Tränende Augen

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 7. Juni 2017
Symptomat.de » Symptome » Tränende Augen

Tränende Augen, Tränenfluss beziehungsweise Augentränen sind ein häufig auftretendes Krankheitssymptom beim Augenarzt. Oftmals ist es für die Betroffenen dabei anstrengend oder problematisch normal zu Sehen. Meist sind tränende Augen jedoch ungefährlich und die Behandlung geht leicht von statten.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Tränenfluss?

Von tränenden Augen respektive Tränenfluss ist die Rede, wenn die Augen mehr tränen, als dies gewöhnlich der Fall ist. Die tägliche Tränenproduktion unterscheidet sich von Mensch zu Mensch.

Die durchschnittliche Tränenmenge liegt etwa zwischen 1,5 ml und 2,5 ml pro Tag. Äußere Reize wie Fremdkörper im Auge, Computerarbeit, Zugluft, trockene Luft, Rauch oder Staubpartikel, aber auch Lachen, Weinen und Gähnen können dazu führen, dass dieser Wert überschritten wird.

In der Regel reguliert er sich jedoch von selbst, sobald die auslösenden Einflüsse beseitigt wurden. Bleibt der übermäßige Tränenfluss ohne ersichtlichen Grund dauerhaft bestehen, ist der Besuch eines Augenarztes anzuraten.

Ursachen

Die Ursachen für Tränende Augen sind zumeist Reizungen der Augen durch Einflüsse der Umwelt. Vor allem Rauch, Staub und eine geringe Luftfeuchtigkeit können zu Tränenden Augen führen. Auch wenn es zunächst seltsam kling, so können besonders auch trockende Augen für das Tränen der Augen verantwortlich sein.

Dabei wird die Tränenbildung als Reaktion auf die trockenen Augen besonders angeregt. Da die Augen dann diesen Überschuss der Tränen nicht mehr kompensieren können, fallen die tränenden Augen besonders auf. Dies ist zum Beispiel bei einer Bindehautentzündung der Fall.

Weitere Ursachen sind die Zusammensetzung bzw. Konsistenz der Tränen. Neben salzhaltigem Wasser bestehen die Tränen auch aus Eiweiss und einer Lipidschicht. Ist die Lipidschicht gestört, können die Augen nicht mehr im normalen Umfang die Tränen halten. Zusätzlich wird der Wasseranteil erhöht.

Auch Verletzungen, wie Kratzer, Fremdkörper an der Hornhautoberfäche können zu tränenden und überlaufenden Augen führen. Ebenso kann auch einer Fehlstellung der Augenlider für eine übermässige Befeuchtung der Augen die Ursache sein.

Eher selten treten tränende Augen auch auf, wenn der Tränenabluss verstopft ist. Vor allem bei Säuglingen bzw. Babys kann es zu einer Verstopfung kommen, wenn die Tränenwege sich noch nicht geöffnet haben.

Auch bei Fehlsichtigkeit und hellem und grellem Licht kann es zu tränenden Augen kommen, da hierbei das Sehen anstrengender ist und dadurch die Augen mehr belastet werden.

Krankheiten

Diagnose & Verlauf

Der gesteigerte Tränenfluss ist für den Betroffenen häufig mit Schmerzen und einer Beeinträchtigung des Sehens verbunden.

Die Diagnose des Tränenflusses bzw. tränender Augen fällt auch Laien leicht, da bei diesem Krankheitsbild die Augen erheblich mehr tränen als üblich. Der gesteigerte Tränenfluss ist für den Betroffenen häufig mit Schmerzen und einer Beeinträchtigung des Sehens verbunden.

Charakteristisch für den Verlauf des Tränenflusses ist, dass er so lange anhält, wie die Reizung oder Verletzung, auf die das Auge mit einer Überproduktion von Tränen reagiert, nicht erfolgreich behandelt wurde. Unterbleibt die Behandlung, ist eine stetige Zunahme des Tränenflusses sowie der durch sie ausgelösten Schmerzen und Sehbeeinträchtigungen zu beobachten. Bei rechtzeitiger Behandlung kommt es in der Regel zu einer vollständigen Ausheilung.

Diagnosedaten & Häufigkeit

Relative Häufigkeit je 100.000 Einwohner pro Bundesland (ICD-10: H04 Affektionen des Tränenapparates) (2012)
Quelle: GBE des Bundes (Diagnosedaten der Krankenhäuser)

Komplikationen

Im Verbund mit tränenden Augen können verschiedene Komplkationen auftreten. Werden sie nicht behandelt, sind sie auf Dauer anfälliger für Allergien und Reizungen. Die feuchte Oberfläche des Auges wird empfindlicher und neuauftretende Allergien führen zu einem neuerlichen Tränenfluss. Es entsteht ein Teufelskreis. Zudem sammeln sich durch die ständige Feuchtigkeit im Auge Bakterien auf dessen Oberfläche an.

