Gicht
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Gicht oder Hyperurikämie ist eine bekannte Stoffwechselerkrankung. Hierbei kommt es zu einem Anstiegt und Konzentration von Harnsäure im Blut, welches in seiner Auswrikung vor allem zu starken Gelenkentzündungen und Gelenkschmerzen führt. Man unterscheidet hauptsächlich in akuter Gichtanfall und chronische Gicht.
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Definition Gicht
Weiterhin lässt sich die Gicht in zwei Formen unterteilen:
1. Primäre Gicht: Der Körper produziert mehr Harnsäure, als er durch die Niere und Blase wieder ausscheidet. Es kommt zur Ansammlung von Harnsäure im Körper.
2. Sekundäre Gicht: Bei dieser Form sind bereits nachhaltige Schädigungen durch die Harnsäureproduktion und dessen Ansammlung im Körper entstanden. Beispielsweise kann Niereninsuffizienz hierbei für das Absterben von Zellen verantwortlich gemacht werden.
Gicht kommt häufig bei Menschen mit einem hohen Lebensstandard vor. Zumeist sind Männer im reiferen Alter (zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr) davon betroffen.
Ursachen für Gicht
Im Zuge dessen, lagern sich die Harnstoff-Kristalle im Blut ab und wandern in die Gelenke, Sehnen und Schleimbeutel der Gelenke. Es kommt zu Gelenkentzündungen, die sehr schmerzhaft sein können. Weitere Ursachen kann eine Stoffwechselstörung sein, bei der Purine, die vor allem in Fleisch und Innereien vorhanden sind, für einer Überproduktion von Harnstoff sorgt.
Besonders Menschen, die viel Fleisch und Alkohol konsumieren, können an Gicht erkranken. Ebenso sind akute Gichtanfälle bei diesen Betroffenen möglich.
Symptome
Krankheistverlauf Gicht
Der Verlauf von Gicht kann ohne weitere Komplikationen erfolgen, wenn die Krankheit rechtzeitig vom Arzt erkann wird. Besonders der Harnsäurespiegel sollte im Rahmen einer Diagnose besonders untersucht werden. Kommt es dagegen zu keiner Behandlung, kann sich die Gicht in eine chronische Gicht entwickeln.
Der Verlauf einer unbehandelten Gicht gestaltet sich wie folgt: 1. Akuter Gichtanfall, 2. interkritische Gichtphase, 3. Chronische Gicht.
Behandlung von Gicht
Eine Gicht Erkrankung sollte unbedingt ärztlich untersucht und behandelt werden, da sonst lebensgefährliche Komplikationen bzw. Nierenversagen einsetzen können. Die Therapie bei Gicht konzentriert sich hauptsächlich darauf, den Harnsäurespiegel im Blut zu senken. Weiterhin sollen die unangenehmen Begleitsymptome gelindert werden.
In der Eigenbehandlung bieten sich kalte Umschläge der betroffenen Gelenke an. Ebenso sollten diese Extremitäten ruhig gehalten werden. Zusätzlich bietet sich an, viel Flüssigkeit zu trinken, um die Hanrstoffkonzentration zu senken. Auf Alkohol und fette Fleischspeisen sollte auf jeden Fall verzichtet werden.
Vorbeugung von Gicht
Eine Gicht kann man relativ gut vorbeugen. Dazu gehört der Verzicht auf eine fette und fleischreiche Ernährung. Ebenso sollte keine Alkohol getrunken werden, da dies zu einem Anstieg der Harnsäurekonzentration führen kann. Trinken sie viel, um den Harnstoff zu verdünnen und schneller herauszuspülen.
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