Angina pectoris
Angina pectoris (Syn.: Stenokardie, deutsch: Brustenge, Herzschmerz, Abk. AP) ist ein anfallsartiger Schmerz in der Brust, der durch eine Durchblutungsstörung des Herzens ausgelöst wird. Meist beruht diese auf einer Engstelle eines Herzkranzgefäßes. Angina pectoris wird entweder durch körperliche oder seelische bzw. psychische Belastung verursacht.
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Ursachen
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- Arteriosklerose
- Stress
- körperliche Anstrengung
- üppige Mahlzeiten
- Kälte
- Wetterumschwung
- Alkohol
- Rauchen
Symptome
Therapie
- Ruhe (nur beim akuten Anfall, nicht als Dauertherapie) bei mehr als 15 Minuten anhaltender Angina in Ruhe („akutes Koronarsyndrom“) werden eine Lagerung mit 30° angehobenem Oberkörper, die schnellstmögliche Anfertigung eines vollständigen Elektrokardiogramms und ein ununterbrochenes Monitoring des Herzrhythmus empfohlen. Die Behandlung einer infarktverdächtigen AP umfasst Sauerstoff, ASS und Heparin.
- Meidung von starker körperlicher oder seelischer Belastung
- organische Nitrate
- Betablocker (Betablocker hemmen die aktivierende Wirkung von Adrenalin und Noradrenalin, wodurch der stimulierende Effekt des Sympathikus auf die Zielorgane, vornehmlich das Herz, gedämpft wird. Nicht bei Schock.)
- Calciumantagonisten (jedoch nicht bei der instabilen Angina pectoris)
- Ivabradin (bei unzureichender maximaler Therapie mit Betablocker, Calciumantagonsiten und Nitraten. Ivabradin ist kontraindiziert u. a. bei instabiler Angina und Myokardinfarkt)
- Sauerstoff
- Aufdehnung eines Kranzgefäßes mittels Ballondilatation. Zur Verhinderung einer Restenose kann bei einer Herzkatheteruntersuchung zur Koronarangiographie ggf. ein Stent eingesetzt werden.
- Bypassoperation
- Neurostimulation
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