Lungenkrebs
Lungenkrebs oder Bronchialkarzinom ist eine lebensgefährliche und schwerwiegende Krebserkrankung. Hauptsächlich erkranken Raucher an diesem Tumor. Erste Anzeichen für Lungenkrebs sind Atemnot, starker Husten und Brustschmerzen.
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Definition Lungenkrebs
Medizinisch lässt sich der Lungenkrebs in zwei Formen unterscheiden: 1. Das kleinzellige Bronchialkarzinom sowie das nicht-kleinzellige Bronchialkarzinom. Die der nicht-kleinzellige Lungenkrebs entsteht zumeist lokal begrenzt in der Lunge und bildet seltener Metastasen. Daher ist hier die Heilungschance bedeutend höher als bei kleinzelligem Lungenkrebs. Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs lässt sich wiederum in Plattenepithelkarzinome, Adenokarzinome und Großzellige Bronchialkarzinome unterscheiden.
Obwohl die kleinzellige Bronchialkarzinome seltener sind, ist ihre Wirkung für den Menschen weit gefährlicher. Sie sind sehr aggressiv und wachsen sehr schnell. Außerdem bilden sie schon frühzeitig Metastasen. Lungenkrebs kommt in Deutschland sehr häufig vor. Fast jede dritte Tumorekrankung ist ein Bronchialkarzinom. Allerdings sind die Betroffenen meist älter als 60 Jahre. Männer erkranken im Schnitt doppelt so oft an Lungenkrebs, als Frauen.
Ursachen für Lungenkrebs
Am zweithäufigsten kommen krebserregende Stoffe der Umwelt, des Berufslebens und des Alltages in Betracht. Auch wenn mit ca. 5 Prozent der Anteil dieser Gruppe recht gering erscheint, treten diese Fälle immer wieder auf. Vor allem folgende Stoffe können durch Einatmung zu Lungenkrebs führen:
- Asbest, Asbeststaub
- Radioaktive Stoffe
- Nickel in Modeschmuck
- Schmutz im Zement (Chrom 6 Verbindungen)
- Benzol im Benzin
Weitere Ursachen sind: Lungennarben in Folge einer Lungenentzündung oder Verletzung, Genetische bzw. erbliche Vorbelastung durch an Lungenkrebs erkankte Familienmitglieder.
Symptome
- Husten
- Atemnot
- Brustschmerzen
- Hustenschleim
- Fieber
- Gewichtsabnahme
- Müdigkeit
- Appetitlosigkeit
- Geringe Belastbarkeit
Krankheitsverlauf Lungenkrebs
Der Krankheitsverlauf von Lungenkrebs lässt sich in drei Stufen darstellen. Als erstes kommt es zur Inhalation bzw. Kontakt mit krebserregenden Stoffen, wie Nikotin, Asbest oder Teer. Danach kommt es in der Folge zur Schädigung der Lungenzellen und Atemwege. Hierbei wird vor allem das Erbgut der Zellen verändern oder geschädigt. Nach einer meist mehrjährigen Ruhephase (Latenzzeit bis zu 30 Jahren) fanken die genetisch veränderten Zellen der Lunge oder Atemwege an zu wachsen und vermehren sich rasch. Dabei kommt es dann zu den typischen Tumoren bzw. Geschwülsten der Lungenkrebserkrankung.
Bisher ist die Prognose an Lungenkrebs zu sterben überaus groß. Dennoch kann eine Heilung erfolgen, wenn der Lungenkrebs rechtzeitig erkannt wird. Weiterhin spielen auch Art des Tumors und Alter und Geschlecht eine maßgebliche Rolle. Frauen haben in der Regel größere Chancen zu genesen. Dennoch sind die durchschnittlichen Überlebenschancen mit rund 30 Prozent relativ gering. Unbehandelter Lungenkrebs führt zumeist innerhalb von 6 Monaten zum Tod.
Behandlung von Lungenkrebs
Zum Einsatz kommen, je nach Stadium der Erkrankung, die Entfernung des Krebsgewebes durch eine Operation und/oder Chemotherapie sowie Strahlentherapie.
Wird bei der Operation ein nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom erfolgreich entfern, stehen die Chancen auf Heilung güstig.
Haben sich jedoch schon Metastasen (Tochtergeschwülste) ausgebreitet, so ist kaum noch von einer Heilung auszugehen. Das Ziel der Strahlentherapie ist es, Metastasen zu zerstören bzw. die Bildung neuer zu verhindenrn.
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