Kurkuma

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin) am 2. Dezember 2016
Symptomat.deHeilpflanzen Kurkuma

Bestimmte medizinische Beschwerden bedürfen nicht immer der Behandlung mit chemischen Medikamenten. Es existieren darüber hinaus zahlreiche pflanzliche Elemente mit individuellen Eigenschaften. In der Kategorie ist zum Beispiel die Kurkumawurzel zu nennen.

Inhaltsverzeichnis

Vorkommen & Anbau von Kurkuma

Die meisten Menschen kennen Kurkuma nur als ein schmackhaftes Gewürz aus der Küche. Es verleiht dem herkömmlichen Currypulver seine intensive Farbe. Wer an Kurkuma interessiert ist, kann es sowohl getrocknet als auch als frische Knolle kaufen. Äußerlich erinnert die Wurzel nicht nur an Ingwer, Kurkuma ist auch Teil der Familie der Ingwergewächse. Dabei ist der Geschmack etwas bitterer einzustufen als der des Ingwers. Ursprünglich kommt das Gewürz aus Südostasien.

Mittlerweile wird Kurkuma jedoch auch in anderen Regionen der Erde angebaut, wie zum Beispiel in Indien. Das Gewürz wird in Bezug auf seine einfärbende Wirkung auch Gelbwurz genannt. Die Knolle selbst ist die Wurzel der Kurkumapflanze. Diese erreicht in der Regel eine Höhe von 1 bis 2,5 Metern. Die Blätter der Pflanze erinnern an Lilien und weisen einen gelblichen Farbton auf. Zur weiteren Verwendung wird die Knolle nach dem Ernten mit heißem Wasser übergossen und anschließend zum Trocknen in die Sonne gelegt.

Auf diese Weise lässt sich die kulinarisch und medizinisch nicht verwendbare äußere Schicht leichter entfernen. Zum Erhalt der Nährstoffe empfiehlt sich eine dunkle Lagerung in einer trockenen Umgebung. So kann unter anderen mit einer langen Überlebensdauer des Aromas gerechnet werden. Wer die Knolle nur als Gewürz nutzen möchte, sollte sparsam mit ihr umgehen. Bereits kleine Mengen entfalten einen besonderen Geschmack und verleihen dem Gericht die typische Farbe des Kurkumas.

Wirkung & Anwendung

Auf der medizinischen Ebene gilt Kurkuma als ein wichtiges Heilmittel, welches bei zahlreichen Beschwerden und Erkrankungen zum Einsatz kommen kann. In den letzten Jahren haben viele wissenschaftliche Untersuchungen stattgefunden, die dem Gewürz eine weitreichende Wirkung nachsagen. Traditionell hilft Kurkuma bei unterschiedlichen Schwierigkeiten mit der Verdauung. Wenn Störungen der Galle und des Gallenflusses vorliegen, soll die Anwendung des Kurkumas besonders effizient sein.

Eine solche Erscheinung äußert sich durch kolikartige Schmerzen im Oberbauch und Druckgefühl. Dieses ist durchaus dazu in der Lage, sich bis in die Schulter auszustrahlen. Weiterhin werden Gallenbeschwerden von Übelkeit, Völlegefühl und Appetitlosigkeit begleitet. Betroffene leiden unter den Symptomen vor allem nach dem Essen mit einem erhöhten Fettgehalt, Hülsenfrüchten oder auch Kaffee.

Kurkuma wirkt sich anregend auf die Produktion der Gallensäfte aus. Auf diese Weise kann die Verdauung verbessert ablaufen. Die genannten Beschwerden werden gemildert. Weiterhin unterstützt Kurkuma das Immunsystem, in dem es die bestimmte Zellen anregt. Zu diesen gehören zum Beispiel die T-Lympozyten und Makrophagen. Vor allem die Magrophagen sind ein wichtiger Bestandteil im alltäglichen Kampf gegen eingedrungene Erreger.

