Rückenschmerzen

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)

Rückenschmerzen sind eigentlich keine eigenständige Krankheit sondern zumeist ein Symptom einer Erkrankungen. Rückenschmerzen sind weit verbreitet und gelten daher als Volkskrankheit. Sie sind der zweithäufigste Beschwerde bei den Hausärzten.

Inhaltsverzeichnis

Definition Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind, wie der Names selbst ausdrückt, Schmerzen im oder am Rücken, die häufig durch Verschleisserscheinungen verursacht sind. Rückenschmerzen lassen sich in radikulären und pseudoradikulären Schmerz unterscheiden. Bei radikulären Rückenschmerzen ist zumeist ein Nerv gereizt. Dieses kommt zum Beipsiel bei einem Bandscheibenvorfall vor.

Rückenschmerzen, die durch einen Wirbelsäulendefekt oder durch Gelenke verursacht werden, nennt man pseudoradikuläre Rückenschmerzen. Weitere Formen des Rückenschmerzes sind: Kreuzschmerzen, Hexenschuss und chronische Rückenschmerzen.

Ursachen für Rückenschmerzen

Die Ursachen für Rückenschmerzen sind vielfältig. Oftmals werden die Ursachen auch gar nicht gefunden oder mehrere Ursachen sind für die Rückenschmerzen verantwortlich.

Dennoch kann man die Ursachen in zwei grobe Kategorien einordnen. Zum einen sind es körperliche oder organische Gründe, zu denen auch Übergewicht, Verspannungen, Fehlbelastungen und Fehlhaltungen gehören.

Auf der anderen Seite sind auch psychosomatische Erkrankungen für Rückenschmerzen verantwortlich.

Eine Liste mit Erkrankungen, die Rückenschmerzen als Symptom haben, finden sie im Folgenden.

Krankheiten mit Rückenschmerzen

Behandlung von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sollten immer vom Arzt (Orthopäde) untersucht werden, auch wenn nicht zwangsweise organische Ursachen dahinter stecken müssen. Auch Fehlbelastungen, Fehlhaltungen und Übergewicht können den Körper auf Dauer sehr belasten und zu Erkrankungen führen.

Der Arzt wird, wie bei allen Beschwerden, zunächst ein Gespräch mit dem Betroffenen führen, um die Rahmenbedingungen für eine spätere Diagnose zu ermitteln. Dabei ist es wichtig, dass sie dem Arzt alle Vorerkrankungen schildern. Besonders bei älteren Patienten spielen hierbei Knochenschwund (Osteoporose) und Gelenkverschleiß (Arthrose) eine elementare Rolle der Diagnostik. Ebenso wird der Arzt auch potentielle psychosomatische Ursachen (z.B. Depressionen) abklären wollen, die dann durch eine andere Behandlungsreihe (z.B. Psychotheraphie) geheilt werden kann.

Ebenso ist es wichtig abzuklären, ob Fehlhaltungen oder Belastungen zur den Rückenschmerzen geführt haben.

Danach wird der Arzt eine körperliche Untersuchung durchführen. Dabei wird er sich in aller Regel auf Röntgen, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) stützen.

Besondere Auffälligkeiten, wie eine Verkrümmung der Wirbelsäule, Fehlhaltungen der Schulter und Überbelastung der Körpers können hierbei schnell ermittelt werden. Weitere körperliche Untersuchungen können durch eine Analyse der Reflexe, Muskelkraft und der Beweglichkeit durchgeführt werden. Dabei wird der Arzt besonders auf die Gelenke achten.

Eher selten sind Schädigungen der Nerven für die Rückenschmerzen verantwortlich. Dann sollte aber eine weitere Behandlung von einem Neurologen durchgeführt werden.

Sind die Ursachen für die Rückenschmerzen gefunden, beginnt die passende Therapie. Vor allem haben sich hierbei Massagen, Akupunktur, Wärmebehandlungen, Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung bewährt. Auf Medikamente oder Operationen sollte nur im Notfall zurück gegriffen werden, wenn erstgenannte Behandlungen nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Dies aber nur nach einer ausführlichen ärztlichen Beratung.

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Vorbeugen von Rückenschmerzen

Rückenschmerzen, die nicht durch organische Erkrankungen hervorgerufen werden, kann man gut vorbeugen. Vor allem eine gesunde Ernährung, viel körperliche Bewegung durch Sport und Entspannungstechniken beugen Rückenschmerzen am nachhaltigsten vor. Sportarten bei denen Muskeln aufgebaut werden, die die Gelenke entlasten, sind am besten. Dazu gehören vor allem Schwimmen und leichtes Krafttraining. Ebenso förderlich ist eine medizinische Rückenschule.

Sorgen sie weiterhin für ein stressfreies und entspanntes Leben. Verzichten sie auf viel Alkohol und Rauchen. Wenn sie viel im Alltag sitzen müssen, versuchen sie auf geeigneten, orthopädischen Stühlen zu sitzen. Informieren sie sich dazu bei ihrem Orthopäden.

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