Hustenschleim

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin) am 30. Mai 2017Geprüfte Qualität
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Als Hustenschleim - auch Auswurf, Sputum, Expektoration oder Schleimauswurf - wird die ausgehustete Absonderung der Atemwegsschleimhaut und beigemischte Zellen bezeichnet.

Diese Zellen können bei einer Diagnose weiter in weiße Blutkörperchen, beim Bronchialkarzinom auch als Malignomzellen unterschieden werden. Daneben kann der Hustenschleim auch mit Speichel, Nahrungsresten, Staub, Rauchteilchen, Erregern, Eiter und im Falle eines Bluthustens auch mit Blut versetzt sein.

Der Auswurf kann der Untersuchung von Erkrankungen wie einer Lungenentzündung, einer chronischen Bronchitis oder zur Diagnose bei Tuberkulose sowie von Tumorbildungen des unteren Atemtrakts dienen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Auswurf bzw. Sputum?

Beim Hustenschleim handelt es sich um eine Begleiterscheinung des Hustens. Die Bronchialschleimhaut produziert zum Beispiel während eines viralen Infekts verstärkt ein Sekret, das sich im Hals/Rachen festsetzt und den Betroffenen oftmals zum Husten zwingt.

Der Schleim hat in der Regel eine gelblich-grüne Farbe, kann aber auch Blutspuren aufweisen. In letzterem Fall ist größere Vorsicht geboten. Bemerkt werden kann dies allerdings erst, wenn der Hustenschleim nach außen gelangt:

Der Körper möchte sich vom übermäßig gebildeten Hustenschleim befreien - gelingt dies, sprechen Ärzte vom Auswurf oder Sputum. Dann kann ebenso von einem produktiven Husten gesprochen werden. Dieser tritt nicht nur während einer Erkrankung auf, sondern auch beispielsweise bei Rauchern.

Ursachen

Hustenschleim der im Rahmen eines Hustens bei Erkältung vorkommt, ist normal. Sinn des Hustenschleims ist hierbei, dass die Bronchien gereinigt werden. Wird unnatürlich viel Hustenschleim bzw. Auswurf gebildet und sind dessen Farben ungewöhnlich, kann dies auch ein Zeichen für die Erkrankung der Atemwege sein. Die gängisten Ursachen hierbei sind die akute Bronchitis, Asthma bronchiale, chronische Lungenerkrankung, Allergien, Tuberkulose und Lungenkrebs (Bronchialkarzinom).

Aus der Farbe des Sputums lassen sich Rückschlüsse auf mögliche Ursachen ziehen:

  • Gelb-grün: es handelt sich um eine eitrige, akute bakterielle Infektion, z.B. Asthma bronchiale, einer Lungenentzündung (Pneumonie) und Mukoviszidose
  • Weiß-glasig: die Infektion ist eher viral bedingt, z.B. bei chronischer Bronchitis, Abhusten am Morgen
  • Weiß-schaumig: Hinweis für Lungenstauung bis zum Ödem
  • Gräulich: bakterieller Infekt in Abheilung, häufig bei Lungenentzündungen
  • Bräunlich-schwarz: am ehesten altes Blut. Kann harmlos sein, muß aber nicht, Abklärung erforderlich, meist bei starken Rauchern
  • Bröckelig: Lungenkrankheiten wie Aktinomykose und Tuberkulose
  • Blutig: Bluthusten (Hämoptoe), kann ein Anzeichen eines schweren Infekts (wie Lungenentzündung) oder bösartigen Tumor (zum Beispiel Lungenkrebs) sein

Bei starkem Husten nimmt die Bronchialschleimhaut Schaden, es ist dann normal, dass einige kleine Fädchen Blut beim Auswurf beigemengt sind.