Äußerlich erinnert die Wurzel nicht nur an Ingwer, Kurkuma ist auch Teil der Familie der Ingwergewächse. Dabei ist der Geschmack etwas bitterer einzustufen als der des Ingwers.

Als bedeutende Heilwirkung werden die Fähigkeiten des Kurkumas zur Reduktion von Herz-Kreislauf-Risiken angesehen sowie die Linderung von Krebserkrankungen. Im Rahmen eines Herzinfarktes liegen bestimmte Ablagerungen in den Arterien vor. Diese bestehen aus oxidiertem Cholesterin, dass aus der Nahrung aufgenommen wird. Kurkuma kann die Oxidation verhindern, so dass die Plaques nicht entstehen können. Damit senkt es den Cholesterinspiegel und reduziert die Gefahr für einen Herzinfarkt.

Weiterhin haben Studien ergeben, dass das Gewürz als begleitende Komponente in einer Krebstherapie sinnvoll sein kann. Die alleinige Behandlung ist ausdrücklich nicht zu empfehlen. Die tägliche Aufnahme einer bestimmten Dosierung trägt zu einer Stabilisierung der freien Radikalen bei. Darüber hinaus haben Versuche gezeigt, dass der Tumor durch die Inhaltsstoffe der Knolle langsamer wächst.

Bedeutung für die Gesundheit, Behandlung & Vorbeugung

Kurkuma hat für die Gesundheit mehrere zentrale Rollen: es kann sowohl als behandelnde Maßnahme anerkannt werden sowie als Prophylaxe. Ausschlaggebend für die Wirkung der Knolle sind ihre Inhaltsstoffe. Zu diesen gehören zum Beispiel ätherische Öle, Curcurmin und Dicinnamoylmethanderivate.

Gewöhnlich wird Kurkuma für verschiedene Verdauungsbeschwerden genutzt, zu denen auch eine vermehrte Gasbildung gehört. Dabei kann Kurkuma in unterschiedlichen Formen angewendet werden, um einen positiven Effekt auf die Gesundheit zu erzielen. Es lässt sich zum Beispiel als Gewürz in den Speiseplan integrieren. Hier kann entweder zu dem Pulver gegriffen werden oder zur frischen Wurzel. Für medizinische Beschwerden ist jedoch häufig die Einnahme von Tabletten mit dem Wirkstoff Curcurmin sinnvoll.

Diese enthalten weitaus größere Mengen der Inhaltsstoffe als das Gewürz. Insgesamt liegt die durchschnittliche Dosierung bei ungefähr 1,5 bis 3 Gramm. Diese sollte in mehreren Schritten täglich eingenommen werden, bestenfalls zwischen den Mahlzeiten. Auf diese Weise werden Entzündungen gehemmt, Verdauungsprobleme, Konzentrationsschwäche und Juckreiz gemildert sowie Allergien, Thrombosen und Menstruationsbeschwerden verhindert. Durch die angeregte Produktion der Gallenflüssigkeit ist das Risiko für Nieren- und Gallensteine niedriger.

Gleichzeitig kann Kurkuma bei schon bestehenden Steinen Abhilfe verschaffen. Zusammenfassend können die Eigenschaften der Wurzel als entzündungshemmend, antiviral und antibakteriell beschrieben werden. Weiterhin verspricht Kurkuma positive Auswirkungen auf schwerwiegende Erkrankungen wie Krebs und Alzheimer. Die alleinige Therapie ist zwar nicht sinnvoll, Curcurmin lässt sich jedoch als Ergänzung ansehen.

Die Knolle stellt somit ein nützliches Mittel der Alternativmedizin dar. Im Gegensatz zu den meisten chemischen Medikamenten ist in der Regel nicht mit Nebenwirkungen und begleitenden Erscheinungen zu rechnen. Sehr wenige Menschen leiden nach der Aufnahme von Kurkuma unter Sodbrennen, Übelkeit oder Durchfall.




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