Schimmelpilzallergie
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Eine Schimmelpilzallergie ist eine allergische Reaktion auf Sporen der Schimmelpilze. Zumeist treten diese Schimmelpilze in feuchten Wohnungen oder Häusern auf, sie können aber auch in alten Lebensmitteln oder Textilien (z.B. Gardinen) vorhanden sein. Eine erfolgreiche Behandlung gegen diese Form der Allergie ist nur möglich, wenn der Wohnraum komplett saniert und vom Schimmelpilz befreit wird.
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Definition Schimmelpilzallergie
Die Schimmelpilzallergie kommt allerdings nur dann zustande, wenn in der Wohnung ausreichend Schimmel vorhanden ist und das Immunsystem des Menschen darauf sensibilisiert ist.
Ursachen für Schimmelpilzallergie
Laufende Nasen und häufiges Niesen sowie gerötete Schleimhäute gehören zu den häufigsten Symptomen, in besonders schweren Fällen treten sogar asthmatische Anfälle auf, die zur Einweisung ins Krankenhaus führen. Die Schimmelpilzallergie kann allerdings auch schon von Geburt an vorhanden sein und sich zeigen, sobald sich in einem Gebäude ernsthafte Probleme durch Schimmel zeigen.
Symptome
Krankheitsverlauf Schimmelpilzallergie
Bei einer Schimmelpilzallergie kommt es bereits kurz nach dem Kontakt mit Schimmelpilzsporen zu ersten Symptomen, die gleichbleibend sind und sich höchstens noch dadurch verschlechtern können, dass der Patient mit weiteren Sporen in Berührung kommt. Die Symptome der Krankheit zeigen sich innerhalb der ersten Sekunden oder Minuten nach dem Kontakt dort, wo er stattgefunden hat. Da die Pilzsporen in der Regel durch die Luft getragen werden, macht sich die Schimmelpilzallergie unmittelbar bemerkbar durch Fließschnupfen, Niesen, Atemnot oder asthmatische Anfälle.
Die Abfolge dieser Symptome kann sich steigern: Zunächst zeigen sich nur die leichtesten Anzeichen, doch je länger der Kontakt andauert, desto schwerer werden sie. Die Heftigkeit der Symptome hängt einerseits von der Menge an Sporen ab, denen der Patient ausgesetzt ist, andererseits aber auch der Zeitspanne, über die sich die Kontaminierung des Wohnraums mit gefährlichen Schimmelpilzen bereits erstreckt.
Bei einigen Patienten zeigen sich auch Rötungen der Haut, die jucken oder schmerzen können, wenn die Haut mit den Schimmelpilzsporen in Berührung kommt. Die Schimmelpilzallergie ist nicht die einzige Erkrankung, die sich durch Schimmelpilzen ergeben kann - mit der Zeit können aus Symptomen chronische Zustände entstehen.
Behandlung von Schimmelpilzallergie
Gelegentlich sind es feuchte Wände oder Fensterfugen, manchmal geht die Allergie auch mit dem Lebensstil des Patienten einher. Zimmerpflanzen sind beispielsweise für eine Schimmelpilzallergie nicht förderlich, da die Erde gelegentlich anschimmeln kann. Küchenabfälle sollten von Patienten mit Schimmelpilzallergie niemals liegen gelassen werden, denn auch das begünstigt das Auftreten allergener Symptome.
Um dem Auftreten der Allergie auch künftig entgegenzuwirken, muss die Behandlung und Vorbeugung vor allem in der sachgemäßen Reinigung des Kühlschranks und aller anderen Teile der Einrichtung bestehen, in denen sich Schimmel entwickeln kann.
Rezeptfreie Medikamente gegen Schimmelpilzallergie
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Bücher über Schimmelpilz
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