Dadurch kann es zu Infektionen des Auges und Bindehautentzündungen kommen. Die damit verbundenen Reizungen wiederum sind oftmals für einen starken Juckreiz verantwortlich. Reibt der Betroffene über das juckende Auge, kann es zu weiteren Komplikationen kommen. Einerseits wird die Infektionsgefahr um ein Vielfaches erhöht und andererseits kann die Sicht des jeweiligen Auges eingeschränkt sein.

Allergische Reaktionen können je nach Stärke zu Problemen mit Heuschnupfen und Asthma führen. Obendrein greift die Tränenflüssigkeit die um das Auge liegende Haut an. Die Haut wird mit der Zeit spröde, wird rot und beginnt zu schmerzen. Eine Folge können Ekzeme oder blutige Hautstellen sein. Um solchen Komplikationen vorzubeugen, ist eine Behandlung vonnöten. Dabei ist es wichtig, die Grunderkrankung zu behandeln.

Eine unsachgemäße Behandlung mit Augentropfen hingegen kann selbst zu Entzündungen oder einer Verschlimmerung der Beschwerden führen. Aus diesem Grund sollte bei anhaltenden Beschwerden die Durchführung der Therapie in der Hand eines Augenarztes liegen.

Ab wann sollte man zum Arzt gehen?

Tränende Augen können aus vielen verschiedenen Gründen entstehen, sodass ein Besuch beim Arzt zu empfehlen ist. Eine Infektion oder auch ein Fremdkörper im Auge sind die häufigsten Ursachen für einen erhöhten Tränenfluss am Auge. Eine Infektion sollte in der Regel immer mit entsprechenden Medikamenten versorgt und behandelt werden.

In den meisten Fällen wird eine solche Infektion durch Bakterien verursacht. Eine Infektion hat starke Schmerzen und einen erhöhten Tränenausfluss am Auge zur Folge. Betroffene Personen die unter einem solchen Krankheitsbild leiden, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben. Nur so können schwerwiegende und schmerzhafte Komplikationen vermieden werden. Natürlich kann auch ein Fremdkörper im Auge für einen starken Tränenfluss verantwortlich sein.

Wenn es sich wirklich um einen Fremdkörper handelt, dann sollte die Entfernung des Fremdkörpers ausschließlich von einem Arzt vorgenommen werden. Nur so können ernsthafte Verletzungen vermieden werden, da das menschliche Auge ein sehr empfindliches Organ ist. Somit gilt: Wer unter einem stark tränenden Auge leidet, der sollte früh genug einen entsprechenden Arzt aufsuchen. Wer auf einen Besuch beim Arzt verzichtet, der muss mit schwerwiegenden Komplikationen rechnen.

Behandlung & Therapie

Die Behandlung von Tränenden Augen gestaltet sich beim Augenarzt oftmals als einfach. Liegen den tränenden Augen keine weitere Grunderkrankung zugrunde, können sie mit einfachen Methoden behandelt werden. Ist eine Krankheit (z.B. Bindehautentzündung und Allergien) für die tränenden Augen verantwortlich, so sind diese zunächst zu behandeln.

Ansonsten sollten alle Ursachen für tränende Augen abgestellt werden. Dazu sollten Gebiete oder Räume mit viel Staub, Rauch und Wind gemieden werden. Ebenso sollten Tätigkeiten, die die Augen überlasten, verringert werden. Dazu gehört zum Beispiel langes Fernsehen oder Arbeiten und Spielen am Computer. Ebenso kann auch langes und konzentriertes Lesen und Feinarbeit reduziert werden, um die Augen zu schonen.

Unterstützende für die Augen bietet sich eine vitaminreiche Ernährung an. Vor allem die Vitamine A, B und E sind für gesunde Augen günstig. Ebenso sollte auf ausreichend Schlaf geachtet werden. Bei Bedarf gibt es auch Augentropfen und andere Medikamente, die eine Normalisierung der Augenflüssigkeit bewirken können.

Aussicht & Prognose

In den meisten Fällen stellen die tränenden Augen nur ein temporäres Symptom dar und müssen somit nicht zwingend von einem Arzt behandelt werden. Sie verschwinden in der Regel schon nach nur wenigen Minuten oder Stunden und führen nicht zu weiteren Beschwerden oder Komplikationen. Die tränenden Augen werden oft durch Fremdkörper im Auge ausgelöst. Das Auge versucht dann selbst, diesen Fremdkörper aus dem Auge zu entfernen und setzt daher Tränen ein, die ihn herausspülen sollen.