Diagnose & Verlauf

Beim Hustenschleim handelt es sich um eine Begleiterscheinung des Hustens. Die Bronchialschleimhaut produziert zum Beispiel während eines viralen Infekts verstärkt ein Sekret, das sich im Hals/Rachen festsetzt und den Betroffenen oftmals zum Husten zwingt.

Hustenschleim oder sein Auswurf können vom Betroffenen selbst diagnostiziert werden - was dahintersteckt, muss allerdings von einem Arzt abgeklärt werden.

Dies geschieht mit einer Kombination aus Fragen zur Vorgeschichte des Patienten sowie weiteren Beschwerden und intensiven Untersuchungen des Mund- und Rachenraumes. Optional werden Herz und Lunge mit der Hilfe eines Stethoskops abgehört. Blutuntersuchungen können bei Verdacht auf eine bestimmte Krankheit hinzutreten.

Das Auftreten von Hustenschleim lässt sich mit Husten in Verbindung bringen. Während einer Erkältung bildet er sich sehr oft. Da der Hals versucht, sich von ihm zu trennen, kommt es sehr oft auch zum Auswurf. Ist dieser blutig, sollten weitere Untersuchungen (zum Beispiel auf Lungenkrebs) stattfinden.

Diagnosedaten & Häufigkeit

Relative Häufigkeit je 100.000 Einwohner pro Bundesland (ICD-10: R09 Sonstige Symptome, die das Atmungssystem betreffen) (2012)
Quelle: GBE des Bundes (Diagnosedaten der Krankenhäuser)

Krankheiten

Komplikationen

Hustenschleim wird mit Erkrankungen der Atemwege in Verbindung gesetzt. Neben einer normalen Erkältung können auch eine Bronchitis, Asthma, Tuberkulose oder auch ein Lungenkarzinom Ursache für Hustenschleim sein. Dementsprechende sind auch die unterschiedlichsten Komplikationen. Eine Erkältung heilt normalerweise ohne weiteren Komplikationen beim Immungesunden wieder ab.

Es können dennoch einige schwerwiegenden Folgen eintreten. Treibt der Betroffene beispielsweise trotz Erkrankung Sport, kann es im schwersten Falle zur Herzmuskelentzündung (Myokarditis) kommen. Diese kann in eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) führen, die schnell zum Tode führen kann. Weitere Folgen können eine Ausbreitung der Erkältung in die Lunge sein, die dann zur Lungenentzündung führt.

Ebenfalls ausbreiten kann sich die Infektion in das Mittelohr, welche auch von dort aus die Hirnhäute und das Innenohr befallen kann. Ähnlich verhalten sich die Komplikationen bei einer akuten Bronchitis. Beim Asthma ist die gefürchtetste Komplikation der Status asthmaticus, einem langandauernden Asthmaanfall, der einen medizinischen Notfall darstellt.

Der Betroffene wird beatmungspflichtig. In seltenen Fällen kann es durch das Asthma zu einem Lungenemphysem kommen, was schließlich eine Belastung des rechten Herzens ist, was in eine Insuffizienz führen kann. Komplikationen der Tuberkulose sind neben schweren Atemstörungen auch ein Ausspucken von großen Mengen an Blut. Auch eine Zerstörung des Lungengewebes und die Erhöhung des Risikos an einem Lungenkrebs zu erkranken ist erhöht.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Zur Bildung von Hustenschleim kann es bereits bei nichtgrippalen Erkältungen kommen. Ist offensichtlich, dass Schleimabsonderungen beim Husten auf einer weniger dramatischen Erkältungsform beruhen, die dazu gut auf Hausmittel anspricht, kann bei einem bald einsetzenden Genesungsprozess schon mal auf einen Arztbesuch verzichtet werden. Ansonsten aber sollte beim Auftreten von Hustenschleim der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser veranlasst gegebenenfalls die Überweisung zum Pulmologen beziehungsweise Lungenfacharzt oder Onkologen.

