Nasendusche

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 16. Dezember 2016
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Nasenduschen werden immer beliebter und gehören für viele Menschen mittlerweile zur ganz normalen Körperhygiene. Vor allem Allergiker können von ihrer Nutzung profitieren. Doch auf die richtige Nasendusche und ihre korrekte Nutzung kommt es an.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Nasendusche?

Als Nasendusche wird schlicht ein kleiner Apparat bezeichnet, der dazu da ist, Flüssigkeit in den Nasenraum zu befördern. Meist wird zu diesem Zweck eine isotonische Kochsalzlösung verwendet.

Eine Nasendusche und die erforderliche Lösung ist einfach im Handel, beispielsweise in der Apotheke, zu erwerben. Es spricht also nichts dagegen, daheim selbstständig die Nase zu reinigen. Die Nasendusche gilt als Hausmittel, das bei Infekten helfen soll, indem es Erreger beseitigt.

Zudem wird der Nasendusche ein positiver Effekt auf das Befinden von Pollenallergikern zugeschrieben, die mit Hilfe einer Nasendusche Pollen und Schmutz ausspülen können.

Formen, Arten & Typen

Wer eine Nasendusche kaufen möchte, sollte wissen, dass sie in verschiedenen Ausführungen daherkommen. Die einfachste Variante ist die Spülkanne aus Glas, es gibt aber beispielsweise auch Nasenduschen aus Plastik, die aus einer Kunststoffflasche mit Nasenaufsatz bestehen.

In der Apotheke kann man sich eingehend über die Unterschiede beraten lassen und so seine persönlichen Vorlieben herausfinden. So günstig und praktisch die Varianten aus Plastik aus sein mögen, so sollte man doch bedenken, dass Plastik schnell abnutzt und dann ein wenig rauh und porös wird. Solche Oberflächen sind schwer sauber zu halten und ermöglichen es Keimen und Erregern eher, sich anzusiedeln, als eine glatte Oberfläche aus beispielsweise Glas.

Beim Kauf einer Nasendusche sollte man also bedenken, dass sie leicht zu reinigen sein sollte, um die Nase wirklich sauber zu halten. Befüllt werden die Nasenduschen jedoch alle gleich. Eine physiologische Kochsalzlösung zu verwenden, ist essenziell, um die Nasenschleimhaut nicht unnötig zu reizen.

Ideal sind 0,9 Gramm Kochsalz auf 100 Milliliter Wasser. Zu hoch oder zu niedrig konzentrierte Lösungen reizen die Schleimhaut ebenso, wie einfaches Wasser. Hält man sich jedoch an die Dosierung, was am einfachsten gelingt, indem man fertige Präparate kauft, ist die Nasendusche einfach und angenehm.

Aufbau, Funktion & Anwendung

Eine Nasenspülung oder Nasendusche wird meist als Hausmittel bei Schnupfen eingsetzt. Dabei wird eine isotonische Salzlösung verwendet. Beom Yoga dient sie als rituelle Reinigungstechnik.

Unabhängig davon, für welches Präparat man sich entscheidet - eine Nasendusche funktioniert im Grunde ganz einfach. Die einfachste Ausführung, die beispielsweise auch von Yoga-Praktizierenden genutzt wird, die an die heilende und reinigende Wirkung ritueller Nasenreinigungen glauben, ist eine einfache kleine Kanne, die so geformt ist, dass man sie gut an ein Nasenloch führen und Wasser einbringen kann.

Die herkömmlichste Nasendusche ist jedoch auch nur wenig komplizierter. Sie ist für gewöhnlich aus Plastik, besteht aus einem Hohlraum, der mit der Lösung befüllt werden kann und eine kleine Vorrichtung, mit der man die Lösung herausschießen lassen kann.

Nasenduschen sind für gewöhnlich so ergonomisch geformt, dass ihre Anwendung intuitiv und einfach gelingt. Die Kochsalzlösung schießt als in das eine Nasenloch und fließt durch das andere wieder ab. Dabei löst sie alles, was in der Nase unerwünscht ist und zu Symptomen führen kann: zähen Schleim, Schmutz, Pollen, Krankheitserreger.

Medizinischer & gesundheitlicher Nutzen

Nasenduschen erfreuen sich großer Beliebtheit und sind in vielen Badezimmern zu Hause. Der medizinische Nutzen scheint klar: Eine saubere Nase bedeutet weniger potenzielle Krankheitserreger.

Auch bei einem hartnäckigen Schnupfen kann die Nasendusche zur Linderung der Beschwerden beitragen. Allergiker greifen zur Nasendusche, um die Nase von Pollen zu befreien.

Menschen mit gereizten Nasenschleimhäuten sollten allerdings vorsichtig sein, um ihre Situation nicht zu verschlimmern. Ob man die Nasendusche dauerhaft einsetzen sollte, ist allerdings umstritten.

Eine Nasendusche befördert Flüssigkeit in den Nasenraum.

So sind viele Ärzte der Meinung, dass ein gesunder, beschwerdefreier Mensch keine Nasendusche verwenden brauche und meiden solle. Denn dauerhaftes Spülen könne die Nasenschleimhaut schädigen und so erst recht die Infektionen herbeiführen, die man ja eigentlich vermeiden wolle. In Maßen verwendet, immer dann, wenn es wirklich Sinn macht, kann die Nasendusche aber sehr nützlich sein. Dann hilft die Nasendusche tatsächlich dazu, lange gesund zu bleiben.

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