Auf keinen Fall sollte der Betroffene bei tränenden Augen in das Auge fassen oder das Auge reiben. Hierdurch können Entzündungen im Auge entstehen und das Tränen der Augen wird dadurch nur noch weiter verstärkt.

Ohne Behandlung verschwindet das Symptom in den meisten Fällen von alleine. Sollten die tränenden Augen allerdings lange anhalten und zu Schmerzen oder zu einem Verlust der Sehstärke führen, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden, um Folgeschäden zu vermeiden. In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung mit Hilfe von Augentropfen. Operative Eingriffe oder Medikamente werden nicht benötigt und die Behandlung führt zu einem positiven Krankheitsverlauf.

Hier finden Sie Ihre Medikamente:

Das können Sie selbst tun

Wenn die Augen tränen, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, um schwere Erkrankungen auszuschließen und weitere Komplikationen zu vermeiden. Oft lassen sich die Beschwerden jedoch bereits durch einfache Maßnahmen und einige Hausmittel lindern.

Abhängig von der Ursache, kann bereits ausreichend Schlaf und Erholung den Tränenfluss stoppen. Ein angenehmes Raumklima schont die Tränenkanäle und lässt sich etwa durch regelmäßiges Lüften und Luftbefeuchter erreichen. Ein Spaziergang an der frischen Luft regt die Durchblutung der Augen an und hilft dabei, Fremdkörper auszuspülen und die Tränenproduktion zu regulieren. Was vermieden werden sollte, sind Zugluft und Rauch sowie warme und staubige Luft. Das Autogebläße sollte bei tränenden Augen immer möglichst schonend eingestellt werden. Vor allem Frauen sollten ihre Augen regelmäßig reinigen und insbesondere die Lidränder sorgfältig von Make-up befreien. Kontaktlinsenträger können tränende Augen durch regelmäßige Tragepausen und eine Reinigung der Linsen vermeiden.

Zeigen diese Hausmittel keine Wirkung, helfen Augentropfen aus der Apotheke oder homöopathische Mittel wie Schüssler-Salze oder Apis. Auch einfache Gesichtsmasken wirken entzündungshemmend und können tränende Augen meistens schnell und effektiv stoppen.

Bücher über tränende Augen

Quellen

  • Grehn, F.: Augenheilkunde. Springer, Berlin 2012
  • Grüne, S., Schölmerich, J.: Anamnese, Untersuchung, Diagnose. Springer, Heidelberg 2007
  • Netter, F.H. et. al.: NETTERs Allgemeinmedizin. Thieme, Stuttgart 2006

Diesen Artikel Freunden & Bekannten empfehlen

Das könnte Sie auch interessieren:

Welche Erfahrungen und Hinweise haben Sie zum Thema Tränende Augen?

Name oder Pseudonym:

E-Mail: (optional)

(wird nicht angezeigt, nur notwendig, wenn aktuelle Gesundheitsinformationen erwünscht werden)

Kommentar:

(Bitte auf Groß-, Kleinschreibung und verständliche, ganze Sätze achten.)

Sicherheitsfrage: Wieviel sind 30 plus 5?

Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Maschu kommentierte am 30.01.2017 um 14:57 Uhr

Ich bin 73 Jahre alt. Ich wurde im Januar vor einem Jahr am linken Auge operiert: Grauer Star und Gliose, also Netzhautpeeling. Seitdem tränt mein Auge unaufhörlich, wodurch auch mein Sehvermögen eingeschränkt ist. Mein Operateur kann mir keine Erklärung dafür geben, also auch keine Besserung in Aussicht stellen. Ich kann nicht mehr Autofahren, auch Radfahren ist problematisch, weil dauernd alles "verschwimmt". Alles in allem bin ich in meinen Aktivitäten behindert und das belastet mich sehr. Eigentlich müsste das rechte Auge auch operiert werden, aber ich habe Angst, was passiert, wenn das auch nicht erfolgreich verläuft. Gibt es dazu Erfahrungsberichte?

horios kommentierte am 23.09.2015 um 15:01 Uhr

Ich habe ständig Tränenfluss. Normale Augentropfen und Salben haben bisher keine Wirkung gezeigt.
Gibt es andere Mittel?

