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Lungenentzündung

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 21. März 2014
Symptomat.deKrankheiten Lungenentzündung

Eine Lungenentzündung oder Pneumonie wird zumeist in der kälteren Jahreszeit, wie Winter oder Herbst ausgelöst. Dabei spielen vor allem Bakterien, Pilze und Viren eine maßgebliche Rolle bei der Übertragung. Aber auch durch Husten und Niesen anderer Menschen kann es zur Tröpfcheninfektionen und damit zur Lungenentzündung kommen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Lungenentzündung?

Wenn sich Teile der Lunge, zum Beispiel, die Lungenbläschen oder das Zwischengewebe, entzünden, spricht man von einer Lungenentzündung oder im Fachterminus Pneumonie. Selten ist die ganze Lunge betroffen, nur in schwerwiegenden Fällen sind beidseitige Lungenentzündungen möglich. Hier ist das ganze Lungengewebe betroffen.

Da die Lunge das einzige Organ ist, das den Sauerstoffaustausch regelt, sind diese Erkrankungen sehr ernst zu nehmen und gehören in jedem Fall von einem Arzt behandelt. Die Lungenentzündung wird in der Regel durch Tröpfcheninfektion übertragen. Dies geschieht durch Niesen, Husten oder Sprechen. Aber nicht jede Lungenentzündung ist ansteckend.

Mittlerweile steht die Lungenentzündung an fünfter Stelle der tödlichen Infektionskrankheiten. Hunderttausende Menschen (weltweit) im Jahr erkranken an dieser verkannten Volkskrankheit.

Ursachen für Lungenentzündung

Hervorgerufen wird die Lungenentzündung meist durch Erregern, wie Bakterien, Viren oder Pilzen. Sie werden durch die Luft eingeatmet und entzünden die Lungenbläschen oder das Lungengewebe. Aber auch eine Allergie kann eine Lungenentzündung auslösen. Eine vorherige Grippe oder Bronchitis, die nicht ganz ausgeheilt wurde, kann ebenso die Erkrankung begünstigen.

Anfälliger sind auch ältere Menschen, deren Immunsystem altersbedingt geschwächt ist und kleine Kinder, deren Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist. Eine weitere Ursache kann die Einatmung giftiger Gase, zum Beispiel bei einem Brand, sein. Von einer Strahlenpneumonie spricht man, wenn ein Krebspatient nach der Bestrahlung des Lungenkrebses, an einer Lungenentzündung erkrankt.

Eine Lunge muss gut durchlüftet sein. Dies geschieht bei bettlägerigen Patienten nicht so gut und führt in vielen Fällen zu einer Entzündung. Eine weitere Ursache kann die mangelnde Durchblutung der Lunge, hervorgerufen durch eine Lungenembolie, sein. Bei manchen Patienten schliesst der Muskel am Mageneingang nicht mehr richtig. Kleine Mengen der Magensäure gelangen so in die Luftröhre und werden eingeatmet. Dadurch kann ebenfalls eine Lungenentzündung hervorgerufen werden.

Eher selten wird diese Erkrankung durch Einatmen von Essenspartikeln hervorgerufen. Wasseransammlungen in der Lunge, verursacht durch bestimmte Herzkrankheiten, können ebenfalls eine Lungenentzündung begünstigen.

Typische Symptome und Anzeichen von Lungenentzündung

Infogramm zu den verschiedenen Lungenerkrankungen und deren Merkmale, Anatomie und Lage. Klicken, um zu vergrößern.

Krankheitsverlauf Lungenentzündung

Grundsätzlich sind die Symptome bei einer Lungenentzündung sehr spezifisch, abhängig von der Art der Infektion und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. Bei der bakteriellen und klassischen Entzündung der Lunge hat der Patient trockenen Husten, der mit Brustschmerzen einhergeht, begleitet von Atemnot.

Beim späteren Abhusten ist der Schleim sehr zähflüssig, grün-gelb bis bräunlich. Hohes Fieber wechselt sich mit plötzlichen Schüttelfrost ab. Die Lunge schmerzt und strahlt manchmal in den Unterbauch aus. Bei einer Lungenentzündung, die durch Viren oder Parasiten verursacht wurde, ist die Symptomatik ein wenig anders.

Sie wird von leichtem Fieber begleitet und der Patient hat keinen Schüttelfrost. Bei dem trockenen Husten löst sich kaum Schleim. Eine Fehldiagnose kann durchaus gegeben sein, denn die Symptome zur Grippe sind ähnlich. Um sich Gewissheit zu verschaffen, ist eine Röntgenaufnahme der Lunge zweckmäßig.

Bei der klassischen Lungenentzündung kann der Arzt die Diagnose durch Abhören der Lunge und einer Blutentnahme feststellen.

Behandlung und Therapie von Lungenentzündung

Behandelt wird die Lungenentzündung in der Regel mit Antibiotika, das konsequent eingenommen werden muss. Um das Abhusten des zähen Schleims zu fördern, ist es sehr wichtig, dass der Patient sehr viel trinkt. Äußerste Schonung und Bettruhe sind zwingend erforderlich. Auch eine Inhalation bringt Erleichterung beim Abhusten.

Unterstützend zur Fiebersenkung sind nicht nur Medikamente zu geben, sondern es sollten auch Wadenwickel gemacht werden. Ganz wichtig ist auch die Zufuhr von Frischluft, deshalb sollte das Zimmer oft gelüftet werden. Raucher sollten ganz auf Tabakgenuss verzichten. Ist die Lungenentzündung sehr schwer, sind oft Infusionen und eine Sauerstoffbeatmung unumgänglich. Auch die Therapie einer Atemgymnastik zur besseren Belüftung der Lunge ist zweckmäßig.

Bei einer schweren Form der Lungenentzündung ist ein Klinikaufenthalt nicht zu vermeiden. Bei leichteren Fällen ist eine Behandlung zu Hause auch möglich. Um jedoch die geeignete Therapie für den Patienten zu geben, ist es sehr wichtig, die Art der Lungenentzündung, festzustellen.

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

girlie kommentierte am 24.09.2011 um 16:54 Uhr

Ich hatte vor 3 Jahren eine beidseitige kalte Lungenentzündung. Ich musste mehrere Tage im künstlichen Koma behandelt werden. Sind hier die Ursachen die gleichen, oder gibt es andere?