Heuschnupfen
Heuschnupfen oder Pollenallergie ist eine Allergie durch Pollen und Blütenstaub. Vor allem im Frühlling kommt der Heuschnupfen besonders häufig vor. Typische Symptome sind tränende Augen, brennende Augen, Niesen und Schnupfen.
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Ursachen für Heuschnupfen
In der Regel folgt nun eine Vergrößerung der Blutgefäße und eine Verengung der Atemwege, vor allem die Bronchien. Daraufhin werden durch die Histamine andere Abwehrzellen herbei gelockt, die dann an den Augen für Augenentzündungen, Augentränen, Augenbrennen, Augenjucken oder eine Bindehautentzündung des Auges sorgen können.
Ebenso wird oftmals ein Niesreiz, Niesanfälle, Nasenjucken, Fließschnupfen, verstopfte Nase oder trockene Nasenschleimhaut durch die Überreaktion des Immunsystems ausgelöst.
Am meisten sorgen folgende Pollen oder Blütenpflanzen für den Heuschnupfen: Roggen, Birke, Erle, Haselnusssträucher, und verschiede Kräuter, wie Beifuß. Aber auch diverse Lebensmittel können einen Heuschnupfen auslösen: Haselnüsse, Äpfel, Walnuss, Kartoffel, Dill, Sellerie, Möhren, Erdnüsse, Kiwi und teilweise auch Kirschen.
Symptome
- Tränende Augen
- Augenentzündung
- Schnupfen
- Husten
- Halsschmerzen
- Juckreize
- Hautrötungen
- Konzentrationsstörungen
- Schlafstörungen
Krankheitsverlauf Heuschnupfen
Der Verlauf von Heuschnupfen bzw. Poellenallergie beginnt bereits oftmals in frühen Lebensjahren. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden statistisch häufiger an Heuschnupfen als Erwachsene. Weiterhin kann der Heuschnupfen ein ganzes Leben lang immer wieder auftreten bzw. anhalten. Dennoch kann man die Hyposensibilisierung mit seinen auftretenden Symptomen lindern und eindämmen.
Wird der Heuschnupffen nicht behandelt können die allergischen Reaktionen massive Symptome hervorrufen. Es kann dann zu Bindehautentzündung oder Asthma kommen, die mit einer Behandlung gar nicht erst aufgetreten wären. Je älter der Betroffene wird, desto stabiler wird sein Heuschnupfen und die Symptome bleiben in ihrer Intensität geringer.
Behandlung von Heuschnupfen
Bei Verdacht auf Heuschnupfen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Vor allem die lästigen Begleitsymptome können medizinisch gelindert bzw. reduziert werden. Dabei wird der Arzt einen Allergietest machen und feststellen, auf welche Pollen, Nahrungsmittel oder Pflanzen der Betroffenen allergische Reaktionen zeigt.
Nun sollte in der Therapie versucht werden den Kontakt mit den auslösenden Pollen zu minimieren oder ganz einzustellen. Dies ist jedoch nicht immer möglich. Dennoch empfielt sich hier ärztliche Aufklärung, was diesbezüglich getan werden kann. Es ist weiterhin möglich eine Desensibilisierung bzw. Hyposensibilisierung mit Hilfe einer spezifischen Immuntherapie durchzuführen.
Bei dieser Immuntherapie werden vom Arzt Allergene unter die Haut gespritzt. Ziel ist es das Immunsystem auf diese Stoffe und Reize anzupassen, sodass es nicht mehr zu starken allergischen Reizen kommt. Diese Therapie dauert im Allgemeinen bis zu drei Jahre. Alternativ kann diese Methode auch in Form von Tropfen oder Tabletten mit Pollenlösung verabreicht werden. Dabei werden die Allergene in Tropfenform unter die Zunge verabreicht. Es kann bei beiden Methoden aber zu ungefährlichen Nebenwirkungen, wie Schwellungen, Juckreizen und Hautrötungen kommen.
Rezeptfreie Medikamente gegen Heuschnupfen
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Bücher über Heuschnupfen
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