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Allergie

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 19. März 2014
Symptomat.deKrankheiten Allergie

Von einer Allergie spricht man, wenn das Immunsystem des Körpers außerordentlich stark auf bestimmte Stoffe und Umwelteinwirkungen reagiert. Man spricht hierbei auch von einer Überreaktion. Typische Allergien sind Heuschnupfen, Hausstauballergie und Sonnenallergie. Die Anzeichen der meisten Allergien sind meist deutlich sichtbar. So sind Schnupfen, Tränende Augen, Schwellungen, Juckreize und Atemnot nicht selten und sollten von einem Arzt untersucht werden.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Allergien?

Eine Allergie ist im Grunde nichts anderes als die Folge eines übereifrigen Immunsystems. In der Regel dient das Immunsystem dazu, Krankheitserreger und Schädlinge abzuwehren, um den Körper zu schützen.

Bei manchen Menschen werden jedoch auch harmlose Eindringlinge, wie zum Beispiel Bestandteile von Nahrungsmitteln oder Blütenpollen, als schädlich eingestuft, sodass der Körper auf die jeweiligen Fremdlinge allergisch reagiert.

Eine Allergie kann jedoch nicht nur gegen Pollen oder bestimmte Nahrungsmittel bestehen, auch Hausstaub, Bestandteile von Kosmetika, Tierhaare oder andere Dinge, mit denen man im Alltag in Berührung kommt, können zu einer Überempfindlichkeitsreaktion führen. Da es für eine Allergie viele Auslöser gibt, können sowohl Kinder als auch ältere Menschen betroffen sein.

Ursachen für Allergie

Warum manche Menschen eine Allergie entwickeln ist bisher noch nicht restlos geklärt, denn es gibt sehr viele Ursachen, die allergische Reaktionen auslösen können. Grundsätzlich ist es so, dass das Immunsystem einen eigentlich harmlosen Fremdkörper für schädlich hält und diesen abwehrt, sodass der Körper mit Hautreizungen, tränenden Augen und ähnlichen Symptomen reagiert.

Die Gründe für die Überempfindlichkeit bei manchen Menschen sind vielfältig. So kann es zum Beispiel sein, dass die Neigung zu einer Allergie über die Gene vererbt wird. Wer in seiner Familie mehrere Allergiker hat, wird selbst wahrscheinlich auch empfindlicher auf bestimmte Stoffe reagieren. Dass Allergien in den Industrieländern wesentlich häufiger auftreten als in anderen Ländern, lässt zudem auch darauf schließen, dass der Körper ein gewisses Maß an Schmutz und Keimen braucht, um seine Abwehrkräfte auszubilden. Wer zu viel Wert auf Hygiene legt und seine Wohnung eher steril hält, ist dann nur selten gegen die Schadstoffe aus der Umwelt gewappnet, die man jedoch nicht umgehen kann.

Aus diesem Grund sollten Kleinkinder bzw. Babys auch nicht zu steril gereinigt werden. Mit Schmutz und Ungeziefer sollten sie jedoch auch nicht in Kontakt kommen. Das gesunde Mittelmaß ist immer noch das Natürlichste, um eine spätere Allergie vorzubeugen.

Typische Symptome und Anzeichen bei Allergien

Krankheitsverlauf bei Allergie

Der Krankheitsverlauf einer Allergie richtet sich vor allem danach, auf welche Allergene überempfindlich reagiert wird. Betroffen sind häufig die Augen, die mit Rötungen und Juckreiz reagieren. Auch Bindehautentzündungen und eine starke Tränenproduktion sind bei einer Allergie nicht selten. Zudem treten häufig Schwellungen der Bindehäute und der Lider auf.

Allergische Reaktionen können sich jedoch auch auf die Bronchien auswirken. Anders als bei Reaktionen der Augen, können diese Auswirkungen auch bleibende Schäden hervorrufen und sind somit als gefährlicher einzustufen. Bei einer Überempfindlichkeit verengen sich die Bronchien, während gleichzeitig zu viel Bronchialsekret produziert wird, sodass es zu Entzündungen kommt. Als Folge kann die Bronchialschleimhaut beschädigt werden.

Zu Atemproblemen kann eine Allergie auch führen, wenn die Nase betroffen ist. Die Nasenschleimhäute schwellen an, während gleichzeitig zu viel Secret produziert wird. Die Folge einer Allergie ist ein starker Juckreiz, vermehrtes Niesen und im schlimmsten Fall Entzündungen in den Nebenhöhlen.

Behandlung und Therapie von Allergien

Eine wirkliche Heilung aller Allergien ist bisher noch nicht möglich. In vielen Fällen reicht es jedoch aus, wenn der Betroffene die jeweiligen Allergene meidet, sodass er auch nicht darauf reagiert. Wenn dies jedoch nicht möglich ist, müssen je nach Stärke der Allergie weitere Maßnahmen ergriffen werden. So gibt es zum Beispiel Medikamente, die die Symptome lindern können. Aber auch Hilfsmittel, wie zum Beispiel spezielle Filter oder für Allergiker geeignete Bettwäsche, können sinnvoll sein. In manchen Fällen kann auch eine Sensibilisierung mit den Allergie auslösenden Stoffen dazu führen, dass die Symptome deutlich schwächer werden.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Hugo kommentierte am 01.08.2011 um 12:00 Uhr

Ich leide schon seit meiner Kindheit an Pollenallergie. Trotzdem will ich nicht auf Gartenarbeit im Frühjahr und Sommer verzichten. Als Lösung habe ich für mich entdeckt, Pflanzen anzubauen, deren Pollen nicht durch den Wind verteilt werden, sondern durch Bienen und andere Insekten. Beispielsweise Clematis, Iris und Geranien eignen sich hierzu hervorragend.