blockchen kommentierte am 14.05.2015 um 23:52 Uhr

Ich (weiblich 30) habe seit Oktober 2013 stark tränende Augen beidseits. Die Augen sind morgens immer verklebt. Ich bin schon bei etlichen Augenärzten und in der Uniklinik in Münster gewesen. Die Ärzte sind der Meinung, dass es eventuell eine Allergie ist. Laut Allergietest eine ganz leichte Hausstaubmilbenallergie. Ich habe Kortisonaugentropfen/Salben bekommen, die mir auch immer geholfen haben, aber sobald ich sie absetzte, fängt es wieder an. Zudem habe ich antiallergische Augentropfen auf Rezept oder aus der Apozheke gekauft. Sie bringen leider überhaupt nichts. Besonders stark ist es, wenn ich Roller fahre (jeden Tag), bei Wind oder auf der Arbeit. Ich weiss nicht mehr, was ich tun soll. Ich bin mit meinem Latein am Ende.

Clausewitz kommentierte am 21.10.2014 um 16:56 Uhr

Seit über 2 Jahren tränen meine beiden Augen permanent. Egal, ob drinnen oder draußen, ob kalt oder warm, ob Sonne oder Regen. Die Ärzte haben Wimpernfehlstellung diagnostiziert. In 3-maliger OP sind die Wimpern entfernt und verödet worden. Es half alles nichts. Meine Augen tränen weiter. Wegen einer Bauspeicheldrüsen-OP bin ich Diabetiker Typ II. Meine Blutvitamine stehen laufend unter Kontrolle - sind durch Tabletten und Spritzen im Normbereich. Wer kann mir helfen? Es ist unerträglich!

Ruth kommentierte am 01.05.2014 um 18:32 Uhr

Im vergangenen Jahr wurde meine Frau an beiden Augen, wegen eines grauen Stars operiert. Nach der Operation begannen die Augen zu tränen, dies ist sehr belastend. Vor den Eingriffen hatte sie keine tränenden Augen. Die empfohlene Behandlung mit Hylo-Comod erwies sich als völlig nutzlos.

Guenter kommentierte am 18.01.2014 um 19:03 Uhr

Seit mein linkes Auge operert wurde, habe ich einen Schleier auf dem Auge. In der letzten Zeit habe ich ein ganz feuchtes Auge und kann daher besonders beim Autofahren sehr schlecht sehen. Was kann der Grund für dieses feuchte Auge sein? Die Operation ist bereits 1 1/2 Jahre her. Was kann ich dagegen machen? Mit freundlichen Grüßen, Guenter.

Edith kommentierte am 25.12.2013 um 13:18 Uhr

Seit ich ein Glaskörperloch mit anschliessender Operation (Netzhautablösung) hatte, tränen meine Augen dauernd. Am Morgen ist es schlimmer als am Abend. Es liegt nicht daran, dass meine Augen zu trocken wären, das wurde mir von meiner Ärztin bestätigt. Hat jemand Erfahrungen damit?

Karl-Heinz kommentierte am 04.08.2013 um 09:25 Uhr

Ich bin 81 Jahre alt und habe mit tränenden Augen zu tun, z.B. wenn ich sie anstrenge (lesen). Bin in Behandlung gegen Herzrytmusstörungen und muss auch kontrolliert Macumar einnehmen. Die vom Augenarzt verschriebenen Tropfen zeigen keine Wirkung. Ich vermute, dass die Medikamente schuld sind. Welcher Facharzt könnte das benatworten und mir helfen?

Ursula kommentierte am 08.04.2013 um 18:44 Uhr

Ich leide seit 2 1/2 Jahren an einer akuten Lidrandentzündung, die ich jeden Tag mit einer Salbe behandeln muss. Es hilft leider nichts. Sehr schlimm sind meine tränenden Augen. Manchmal tränen sie so arg, dass ich den Tag nicht arbeiten kann. Ich habe extrem trockene Augen und behandele sie mit fetthaltigen Augentropfen. Das hilft aber nur Minuten. Die Behandlung mit einer antibiotischen Salbe hat nur ein paar Tage geholfen. Ich bin verzweifelt. Gibt es einen Rat von Ihnen?

