Lavendel

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 2. Dezember 2016
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Lavendel kommt ursprünglich aus Südeuropa. Charakteristisch für die Hoch-Provence, duften im südlichen Frankreich zur Blütezeit von Juni bis August viele Felder nach Lavendel.

Inhaltsverzeichnis

Vorkommen & Anbau von Lavendel

Bekannt ist der Lavendel auch unter diversen anderen Namen wie Spiklavendel, Nervenkräutel, Lavander, Speick und Tabaksblüten. Wissenschaftler nennen die Pflanze Lavendula officinalis. Der Lavendel gehört zur Familie der Lippenblütler.

Warme trockene Hänge bevorzugt der Lavendel. Es waren die Benediktiner, die den Lavendel über die Alpen mitbrachten. Der Halbstrauch hat sich jedoch zwischenzeitlich in Mitteleuropa ausgebreitet. Die Blüten werden im Juli und im August gesammelt und zur Heilung verwendet.

Aus den Blütenständen mit Stängel stammt das beliebte Lavendel-Öl.

Der Form der Blätter wird als linealisch bezeichnet. Im jungen Zustand sind sie graublau. Der Strauch wirkt graufilzig behaart und weich, wenn er noch jung ist. Später wird er zunehmend grün. Einen halben bis einen Meter Höhe erreicht der Lavendel. Die Zweige zeigen steil nach oben, die Blätter erreichen bis zu fünf Zentimeter Länge.

Durch ihre Blaulila Farbe wirken die Blüten sehr reizvoll. Diese Farbe wird auch als Lavendel bezeichnet, daher stammt der Name. Die Blüten wirken wie Ähren in ihrer Form. Sie duften nach Balsam und sind sehr aromatisch.

Wirkung & Anwendung

Imkereien schätzen den Lavendel als sogenannte Nebentracht. Der Zuckergehalt ist sehr hoch und die Geschmack ist rund und ausgewogen. Der Lavendel hat eine beruhigende Wirkung auf die Menschen. So ist die Pflanze als Heilpflanze bekannt geworden. Dem Lavendel wird heilende Wirkung in vielfältiger Weise zugesprochen. Die Inhaltsstoffe sind ätherisches Öl, Gerbstoff, Saponid und Glykosid.

Aus den Blütenständen mit Stängel stammt das beliebte Lavendel-Öl. Dafür können die Blüten in Öl eingelegt werden, beispielsweise in Olivenöl. Auch die Wasserdampfdestillation eignet sich zur Herstellung von Lavendel-Öl. Damit der Wirkstoff gehaltvoll, sollte früh am Morgen die Ernte beginnen. Auch kurz nach einen Regenguss, sobald die Blüten wieder trocken sind, empfiehlt sich das Pflücken.

Wenn die Blätter noch jung sind die Triebe weich, dann nutzen Köche die Pflanze gerne zum Verfeinern und Würzen von Lamm, Geflügel, Suppen und auch Fisch. Die spanische, italienische und französische Küche sind mit dieser Art zu würzen bekannt geworden. Avantgardeköche setzen Lavendel auch für Desserts ein. Das Aroma ist bitter-würzig. Aromadicht verpackt, hält sich getrockneter Lavendel ein halbes Jahr bis zu einem dreiviertel Jahr.

Bedeutung für die Gesundheit

Lavendel eignet sich gut für die innerliche und äußerliche Anwendung. Eine Lavendel-Teemischung soll gegen Hexenschuss helfen. Er wirkt außerdem antiseptisch, krampflösend, gegen Asthma, bei Erschöpfung, Bluthochdruck, Husten, Nervosität und noch viel mehr. Es damit ein beleibtes Heilmittel.

Eine Tinktur mit Lavendel kann sowohl eingenommen als auch auf die Haut aufgetragen werden. Als Badezusatz kann man mit Lavendel wunderbar entspannen. Auch Salben gibt es auf Basis von Lavendel. Hautreizungen werden damit gelindert. Angewendet wird die wohltuende Kraft des Lavendel bei Babys und Kleinkindern. Lavendel-Kissen wirken auf sie beruhigend. Kräuter-Essig mit Lavendel-Anteil ist sehr bekömmlich und schmackhaft. Er zeigt vor allem bei Krankheiten wie Rheuma und Gicht seine Vorzüge.

Nicht nur heilende Wirkung zeichnen den Lavendel aus. Wird ein Lavendel-Kissen in einen Kleiderschrank gelegt, dann bleiben die Kleidungsstücke von Motten verschont. In einer Duftlampe verwendet, reinigt das ätherische Öl des Lavendel die Luft und beruhigt die Menschen darin zudem.

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