Knochenbruch

Als ein Knochenbruch oder Fraktur wird eine Durchtrennung von Knochen des Skeletts bezeichnet. Dabei kommt es zumeist, durch Unfälle und starken Verletzungen, zu einem Brechen einzelner oder mehrerer Knochen. Weiterhin können auch Verschiebungen oder regelrechte Zertrümmerungen der gebrochenen Knochen vorkommen.

Inhaltsverzeichnis

Definition Knochenbruch

Von einem Knochenbruch bzw. Fraktur wird üblicherweise gesprochen, wenn ein Knochen des Skeletts eines Menschen durch einen Unfall, Sturz oder andere massive Maßnahmen und Ereignisse durchbricht. Bei den kleineren Fußzehen werden bei einem Knochenbruch keine allzu umfangreichen Maßnahmen ergriffen. Hier genügt es in den meisten Fällen, für einen längeren Zeitraum einen festen Klebeverband anzulegen.

Anders sieht es natürlich aus, wenn sich beispielsweise an einem Arm oder Bein ein Knochenbruch ereignet. Diese Körperteile werden üblicherweise ständig benötigt und eingesetzt, so dass ein Knochenbruch mitunter massive Einschränkungen im täglichen Leben nach sich zieht. In jedem Fall muss ein Knochenbruch, mal mehr und mal weniger aufwendig, ärztlich versorgt werden.

Ursachen für Knochenbruch

Gerade an den zierlicheren Gliedmaßen, wie zum Beispiel die kleinen Zehen und Finger, kann es durch den Aufprall auf oder an fest stehenden Widerständen leicht zu einem Knochenbruch kommen. Bei Zehen resultiert ein Knochenbruch oftmals aus der massiven Einwirkung von schweren und zudem spitzen oder schmalen Gegenständen. Wenn diese auf den Fuß prallen oder stoßen, kommt es entweder zu einer Prellung oder zu einem Knochenbruch.

Finger erleiden mitunter rasch einen Knochenbruch, wenn sie in einer Tür oder zwischen anderen Gegenständen eingeklemmt werden. An Armen und Beinen entsteht ein Knochenbruch oftmals durch einen Sturz. Beispielsweise während des Snowboard- und Skifahrens. Bei einem sonstigen kräftigen Aufprall auf einen festen Untergrund, kann es ebenso relativ leicht zu einem Knochenbruch kommen. Auch ein Sturz aus dem Bett oder das so genannte „Hinauffallen“ an einer Treppe, kann einen erheblichen Knochenbruch zur Folge haben.

Weiterhin können Knochenbrüche auch im Rahmen von verschiedenen Krankheiten häufiger vorkommen und sind nicht immer durch einen Unfall oder Verletzung ausgelöst worden.

Krankheiten mit Knochenbrüchen

Behandlung von Knochenbrüchen

Um einen Knochenbruch zu korrigieren gibt es verschiedene Heilungsmethoden. Bei einem einfachen Knochenbruch genügt es meist, wenn die Knochen-Enden beispielsweise durch Streckung gerichtet werden. Anschließend wird der Knochenbruch für ca. sechs Wochen eingegipst oder mit einer Kunststoff-Schiene geschützt. Bei einem sehr komplizierten Knochenbruch können umfangreichere Maßnahmen notwendig sein. Hierzu zählt die Möglichkeit der Verdrahtung des Knochens ebenso wie das Einsetzen eines Implantats. Dieses besteht üblicherweise aus leichtem Titan.

Um den Knochenbruch mit einem Implantat zu regulieren, wird die Haut über dem Knochenbruch geöffnet und das Implantat beispielsweise an den Knochen-Enden fest verschraubt. Nach einigen Tagen, in denen der betreffende Körperteil mit einem Stützverband geschützt wird, sind oftmals viele Funktionen bereits wieder ausführbar. Sind durch den Knochenbruch umfangreichere Schäden am Körperteil entstanden, wie zum Beispiel Muskeln und Nerven, die in Mitleidenschaft gezogen worden sind, können sich bereits wenige Tage nach dem Einsetzen des Implantats Rehabilitations-Maßnahmen direkt anschließen.

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Vorbeugung von Knochenbrüchen

Um einem Knochenbruch wirksam vorzubeugen, gibt es bei gesunden Menschen kein Patent-Rezept. Manchmal genügt schon ein unbedachter Schritt. Beim Aufprall mit dem Arm oder Bein auf einen sehr harten Widerstand kann es dann bereits zu einem Knochenbruch kommen. Anders gestaltet es sich bei Menschen, die unter der so genannten Glasknochen-Krankheit leiden: In diesem Fall reichen mitunter schon leichte Kontakte mit festen Gegenständen, die im schlimmsten Fall zu einem sofortigen Knochenbruch führen können.

Auch Menschen, die an Osteoporose (Knochenschwund) erkrankt sind, können Knochenbrüchen nicht direkt vorbeugen. Hier gilt es primär, die Krankheit zu therapieren. Wer zum Hinfallen neigt oder vermehrt die Orientierung verliert und unvermittelt gegen Wände oder andere Hindernisse stößt, sollte zur wirksamen Vermeidung von einem Knochenbruch seinen Gleichgewichtssinn untersuchen lassen. Wenn dieser gestört ist, kann ein häufiges Stolpern und Hinfallen mitunter einen Knochenbruch forcieren.

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