Halsschmerzen

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 19. März 2014
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Halsschmerzen und allgemeine Schluckbeschwerden sind ein nicht selten in Erscheinung tretendes Symptom bei krankhaften Veränderungen im Mund-, Hals- und Rachenraum, insbesondere bei Entzündungen und Erkältungskrankheiten.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Halsschmerzen?

Als Halsschmerzen bezeichnet man ein kratzendes und brennendes Gefühl im Bereich der oberen Atemwege, das häufig als Vorbote eines grippalen Infekts auftritt. Rachen und Mandeln zeigen sich gerötet, nicht selten kommt es zu Schwellungen und schmerzhaften Schluckbeschwerden.

Ursächlich ist meist eine bakterielle oder virale Infektion in Kombination mit einer geschwächten Immunabwehr. Greift die Entzündung auch auf den Kehlkopf über, kann schwere Heiserkeit bis hin zur vorübergehenden Stimmlosigkeit die Folge sein.

Als weitere Ursachen für Halsschmerzen kommen Reizungen durch Schadstoffe (Rauchen!) und zu langes und lautes Sprechen infrage. Je nach konkreter Ursache klingt die Erkrankung in der Regel innerhalb weniger Tage bis einer Woche folgenlos ab.

Ursachen für Halsschmerzen

Bei Halsschmerzen schädigen und reizen insbesondere Bakterien, Viren und andere Keime die Schleimhäute im Hals. Diese entzünden sich dann und der Hals kann anschwellen , schmerzen und gelegentlich auch rot werden. Meistens sind Halsschmerzen, neben Kratzen im Hals, Heiserkeit und Schluckbeschwerden frühe Anzeichen einer Erkältung oder Angina tonsillaris oder anderen, in der Regel harmlosen, Infekten.

Weiterhin sind Halsschmerzen oft auch von geschwollenen Mandeln, Lymphknotenschwellung, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen und Fieber begleitet.

Als Ursache für Halsschmerzen kommen die weiter unten aufgezählten Krankheiten in Betracht.

Diagnose und Verlauf bei Halsschmerzen

Halsschmerzen können nicht als Krankheit bezeichnet werden, vielmehr stellen sie ein Symptom einer Erkrankung dar. Um Halsschmerzen zu diagnostizieren, bedarf es keiner eigenständigen Diagnose, da der Betroffene selbst bemerkt respektive beim Arzt angibt, dass er Schmerzen im Hals verspürt. Der Arzt wird - insbesondere bei mit den Halsschmerzen einhergehenden Schluckbeschwerden - Untersuchungen durchführen, um die Ursache zu identifizieren.

Mit einem Spatel betrachtet er die Mandeln und inspiziert den Mund- und Rachenraum auf erkennbare Rötungen und andere Hinweise auf Erkrankungen. Das Abtasten des Halses ist ebenso möglich, um Schwellungen der Lymphknoten erkennen zu können.

In der Regel stellt Kratzen im Hals das erste Anzeichen sich anschließender Halsschmerzen dar. Gereizte Schleimhäute samt Schleim sowie Schluckbeschwerden treten in der Folge auf.

Krankheiten mit Halsschmerzen

Halsschmerzen

Behandlung und Therapie von Halsschmerzen

Leichte Halsschmerzen sollten zunächst gar nicht behandelt werden. In der Regel vergehen sie nach ein paar Tagen von ganz allein. Fast immer werden die Halsschmerzen von den Betroffenen selbst behandelt. Die dazu freiverkäuflichen Medikamente gibt es in jeder Apotheke, die auch gerne weiter berät. Meistens werden dabei Mittel eingesetzt, die betäubend, entzündungshemmend, desinfizierend, antibakteriell oder reizlindern wirken. Hingegen der allgemeinen Meinung, sind Lutschtabletten oder Gurgelmedikamente zwar wohltuend, sie verkürzen aber nicht die Dauer der Halsschmerzen. Dabei sind auch Hausmittel wirksam, die aus warmen Kamillen- oder Salbeitee die Beschwerden lindern können.

Halten die Halsschmerzen länger an (mehr als sieben Tage) oder werden sie immer stärker, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Meist sind zusätzliche Warnzeichen begleitende Atemnot.

Beim Arzt erfolgt dann eine gründliche Untersuchung der genauen Beschwerden und Vorerkrankungen, sowie Allergien und eingenommene Medikamente. Dabei sollte auch das Rauch- und Trinkverhalten des Patienten eine wichtige Rolle spielen. Altbekannt ist die Untersuchung des Arztes des Racheninnenraumes mittels eines Holzspatels und Lampe. Hierbei prüft er, ob der Rachen entzündet ist und ob die Mandeln vergrößert sind. Ein Abstrich kann im Labor weitere Ursachen in Form von möglichen Erregern liefern. Beispielsweise Angina tonsillaris oder Streptokokken Bakterien. Oftmals werden noch die Lungen mit einem Stethoskop abgehorcht, sodass eine Differentialgiagnostik weitere Befunde ausschliessen oder erhärten kann.

Bei bakteriell bedingten Halsschmerzen sind vom Arzt verschriebene Antibiotika sinnvoll. Operativ sollte nur im Falle einer Mandelentzündung vorgegangen werden.

Rezeptfreie Medikamente gegen Halsschmerzen

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Vorbeugung von Halsschmerzen

Halsschmerzen, im Rahmen von Erkältungskrankheiten, kann nicht vorgebeugt werden. Jedoch ist die Vorbeugung der Ursachen einer Erkältung durchaus vorzubeugen. Eine gesunde Ernährung sowie viel Bewegung an frischer Luft und Saunieren können so indirekt als Vorbeugung gegen Halsschmerzen genutzt werden.

Hausmittel und Kräuter gegen Halsschmerz

  • Vor dem Schnupfen oder einer Erkältung, sind häufig Halsschmerzen störende Symptome. Rasche Linderung bringt mehrmaliges tägliches Spülen mit Kamillentee. Außerdem Ernährung auf Rohkost umstellen.

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Dr. Nonnenmacher zum Thema Halsschmerzen

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