Hustenschleim, auch unter den Bezeichnungen Auswurf und Sputum bekannt, besteht aus Sekreten der Schleimhäute der Atemwege und verschiedenen Körperzellen wie den in der Infektionsabwehr aktiven weißen Blutkörperchen. Bei einer ärztlichen Untersuchung der Bestandteile des Hustenschleims können sich weitere aufschlussreiche Ergebnisse zeigen. So können unter den im Schleim befindlichen Zellen sogenannte Malignomzellen sein, wie sie typisch für Lungenkrebs sind.

Auch Bestandteile wie Infektionserreger, Blut, Eiter, Staub, Rauchpartikel oder Nahrungsreste geben dem behandelnden Arzt wichtige Hinweise. So lassen sich anhand des Hustenschleims weitere Erkrankungen wie eine Lungenentzündung, Bronchitis, Tuberkulose, Mukoviszidose oder Tumore diagnostizieren. Ebenso lösen Allergien und Asthma häufig die Bildung von Hustenschleim aus.

Was bereits medizinischen Laien auffällt – die große Bandbreite möglicher Färbungen des Hustenschleims von Weiß über Gelb, Grün, Braun bis Schwarz und die Konsistenz zwischen zähflüssig und bröckelig – liefert dem untersuchenden Arzt wertvolle Diagnosekriterien.

Behandlung & Therapie

Hustenschleim tritt im Rahmen einer Allergie oder einer Erkältung als harmloses Symptom auf. Begleitet wird der Auswurf von starkem oder schwachem Husten. Tritt der Husten und sein Hustenschleim länger auf oder ist er von Blut ganz oder teilweise durchzogen, sollte die Ursache vom Arzt untersucht werden. Dennoch sollte nicht gleich an den Lungenkrebs gedacht werden.

Der Arzt stellt zur Ursachenerkennung Fragen zu den Beschwerden bzw. zum Auswurf selbst. Weiterhin erfragt er wichtige Begleitsymptome wie Schnupfen, Kopfschmerzen, Heiserkeit, etc. Auch Allergien, Unverträglichkeiten und Vorerkrankungen sind wichtig zu erwähnen. Selbst Medikamente können Einfluss auf den Hustenschleim haben. Schlussendlich sollte noch ermittelt werden, ob der Betroffene starker Raucher ist oder in luftverschmutzten Umgebungen lebt oder arbeitet.

Danach erfolgt eine ganzheitliche Untersuchung von Rachen, Hals und Brustkorb. Lunge und Herz werden mit einem Stethoskop abgehorcht und Blut wird, zur weiteren Untersuchung potentieller Entzündungswerte und Erreger, abgenommen. Ebenso wird der Hustenschleim im Labor untersucht, um Keime und Errger (z.B. Tuberkulose) ausfindig zu machen. Zusätzlich werden die Zellen, die im Auswurf enthalten sind mit untersucht.

Sollte immer noch Unklarheit über die Ursache des Hustens sein oder will der Arzt die Ergebnisse genauer untersuchen, so sind weitere Untersuchungen sinnvoll.

Mögliche weitere Maßnahmen könnten sein: Gewebeuntersuchung (Biopsie), Spiegelung des Kehlkopfs, Spiegelung der Bronchien, Spülung der Bronchien, Computertomographie u.a..

Die Therapie selbst richtet sich in erster Linie gegen den Verursacher des Hustenschleimes. Meist sind dies Erkältung, Asthma bronchiale oder Lungenkrebs. Diese Erkrankungen sollten daher behandelt werden. Bei bakteriellen Infekten sind Antibiotika eventuell anzuwenden.

Weiterhin sollte, wenn möglich, das Rauchen eingestellt werden. Auch staubige und trockene Luft sollte gemieden werden. Natürliche Alternativen sind ausreichend Getränke in Form von Wasser und Tees (Kamillentee, Fencheltee, Anistee und Salbeitee).

