Burnout-Syndrom
Das Burnout-Syndrom bezeichnet eine psychische Krankheit, die relativ neu in das Bewusstsein der Medizin ist. Dabei gilt Burnout, wie der englische bereits aussagt, als Ausgebranntheit bzw. als chronischer Erschöpfungszustand.
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Definition Burnout-Syndrom
Meist entsteht das Burnout-Syndrom durch langanhaltenden beruflichen Stress, Überlastung und Überarbeitung. Aber auch falsch gesetzte Erwartungen an das Leben und an den Beruf, sowie andere persönliche psychische Probleme können zu einem Burnout führen. Da die Erkrankung nicht selten zu Selbstmordgedanken führt, sollte rechtzeitig ein Arzt aufgesucht werden, um die Krankheit so früh wie möglich zu therapieren.
Ursachen für Burnout-Syndrom
Mit der Zeit wächst dem Patienten der Druck dieser Enttäuschungen allerdings über den Kopf und er verliert die Motivation am Beruf, da seine individuellen Verarbeitungsmechanismen gescheitert oder nicht vorhanden sind. Das Burnout-Syndrom betrifft allerdings auch bestimmte Patienten stärker als andere. Menschen mit bekanntem Helfersyndrom, ADHS oder Neurotizismus gehören zur Risikogruppe und werden in einem herausfordernden Beruf oder einer schwierigen Lebenssituation eher daran erkranken als andere Menschen.
Symptome bei Burnout
In der folgenden werden nur die körperlichen Symptome bei Burnout aufgelistet. Dabei können diese in sehr unterschiedlichen Formen und Intensitäten vorkommen. Neben den körperlichen Symptomen, sind aber auch besonders die psychischen Beschwerden von essentieller Bedeutung zum Erkennen eines 'Burnout-Syndroms. Dazu zählen vor allem ein geringes Selbstvertrauen, allgemeine Unzufriedendenheit am Beruf, ständiges Gefühl von Stress und Traurigkeit. Weiterhin leiden die betroffenen Personen auch an Lustlosigkeit und verlieren ihre Lebensfreude.
- Depressionen
- Herzrasen
- Stimmungsschwankungen
- Infektanfälligkeit
- Schwindel
- Gleichgewichtsstörung
- Reizbarkeit
- Verspannung
- Schlafstörungen
- Kopfschmerzen
- Magenschmerzen
Krankheitsverlauf Burnout-Syndrom
Symptomatisch für das Burnout-Syndrom ist zunächst eine übersteigerte Motivation, gepaart mit der mangelnden Fähigkeit, Niederlagen als solche zu erkennen und einzusehen. Es gilt bereits als erstes Warnsignal, wenn sich der Patient für den Beruf aufopfert. Zu Beginn der Krankheit fühlt er sich unersetzlich, stellt nahezu perfektionistische Ansprüche an sich selbst und an alle anderen. Der Patient verschreckt mit diesem scheinbar perfektionistischen Verhalten die Kollegen. Weiterhin ist er es davon überzeugt seinen Idealen nachzukommen.
Mit der Zeit nimmt allerdings die Leistungsfähigkeit ab und die Motivation schwindet, es wird nur noch stumpf gearbeitet, ohne sozialen Kontakt zu den Kollegen zu suchen. Vielmehr werden Schuldzuweisungen beobachtet, die eine letzte emotionale Reaktion des Patienten sind. Im weiteren Verlauf des Burnout-Syndroms werden auch die Familie und der Freundeskreis vernachlässigt, der Patient zieht sich zurück und entwickelt Zweifel an seinem bisherigen Leben und seinem Platz darin. Schlussendlich erreicht das Burnout-Syndrom einen Punkt, an dem der Patient arbeitsunfähig wird und schlimmstenfalls sogar suizidgefährdet sein kann.
Behandlung von Burnout-Syndrom
In den fortgeschrittenen Stadien braucht der Patient allerdings professionelle Hilfe. Die Behandlung des Burnout-Syndroms besteht zunächst darin, den Patienten aus der belastenden Situation zu entfernen und ihm eine Auszeit zu gönnen, die meist in einer spezialisierten Klinik stattfindet. Währenddessen werden seine individuellen Probleme analysiert, die zum Burnout-Syndrom geführt haben. Nach der Entlassung aus der Klinik erhält er weitere Psychotherapie, wird durch den behandelnden Psychologen überwacht und erhält gezieltes Coaching.
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