Schmerzmittel

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 25. November 2016
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Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers an das Gehirn, dass etwas im menschlichen Organismus nicht in Ordnung ist. Viele Schmerzformen sind harmlos und treten mehrmals im Leben für kurze Zeit auf, so beispielsweise Kopfschmerzen, die innerhalb weniger Stunden meist durch Einnahme eines leichten Schmerzmittels wieder verschwinden.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Schmerzmittel?

Es gibt auf dem Arzneimittelmarkt eine Vielzahl verschiedener Schmerzmittel, welches Präparat für einen Patienten in Frage kommt, ist abhängig von der Schmerzart.

Leichte Schmerzmittel, die zumeist bei leichten oder mittelstarken Schmerzen angewandt werden sind oftmals frei verkäuflich in der Apotheke und bedürfen keiner Verordnung durch den Arzt.

Trotz der freien Verkäuflichkeit sollten Schmerzmittel grundsätzlich nicht ohne ärztlichen Rat über einen längeren Zeitraum angewandt werden, um unvorhergesehene Nebenwirkungen zu vermeiden.

Anwendung, Wirkung & Gebrauch

Zur Anwendung kommen Schmerzmittel bei unterschiedlichen Erkrankungen, sowie zur rein symptomatischen Behandlung von Schmerzen. Einige Schmerzmittel, sogenannte Analgetika wirken nicht nur schmerzstillend, sondern auch entzündungshemmend und werden daher bei Entzündungsherden im Körper eingesetzt. Grundsätzlich gibt es drei Hauptarten von Schmerzmitteln, hierzu gehören freiverkäufliche Schmerzmittel gegen leichte Schmerzen, die bei akuten Symptomen auch ohne ärztlichen Rat eingenommen werden können.

Solche Mittel sind zur Bekämpfung von leichten Zahnschmerzen, Kopfschmerzen oder anderen, vorübergehenden Schmerzarten gedacht. Bei stärkeren Schmerzen kommt die zweite Gruppe von Schmerzmitteln zu Einsatz, es handelt sich hier um Opiate. Diese Medikamente werden ausschließlich von einem Arzt verordnet und dürfen nur nach ärztlicher Vorschrift eingenommen werden. Opiate werden bei unterschiedlichsten Erkrankungen eingesetzt. Sie kommen sowohl für die Linderung von Schmerzen nach operativen Eingriffen in Frage, als auch zur Behandlung von schwerkranken Personen mit starken Schmerzen.

Die dritte Gruppe von Schmerzmittel, die anästhesierenden Präparate werden zur Ausschaltung des Schmerzempfindens für medizinische Eingriffe eingesetzt. Beim Zahnarzt kommen derartige Schmerzmittel ebenso zum Einsatz wie im Krankenhaus vor chirurgischen Eingriffen.

Pflanzliche, natürliche & pharmazeutische Schmerzmittel

Es gibt auf dem Arzneimittelmarkt eine Vielzahl verschiedener Schmerzmittel, welches Präparat für einen Patienten in Frage kommt, ist abhängig von der Schmerzart.

Schmerzmittel gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten, der Grund hierfür liegt darin, dass sehr viele Erkrankungen mit Schmerzen einher gehen, die für den Patienten ohne Medikamente nicht erträglich wären.

Für die Linderung von Schmerzen werden unterschiedliche Schmerzmittel eingesetzt, welches Mittel für einen Patienten geeignet ist, hängt von mehreren Faktoren ab.

Zum einen muss der Arzt eine Kosten-Nutzen Abwägung durchführen, starke Schmerzmittel haben häufig auch starke Nebenwirkungen und sollten daher nur zum Einsatz kommen, wenn es keine andere Möglichkeit gibt, die Schmerzen des Patienten zu lindern.

Auch Allergien auf einzelne Wirkstoffe müssen beim einzelnen Patienten beachtet werden, während Patient A beispielsweise problemlos ein Analgetikum einnehmen kann, ist bei Patient B durchaus eine Überempfindlichkeitsreaktion möglich.

Bekannte und typische Schmerzmittel sind:

Weiterhin unterscheidet man in pflanzliche und natürliche Schmerzmittel und chemische Schmerzmittel der Pharmaindustrie. Zu den pflanzlichen und natürlichen Schmerzmittel zählen: Weidenrinde, Brennessel, Teufelskrallenwurzel, Arnikablüten und Senfsamen. Als ätherische Öle gegen Schmerzen kommen Öle aus Eukalyptus, Fichtennadeln, Kiefernnadeln und Kampfer in Betracht.

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Risiken & Nebenwirkungen

Jedes Schmerzmittel hat neben den gewünschten Wirkungen auch eine Reihe von Nebenwirkungen und Risiken, die unterschiedlich intensiv ausfallen können. Während einige Patienten problemlos hohe Dosen von Schmerzmitteln vertragen, ist in anderen Fällen mit Begleitsymptomen zu rechnen. Besonders häufig kommt es zu Auswirkungen auf das Magen-Darm-System. Übelkeit wird bei vielen Patienten ebenso beobachtet wie Durchfall oder Bauchschmerzen.

Solche Nebenwirkungen sind in der Regel deutlich harmloser, als die zugrunde liegenden Beschwerden und sollten daher in Kauf genommen werden. Bei Opiaten, welche direkt auf der Schmerzempfinden im Gehirn wirken, sind auch zentralnervöse Störungen als Nebenwirkung häufig beobachtet.

Viele Patienten fühlen sich müde, schwach und erschöpft. Nebenwirkungen durch Schmerzmittel verschwinden in der Regel ohne Behandlung, sobald das Medikament nicht mehr eingenommen wird.

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