Hausmittel gegen Grippe

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 14. Dezember 2016
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Die Grippe ist insbesondere in der kalten Jahreszeit weit verbreitet. Die typischen Symptome einer solchen Grippe sind Husten, Schnupfen und Heiserkeit sowie Abgeschlagenheit und nicht selten erhöhte Temperatur oder Fieber. Bei diesen und weiteren Anzeichen der Grippe können Hausmittel und alternative Heilmittel helfen, die Beschwerden zu lindern.

Inhaltsverzeichnis

Was hilft gegen Grippe?

Nicht selten steigt während einer Grippe die Körpertemperatur an. Damit hilft sich der Körper selbst. Deshalb reicht bei erhöhter Temperatur und Fieber in erster Linie viel Ruhe und trinken oft schon aus.

Steigt das Fieber zu stark an oder hält es über längere Zeit an, dann kann es sinnvoll sein, die Temperatur zu senken. Wickel haben sich dabei als Hausmittel bewährt, wie zum Beispiel Essigwickel, die aus einer Mischung aus kaltem Wasser und Obstessig hergestellt werden. Ein Tuch, getränkt mit der kalt-nassen Mischung, wird um die Waden gewickelt. Durch die Kälte der Essigwickel ist es möglich, die Hitze aus dem Körper abzuleiten, sodass die Körpertemperatur wieder langsam sinken kann.

Bei einer Grippe sind Ruhe und viel trinken bewährte Hausmittel.

Auch kalte Waschungen können helfen, das Fieber, das durch die Grippe entstanden ist, zu senken. Der Körper wird einfach mit einem feuchten Tuch, welches in kaltes Wasser getränkt wurde, abgewaschen. Gliederschmerzen sind ein weiteres typisches Symptom der Grippe, welche häufig zusammen mit Fieber auftreten. Ein Erkältungsbad mit dem Zusatz von ätherischen Ölen, beispielsweise mit Eukalyptus oder Menthol, kann gegen Gliederschmerzen helfen und die Durchblutung anregen. Die ätherischen Öle wirken sich zugleich auch positiv auf die Bronchien und eine verschnupfte Nase aus, denn diese können die Sekrete lösen und das Abhusten sowie Niesen erleichtern.

Zur Reinigung der Nase kann zudem eine Nasenspülung aus Salzwasser helfen und bei Husten sollen sich Kräuter- und Zwiebeltees wohltuend auswirken. Allerdings muss es nicht immer Tee sein, denn die antibakterielle Wirkung der Zwiebel kann ebenfalls mit einer Mischung aus fein gehackten Zwiebeln, braunem Zucker und Honig erreicht werden. Diese Mischung soll gegen Reizhusten helfen und den Schleim lösen können.

Schnelle Hilfe

Besonders schnelle Hilfe gegen die Anzeichen einer Grippe verspricht zunächst, viel Flüssigkeit aufzunehmen, denn dadurch trocknen die Schleimhäute nicht so schnell aus. Am besten wirken in dem Zusammenhang warme Getränke, wie zum Beispiel Kräutertees.

Auch die klassische Hühnersuppe zählt zu den Hausmitteln, die schnell Linderung verschaffen sollen. Allerdings sollte es schon eine selbst gekochte Hühnersuppe mit frischen Zutaten sein. Denn diese enthält besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe, die antibakteriell wirken. Gliederschmerzen und Infekte der oberen Atemwege sollen durch den Genuss einer Hühnersuppe gelindert werden.

Eine Fertigsuppe kann nur noch deutlich abgeschwächt helfen. Zugleich hilft die Wärme der Suppe dem Körper, sich selbst zu heilen. Auch ein Erkältungsbad mit wohltuenden ätherischen Ölen kann bereits bei den ersten Anzeichen einer Erkältung Linderung verschaffen und helfen, den Körper zu entlasten. Läuft die Nase und treten Kopfschmerzen auf, kann sich ein wärmendes Fußbad schnell positiv auf diese Krankheitsanzeichen auswirken.

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Alternative Heilmittel

Neben Hausmitteln können auch alternative Heilmittel gegen die Beschwerden einer Grippe helfen. Gegen Husten können zum Beispiel Tabletten eingenommen werden, die den natürlichen Wirkstoff Echinacea enthalten. Aber auch Lösungen mit Kamille oder Präparate mit Eupatorium und Thuja können gegen Husten helfen.

Treten hingegen Halsschmerzen auf, dann können sich pflanzliche Mittel auf der Basis von Enzian, Salbei oder Arnika wohltuend auswirken. Zum Senken von Fieber haben sich zudem Tees mit Holunder- oder Lindenblüten bewährt. Zugleich können bei einer Grippe Gurgellösungen helfen, die mit ätherischen Ölen versetzt wurden.

Einige Tropfen Teebaum- oder Zitronenöl und Tyhmianöl können dazu mit warmen Wasser vermischt gegurgelt werden. Die Wirkung von Zitronen- oder Eukalypthusöl kommt hingegen besonders gut bei einem Kopfbad zur Geltung. Dazu werden einigen Tropfen des gewählten Öls in heißes Wasser gegeben. Die Dämpfe können am besten eingeatmet werden, wenn ein Handtuch über den Kopf gezogen wird. Zehn Minuten bei wechselnder Atmung durch Nase und Mund sind schon ausreichend.

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