Grippe
Die Grippe bzw. Influenza ist eine häufig auftretende Viruserkrankung, die zumeist im Herbst oder Winter in Europa vorkommt. Die Grippe sollte nicht verwechselt werden mit Grippalen Infekten oder einer Magen Darm Grippe
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Definition Grippe
Vor allem in der Hauptgrippezeit, die auf der Nordhalbkugel zwischen Dezember und April liegt, kommt es oft zu Grippe-Epidemien, da die Grippe sehr ansteckend ist.
Jährlich erkranken etwa zehn bis zwanzig Prozent der Bevölkerung an der Influenza. Gelegentlich entstehen auch globale Epidemien oder Pandemien, wie zum Beispiel die Vogelgrippe oder die Schweinegrippe.
Ursachen für Grippe
Bei der Grippe ist generell zwischen drei verschiedenen Grippe-Typen zu unterscheiden: Das Influenza A-Virus ist der häufigste Erreger. Durch seine Eigenschaft, kleine genetische Veränderungen vorzunehmen, entstehen von Jahr zu Jahr Grippe Epidemien. Durch diese Veränderungen gibt es gegen das Influenza A-Virus keine körpereigene Abwehr.
Das Influenza B-Virus ist das Grippevirus, an dem vor allem Kinder und Jugendliche leiden. Allerdings ist der Verlauf wesentlich milder als bei dem Influenza A-Virus.
Das Influenza C-Virus kommt nur noch sehr selten vor, vor allem bei älteren Menschen, die über kein starkes Immunsystem mehr verfügen.
Typische Symptome und Anzeichen bei Grippe
- Fieber
- Schnupfen
- Halsschmerzen
- Schüttelfrost
- Husten
- Heiserkeit
- Gliederschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Appetitlosigkeit
Krankheitsverlauf Grippe
Die Grippe beginnt nach der Ansteckung in der Regel mit dem "Unwohlsein". Dort sind hohes Fieber, Glieder- und Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit oft erste Anzeichen auf eine nahende Grippe.
Typische Symptome einer Grippe sind der plötzliche Krankheitsbeginn, mit dem oben genannten Unwohlsein und starkes Fieber, das über 39°C liegt. Hinzu kommen Schüttelfrost, so wie Muskel- und Gliederschmerzen.
Auch ständige Müdigkeit, Abgeschlagenheit und ein Schwächegefühl sind typische Symptome einer Grippe, da der Körper voll und ganz auf die Abwehr der Influenza Viren konzentriert ist.
Auch Merkmale, die auf eine normale Erkältung zutreffen, kommen bei einer Grippe vor. Da wären zum Beispiel Kopfschmerzen, Halsschmerzen, trockener Husten und Lichtempfindlichkeit. Jedoch sind die Symptome bei einer Grippe stärker als bei einer normalen Erkältung.
Behandlung von Grippe
Leichtere Beschwerden, wie etwa das Fieber oder die Gliederschmerzen lassen sich mit einfachen Schmerzmitteln abmildern. Da zu dem Zeitpunkt der Erkrankung das Immunsystem sehr stark geschwächt ist, können Sekundarinfektionen, wie etwa eine Lungenentzündung, die Folge sein. Um dieses zu verhindern, werden weitere Antibiotika verabreicht, die sehr gut gegen die Bakterien wirksam sind.
Neben der Behandlung durch den Arzt kann auch der Patient selbst etwas tun, damit die Grippe schneller abschwächt. So sollte während einer Krankheit unbedingt Bettruhe gehalten werden, damit sich der gesamte Organismus erholen kann und zudem sollte ausreichend getrunken werden, da durch das Fieber viel Flüssigkeit verloren wird. Außerdem sollten fiebersenkende Mittel, wie etwa Wadenwickel angewendet werden. Als Vorbeugung gegen die saisonbedingte Grippe ist eine Impfung empfehlenswert.
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