Klaus kommentierte am 05.08.2012 um 09:37 Uhr

Seit etwa 3 Wochen tränen mir beide Augen recht stark. Ich kann hin und wieder aus einem Augenwinkel kleine gelbe "Eiteransammlungen" heraus reiben. Habe keine Schmerzen, aber irgend etwas ist nicht in Ordnung. Ich bin 75 Jahre. Folgende Medikamente muß ich seit etwa 30 Jahren einnehmen: Bisoprolol 5mg, Herz ASS, Allopurinol 300mg, Duradiuret,50/25, Metformin 500 seit 3 Monaten, und jeden 2.Tag Ezetrol 10 mg! Bin voll berufstätig aber fühle michsoweit sehr gut. Für meine Augen nehme ich morgens und abends Ophtalmin, hilft aber nicht viel. Mache nun Termin beim Augenarzt. Bekomme neue Brille, fahre viel Auto (beruflich bedingt)!

kerstin6693 kommentierte am 13.07.2012 um 14:19 Uhr

Hatte seit mindestens 5 Jahren das Problem mit einem tränenden Auge. Der Augenarzt verschrieb mir regelmäßig andere Tropfen, die das "trockene Auge" behandeln sollten, aber nichts half. Im Frühjahr dieses Jahres fing dieses Auge böse an zu eitern und zu schmerzen, worauf eine Entzündung diagnostiziert wurde. Ich wurde nun mit einer antibiotischen Salbe und gleichen Tropfen behandelt. Schon am nächsten Tag war die Entzündung weitgehend abgeklungen und das Auge tränte nicht mehr. Das Ganze ist jetzt rund drei Monate her und ich habe keinerlei Beschwerden mehr. Sollte es wieder anfangen zu tränen würde ich darauf bestehen, mit der gleichen Salbe behandelt zu werden, denn offensichtlich war die Entzündung unbemerkt schon die ganzen Jahre über da.

Trudel kommentierte am 12.06.2012 um 19:34 Uhr

Meine Augen tränen nur vormittags, dafür aber sehr heftig. Manchmal kann ich kaum gucken. Sie tränen im Raum, aber draußen noch stärker. Bis mittags scheinen sie sich "ausgetränt" zu haben. Ab ca. 13 Uhr tränen sie nicht mehr. Dieses Leiden habe ich sicher schon 6 Jahre.

olivia kommentierte am 08.06.2012 um 21:04 Uhr

Ich bin auch 15 jahre alt und habe schon tränende Augen. Mein Augenarzt hat mir Augentropfen verschrieben. Ich nehme sie zwar regelmäßig, dennoch lässt sich ständiges Blinzeln nicht vermeiden, da meine Augen zu trocken sind und anschließend tränen. Das ganze Blinzeln ist anstrengend und davon bekomme ich Kopfschmerzen.

Sebastian A kommentierte am 18.04.2012 um 21:05 Uhr

Ich bin 15 Jahre alt und mir tränen die Augen oft sehr stark. Besonders wenn es draußen kalt ist, ist ein wahrer Tränenfluss zu bemerken. Zudem habe ich eine Sonnenallergie, welche angeblich den Effekt verstärkt. Was könnte dahinter stecken, wenn man es in so einem jungen Alter schon bekommt?

Christa kommentierte am 09.02.2012 um 08:55 Uhr

Längere Zeit habe ich mit tränenden Augen gekämpft, was besonders beim Autofahren sehr hinderlich war.
Meine Selbstbeobachtung ergab, dass dies seit einem Medikamentenwechsel von Bisoprolol 5 auf Bisogamma 5 (Betablocker) begonnen hat. Ich bat 2009 darum, mir mal wieder probehalber Bisoprolol 5 von Ratiopharm zu verschreiben, was auf dem Rezept ein Kreuz bedeutete und siehe da, von diesem Moment an hatte ich bis heute keine tränenden Augen mehr.

Leidensgeosse kommentierte am 13.01.2012 um 11:15 Uhr

Auch ich war von tränenden Augen stark befallen. Meine Behandlung: Morgens und abends einen heissen (Wasser) Lappen auf die Augen legen. In den oberen Augendeckeln hatte sich Fett abgelagert, was ausgeschwemmt werden musste.

w.puckert kommentierte am 11.10.2011 um 09:08 Uhr

Ich bin 70 Jahre alt und seit etwa 5-6 Monaten tränen meine Augen sehr unangenehm. Einen Grund dafür konnte ich bisher nicht erkennen. Da ich in der Türkei mit hoher Sonneneinstrahlung lebe, hatte ich die Sonne in Verdacht. Aber während meines Aufenthaltes in D. hat sich da nichts geändert. Die Symptome sind auch unterschiedlich. Mal wehr, mal weniger. In der Regel morgends mehr als gegen Abend und nicht an beiden Augen gleich. Mal das eine mehr, mal das andere. Haben Sie eine Idee woher die Beschwerden kommen? Kopfschmerzen habe ich nicht. Auch keinen Juckreiz oder sonst etwas Auffälliges. Nur der Tränenfluss, der entweder vermehrt ist, oder nicht richtig abfließt.
Vielleicht haben Sie eine Idee.
Gruß W. Puckert

Bekannt aus: