Gesichtsmaske selber machen Teil 1

Um eine kosmetische Behandlung vollständig zu machen, dürfen Gesichtsmasken und Gesichtspackungen nicht fehlen. Sie ersetzen nicht die allgemeine Hautpflege, sondern unterstützen und ergänzen sie.

Inhaltsverzeichnis

Wozu sind Gesichtsmasken gut?

Ihre Wirkung ist vielseitig. Sie umfasst die Beseitigung verbrauchter Stoffe und Schnuppen, eine stärkere Durchblutung der Haut, die Regulierung der Schweiß- und Talgsekretion, die Normalisierung der Hautspannung, das Vorbeugen gegen Falten und vieles mehr. Man kann auch Effektmasken verwenden. Letzteres aber nur, um – wenn es nötig ist – schnell einmal gut aussehen zu wollen.

Es gibt zahlreiche Rezepte für Gesichtsmasken und Gesichtspackungen, die man sich selbst herstellen kann. Eine Universalmaske, die sich für jede Haut eignet, gibt es jedoch nicht. Die Hautbeschaffenheit der Menschen ist so verschieden, dass jede Frau und jeder Mann versuchen muss, das für sich passende Rezept selbst zu finden.

Natürlich wird keiner bei einer trockenen Haut eine austrocknende Maske verwenden oder bei stark durchbluteter Haut eine durchblutungsfördernde. Wer überempfindlich ist gegen irgendwelche Obstsorten oder Gemüse, zum Beispiel Erdbeeren, Tomaten usw., wird sich selbstverständlich daraus keine Maske machen. Schwieriger ist es, unter den wohltuenden Mitteln das Geeignetste zu finden.

Definition Gesichtsmaske und Packung

Meist werden die Begriffe „Gesichtsmaske“ und „Gesichtspackung“ verwechselt. Bevor ich ihnen die entsprechenden Rezepte verrate, möchte ich diese Begriffe erklären.

Eine Gesichtsmaske wird kalt oder warm angerührt, dünn auf die Haut aufgetragen und muss dort fest antrocknen, so dass sie luftundurchlässig wird. Das bedingt eine stärkere Durchblutung der Haut und einen schnelleren Abtransport der Abfallstoffe. Die Haut wird dadurch gespannt und glatt. Eine Packung dagegen muss warm bis heiß dick aufgetragen werden. Sie darf nicht antrocknen und soll möglichst feucht gehalten werden. Da sie luftdurchlässig ist, bewirkt sie keine Spannung auf der Haut und wird oftmals besser vertragen.

Durch den Wassergehalt der Packung erhöht man den Feuchtigkeitsfaktor der Haut, was besonders bei älteren Menschen wichtig ist. Die Gesichtspackung muss zwanzig Minuten einwirken und wird mit einem Spatel abgenommen. Man wäscht das Gesicht mit warmen Wasser ab und schließt eine kalte Kompresse an.

Gesichtsmaske und Packung selber machen

Fast aus jeder angerührten Aufstrichmasse kann man nach Belieben eine Gesichtsmaske oder Gesichtspackung machen. Bei einer Maske trägt man wenig von der Masse auf, bei einer Packung viel. Das Ziel beider ist die Anregung der Durchblutung und die Entspannung der Haut.

Eine Gesichtsmaske kann nur dann richtig wirken, wenn man sich in der Zeit des Trocknens hinlegt, die Beine höher lagert, die Augen schließt und sie mit Borwasser getränkten Wattetupfern bedeckt. Man verwendet dazu dreiprozentiges Borwasser, das Zimmertemperatur haben muss. Die Maske muss ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten einwirken und wird hinterher mit lauwarmen Wasser abgewaschen. Sehr zu empfehlen ist, vorher eine Kompresse zu machen, um die Spannung aus dem Gesicht zu nehmen.

Die Wirkung der Gesichtsmaske kann ein bis zwei Tage anhalten. Es ist ratsam, sie nicht öfter als einmal wöchentlich zu machen. Bei unreiner, fettiger und großporiger Haut jedoch kann man sie anfangs zweimal in der Woche ausführen.

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