Hexenschuss
Als Hexenschuss oder Ischias-Syndrom wird ein plötzlich auftretender und meist stechender Schmerz im unteren Bereich des Rückens, also der Lendenwirbelsäule, bezeichnet. Von den Medizinern wird dieser Lumbago genannt.
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Definition Hexenschuss
Da die Schmerzen bei einem Hexenschuss sehr heftig sind, vermuten die meisten Betroffenen einen Bandscheibenvorfall. Dies ist jedoch nur in den wenigsten Fällen zu diagnostizieren - vorsichtshalber sollte man jedoch bei starken Schmerzen im Rücken unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Nicht selten nämlich haben Menschen, die einen Hexenschuss erleiden, regelmäßig Rückenschmerzen. Gut abgrenzen kann man einen Bandscheibenvorfall von einem Hexenschuss übrigens dadurch, dass bei diesem die Schmerzen häufig bis in die Beine ausstrahlen - bei einem Hexenschuss ist in der Regel nur der untere Rücken betroffen.
Ursachen für Hexenschuss
Durch diese falschen Bewegungen werden Muskel gezerrt oder Wirbel blockiert - so entsteht ein doch recht heftiger Schmerz. Im Bereich der Gelenke befinden sich nämlich unzählige Nerven und Nervenfasern - diese sind der Hauptauslöser für die sehr starken Schmerzen.
Nur in ganz seltenen Fällen sind Verengungen der Wirbelsäule aufgrund von Tumoren die Ursache für den Hexenschuss.
Symptome
Krankheitsverlauf Hexenschuss
Die gute Nachricht für alle Patienten mit einem Hexenschuss: dieser verschwindet mit der richtigen Therapie meist nach ein paar Tagen von selbst wieder. Sind die Schmerzen innerhalb von drei Tagen nicht von selbst verschwunden, sollte man jedoch einen Arzt aufsuchen; dieser wird die geeigneten Medikamente verschreiben oder Spritzen verabreichen. Patienten, die regelmäßig unter einem Hexenschuss leiden, sollten allerdings einen Arzt aufsuchen, da dieser eventuell Vorbote eines Bandscheibenvorfalls sein kann.
Behandlung von Hexenschuss
Nun werden die Bewegungsfähigkeit und die Reflexe des Patienten untersucht. Röntgen-, Ultraschall- und Blutuntersuchungen sowie die Computertomografie sind häufig angewandte Verfahren, um den Hexenschuss schließlich genau zu diagnostizieren.
Die Behandlung richtet sich im Allgemeinen nach der zugrunde liegenden Ursache. Bei einem blockierten Wirbelkörper beispielsweise hilft meist nur das Einrenken - dieses sollte nur von einem erfahrenen Orthopäden angewandt werden.
Im Normalfall reichen jedoch schmerzstillende Medikamente bei einem Hexenschuss völlig aus; auch Wärme tut dem Rücken sehr gut. Absolute Bettruhe ist beim Hexenschuss kaum erforderlich, lediglich in den ersten Tagen sollte man sich schonen. Danach aber ist Bewegung ein unbedingtes Muss, um die Muskulatur des Rückens wieder in Schwung zu bringen. Diclofenac ist eines der am häufigsten verschriebenen Schmerzmittel gegen den Hexenschuss, dies wird in Form von Tabletten verabreicht.
Häufig jedoch wird vom Arzt auch ein entzündungshemmendes Medikament direkt in die Rückenmuskulatur gespritzt. Krankengymnastik, Massagen und Rückenschule können unterstützend bei einem Hexenschuss angewandt werden. Ist wiederum ein Bandscheibenvorfall der Auslöser für den Hexenschuss, hilft oft nur noch eine Operation.
Rezeptfreie Medikamente gegen Hexenschuss
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Vorbeugung von Hexenschuss
Um Rückenschmerzen im Allgemeinen und insbesondere einem Hexenschuss vorzubeugen, ist es ganz entscheidend, die Rückenmuskulatur zu stärken. Auch die richtige Matratze wirkt wahre Wunder - diese sollte dem Körpergewicht angepasst sein. Vor allem bei Berufen mit vorwiegend sitzender Tätigkeit ist es wichtig, einen sportlichen Ausgleich zu schaffen. Besonders rückenschonende Sportarten sind Schwimmen und Radfahren.
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