Osteoporose (Knochenschwund)

Osteoporose bzw. Knochenschwund ist einer der häufigsten Knochenerkrankungen in unserem Land. Dabei kommt es zu einer starken Abnahme der Knochenmasse, die im Verlauf zu einer Schädigung der Knochenmasse und Knochenstruktur führt. Diese Störungen haben dann Auswirkungen auf die Knochenfunktion, sodass es häufig zu Knochenbrüchen kommt. Osteoporose bzw. Knochenschwund kann man relativ gut durch eine ausgewogenen unr kalziumreiche Ernährung vorbeugen. Ebenso hilft Sport und viel Bewegung gegen diese Erkrankung.

Inhaltsverzeichnis

Definition Osteoporose

Osteoporose bzw. Knochenschwund bewirkt, dass die Knochen des Erkrankten porös werden und schneller abnehmen als es normalerweise üblich ist. Im Vergleich zu gesunden Menschen stimmt bei Betroffenen von Osteoporose das Verhältnis zwischen Knochenaufbauch und Knochenabbau nicht mehr.

Zu Beginn der Krankheit verspüren die Patienten kaum einen Leidensdruck, da fast keine Symptome vorliegen. Erst wenn die Knochenmasse weiter abnimmt, können plötzlich Knochenbrüche ohne Ursache auftreten, die natürlich mit weiteren Schmerzen verbunden sind. Als Folge der Brüche wird zur Schonung häufig eine Fehlhaltung angenommen und es kommt zu muskulären Verspannungen.

Mit dem Fortschreiten der Osteoporose sind die Betroffenen nicht mehr in der Lage ihren Alltag alleine zu bewältigen und benötigen somit häufig Hilfe.

Ursachen von Osteoporose

Wie bei vielen anderen Erkrankungen gibt es für Osteoporose nicht eine grundlegende Ursache, viel mehr sind es viele Faktoren, die zu einem Ausbruch der Krankheit führen können. Generell lässt sich sagen, dass bei dieser Krankheit eine Störung im Stoffwechsel der Knochen vorliegt, sodass der Aufbau der Knochen bis zum 40. Lebensjahr, wie es bei gesunden Menschen üblich ist, nicht mehr gewährleistet ist.

Risiken, die zu Osteoporose füren können, sind zum Beispiel Untergewicht oder ein Vitaminmangel. Auch zu wenig Bewegung und ein ungesunder Lebensstil, wie zum Beispiel rauchen oder die Einnahme von verschiedenen Medikamenten, kann die Krankheit begünstigen. Häufig findet man bei Betroffenen auch Vorerkrankungen wie zum Beispiel Diabetes oder eine Funktionsstörung der Nieren.

Mittlerweile ist erwiesen, dass Frauen gefährdeter sind als Männer, was vor allem auf einen Mangel an Östrogen zurückzuführen ist. Teilweise ist Osteoporose auch genetisch vererbbar.

Symptome

Krankheitsverlauf Osteoporose

Osteoporose verläuft chronisch, kann jedoch vermindert werden, wenn die Krankheit rechtzeitig behandelt wird. Wenn sie jedoch zu spät erkannt wird oder aber eine falsche Behandlung erfolgt kann es zu schwerwiegenden Folgen kommen. Häufig auftretende Knochenbrüche und Schmerzen treten genauso auf wie eine Verkrümmung des Rückens.

In den meisten Fällen nimmt zudem auch die Körpergröße ab. Aus Angst vor erneuten Schmerzen versuchen viele Patienten sich zu schonen, was jedoch nur zu einer weiteren Fehlhaltung führt und weitere Schmerzen durch Verspannungen verursacht. Die Beschwerden können dazu führen, dass der Betroffene in seinem Alltag erheblich eingeschränkt ist und nicht mehr ohne die Hilfe von Angehörigen oder Pflegern zurecht kommt. Eine rechtzeitige Diagnosestellung und die richtige Behandlung der Osteoporose ist deshalb umso wichtiger.

Behandlung von Osteoporose

Je nachdem in welchem Stadium die Osteoporose diagnostiziert wurde und wie sie verläuft, erfolgt auch die Behandlung. Das Ziel der Therapie besteht vor allem daraus, den Stoffwechsel der Knochen zu verbessern. Zudem wird überwiegend mit Medikamenten versucht die Schmerzen für die Betroffenen erträglich zu machen.

Wenn die Osteoporose in einem Staidum erkannt wird, indem der Knochenabbau noch nicht so weit vorangeschritten ist, besteht eine große Chance, dass dieser Prozess zumindest verlangsamt werden kann. Zur Behandlung gehört außerdem eine Umstellung der Ernährung. Das in vielen Lebensmitteln enthaltene Kalzium stärkt zum Beispiel die Knochen und sollte deshalb in größeren Mengen eingenommen werden. Auch Vitamin D trägt dazu bei, dass die Beschwerden der Osteoporose vermindert werden können.

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