Halsschmerzen

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Friedrich (Facharzt für Innere Medizin)

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Halsschmerzen und allgemeine Schluckbeschwerden sind ein nicht selten in Erscheinung tretendes Symptom bei krankhaften Veränderungen im Mund-, Hals- und Rachenraum, insbesondere bei Entzündungen und Erkältungskrankheiten.

Inhaltsverzeichnis

Ursachen für Halsschmerzen

Bei Halsschmerzen schädigen und reizen insbesondere Bakterien, Viren und andere Keime die Schleimhäute im Hals. Diese entzünden sich dann und der Hals kann anschwellen , schmerzen und gelegentlich auch rot werden. Meistens sind Halsschmerzen, neben Kratzen im Hals, Heiserkeit und Schluckbeschwerden frühe Anzeichen einer Erkältung oder Angina tonsillaris oder anderen, in der Regel harmlosen, Infekten.

Weiterhin sind Halsschmerzen oft auch von geschwollenen Mandeln, Lymphknotenschwellung, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen und Fieber begleitet.

Als Ursache für Halsschmerzen kommen daher unter anderem folgende Krankheiten in Betracht:

Krankheiten mit Halsschmerzen

Halsschmerzen

Behandlung von Halsschmerzen

Leichte Halsschmerzen sollten zunächst gar nicht behandelt werden. In der Regel vergehen sie nach ein paar Tagen von ganz allein. Fast immer werden die Halsschmerzen von den Betroffenen selbst behandelt. Die dazu freiverkäuflichen Medikamente gibt es in jeder Apotheke, die auch gerne weiter berät. Meistens werden dabei Mittel eingesetzt, die betäubend, entzündungshemmend, desinfizierend, antibakteriell oder reizlindern wirken. Hingegen der allgemeinen Meinung, sind Lutschtabletten oder Gurgelmedikamente zwar wohltuend, sie verkürzen aber nicht die Dauer der Halsschmerzen. Dabei sind auch Hausmittel wirksam, die aus warmen Kamillen- oder Salbeitee die Beschwerden lindern können.

Halten die Halsschmerzen länger an (mehr als sieben Tage) oder werden sie immer stärker, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Meist sind zusätzliche Warnzeichen begleitende Atemnot.

Beim Arzt erfolgt dann eine gründliche Untersuchung der genauen Beschwerden und Vorerkrankungen, sowie Allergien und eingenommene Medikamente. Dabei sollte auch das Rauch- und Trinkverhalten des Patienten eine wichtige Rolle spielen. Altbekannt ist die Untersuchung des Arztes des Racheninnenraumes mittels eines Holzspatels und Lampe. Hierbei prüft er, ob der Rachen entzündet ist und ob die Mandeln vergrößert sind. Ein Abstrich kann im Labor weitere Ursachen in Form von möglichen Erregern liefern. Beispielsweise Angina tonsillaris oder Streptokokken Bakterien. Oftmals werden noch die Lungen mit einem Stethoskop abgehorcht, sodass eine Differentialgiagnostik weitere Befunde ausschliessen oder erhärten kann.

Bei bakteriell bedingten Halsschmerzen sind vom Arzt verschriebene Antibiotika sinnvoll. Operativ sollte nur im Falle einer Mandelentzündung vorgegangen werden.

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Vorbeugung von Halsschmerzen

Halsschmerzen, im Rahmen von Erkältungskrankheiten, kann nicht vorgebeugt werden. Jedoch ist die Vorbeugung der Ursachen einer Erkältung durchaus vorzubeugen. Eine gesunde Ernährung sowie viel Bewegung an frischer Luft und Saunieren können so indirekt als Vorbeugung gegen Halsschmerzen genutzt werden.

Hausmittel und Kräuter gegen Halsschmerz

  • Vor dem Schnupfen oder einer Erkältung, sind häufig Halsschmerzen störende Symptome. Rasche Linderung bringt mehrmaliges tägliches Spülen mit Kamillentee. Außerdem Ernährung auf Rohkost umstellen.

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Weitere Infos

Quellen: Herold, G.: Innere Medizin, Köln 2012; Andreae, S.: Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, Stuttgart 2008; Ruß A., Endres S.: Arzneimittel pocket plus 2012, Grünwald 2012, Greten H., Rinninger F.: Innere Medizin, Stuttgart 2010.
Von Dr. med. (Facharzt für Innere Medizin).

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