mehr Menschen setzen sich aus diesen genannten Gründen selbst viel zu sehr unter Druck und bürden sich somit Stress auf.

Doch auch äußere Reize wie Lärm, eine schädliche Körperhaltung, aber auch eine Reizüberflutung können Stressfaktoren sein. Zu den äußeren Faktoren kommen emotionale Schwankungen. Häufig besteht gerade bei unsicheren Personen die Angst, von anderen abgelehnt zu werden. Sie sind immer auf der Suche nach Anerkennung und wollen von allen gemocht werden, es allen recht machen. Genau das löst bei vielen ebenfalls auf Dauer Stress aus.

Behandlung von Stress

Stress

Behandeln kann man Stress nur, indem man diesen reduziert und, so weit es eben möglich ist, umgeht. Außerdem sollte man die Ursachen erkennen, die zum Stress geführt haben, um dieses Übel an der Wurzel zu bekämpfen. Am besten gönnt man sich eine Auszeit von allem, was einem über den Kopf wächst, fährt irgendwohin, wo man abschalten kann und sich nur auf sich selbst konzentriert.

Wieder aus dem Urlaub zurückgekehrt sollten auch in den Alltag Oasen der Ruhe eingebaut werden, um Stress weitestgehend zu vermeiden. Da können schon einfachste Methoden helfen, wie beispielsweise bewusste Entspannungs- und Atemübungen (auch Autogenes Training kann helfen) oder eine regelmäßige sportliche Betätigung. Da kommt es drauf an, was für ein Mensch man ist und wie man am besten abschalten kann, um den Kopf frei von jeglichem Stress zu bekommen.

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Vorbeugung von Stress

Am besten beugt man Stress mithilfe eines Antistress-Programms vor. Dies erfolgt in insgesamt vier Schritten. Zunächst einmal muss man die persönlichen Stressfaktoren, also die Ursachen, analysieren. Hat man diese gefunden, sollten sie möglichst aufs Mindeste reduziert werden, um so auch den Stress zu umgehen.

Als nächstes gilt es, bereits entstandenen Stress abzubauen. Der letzte Schritt ist schließlich, nachhaltig Stress vorzubeugen. Das Ganze im Alltag umzusetzen ist oft kein Leichtes und oftmals muss man sich selbst überlisten, um nicht erneut in eine Stress-Falle zu tappen. Das Grundprinzip, um Stress nachhaltig zu umgehen, ist, sich Zeit für sich zu nehmen.

Zudem sollten ein paar tägliche Gewohnheiten verändert werden. Es gilt, Prioritäten zu setzen. Was ist wichtig, was nicht – darüber sollte man Klarheit gewinnen. Am besten vereinfacht man sein Leben und lebt nach dem Motto: Weniger ist mehr. Dazu gehört es, auch mal „Nein“ zu sagen, es nicht immer jedem recht machen zu wollen. Dabei hilft das so genannte Stressmanagement. Es hilft einem dabei, die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu erkennen und diese auch zu verfolgen.

Vorbeugende Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Yoga können ebenfalls vorbeugen wirken. Auch Joggen und Schwimmen hilft die Anspannung zu lösen und den Kopf frei zu bekommen.

Hausmittel und Kräuter gegen Stress und Anspannung

  • 10 Tropfen Baldriantinktur zum Einschlafen in einem aufgelöst in einem Glas Wasser, beruhigt Seele, Körper und Geist auf Dauer. Allerdings kann der beruhigende Effekte auch bis zu zwei Wochen dauern. Dafür hält er aber auch länger an.

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