Je nach abschließender Ursache wird der Hustenschleim bzw. die Krankheit, die zum Auswurf führt, behandelt. Für den harmlosen Hustenschleim einer Erkältung sind die altbekannten Hustentabletten (Lutschtabletten) oder der Hustensaft die Klassiker. Von diesen Medikamenten gibt es sowohl freiverkäufliche Mittel in der Apotheke als auch verschreibungspflichtige Arznei. Die Hustemittel unterscheidet man selbst in Hustenlöser und Hustenstiller.

Aussicht & Prognose

In vielen Fällen tritt der Hustenschleim bei einer Grippe oder bei einer Erkältung auf und stellt ein harmloses Symptom dar. Dieses verschwindet wieder, wenn die Grunderkrankung überwunden wurde. Allerdings kann Hustenschleim auch bei einer Bronchitis oder bei einer Lungenentzündung auftreten. In diesem Falle muss die Grunderkrankung gezielt bekämpft werden, damit es nicht zu einem lebensgefährlichen Zustand kommt.

Der Betroffene sollte auf jeden Fall sportliche oder körperliche Aktivitäten vermeiden, da sich dadurch eine Entzündung des Herzmuskels ausbilden kann. Eine Herzschwäche wiederum kann zum Tode führen. Auch bei einer Lungenentzündung ist Bettruhe notwendig, um die Erkrankung erfolgreich zu bekämpfen.

Dem Patienten stehen relativ viele Mittel zur Selbsthilfe bei Hustenschleim zur Verfügung. Allerdings sollte bei einer lang andauernden Erkrankung ein Arzt aufgesucht werden, um Folgeschäden und Entzündungen zu vermieden. Ebenso kann der Betroffene leichter an Atembeschwerden erkranken. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Hilfe von Medikamenten.

Hier finden Sie Ihre Medikamente:

Vorbeugung

Hustenschleim, der nicht krankhaft bedingt sind, kann man durch ein gesundes Leben mit viel Bewegung, frischer Luft, gesunder Ernährung und den Verzicht auf Rauchen gut vorbeugen. Weiterhin sollte man, wenn möglich, nicht in luftverschmutzten Räumen oder Gebieten arbeiten und leben. Ein Mundschutz kann gegebenenfalls kurzfristig vorbeugend wirken.

Hausmittel & Kräuter gegen Hustenschleim & Auswurf

  • Anis hilft gegen Blähungen, Hustenschleim, Asthma und Weißfluß und sorgt für guten Schlaf.
  • Hustentee bereite man wie folgt zu: je 5 Gramm Spitzwegerich, Lungenkraut, Huflattich, Wollblume, Aniskörner, Süßholz, Hibiskuswurzeln und 10 Gramm Isländisches Moos.
  • Ein weiterer Hustentee mache man aus einem halben Esslöffel Süßholz, einem halben Esslöffel Veilchenwurzeln, einem Esslöffel Eibischwurzeln, einem halben Esslöffel Huflattichblättern, einem halben Esslöffel Wollblumen und genauso viel Anis-Samen. Von dieser Mischung machen sie dann aus einem Teelöffel eine Tasse Tee. Am besten mit Honig süßen.
  • Brennesseltee wirkt blutreinigend und schleimlösend.
  • Als Badezusatz verwendet, löst Eukalyptusöl den Schleim, öffnet die Atmungsorgane und nimmt den Hustenreiz. Deshalb ist dieses Bad bei Erkältungskrankheiten besonders angebracht.
  • Fichtennadelhonig ist ein gutes, schleimlösendes Hustenmittel. Die Blüten der Fichte werden dazu mit Zucker angesetzt.
  • Huflattich wirkt appetitanregend und hilft bei Husten, Verschleimung und Heiserkeit.

Das können Sie selbst tun

Sollte der Patient rauchen, so muss das Rauchen auf jeden Fall aufgegeben werden, um den Hustenschleim zu lösen. Allgemein wirkt sich auch eine gesunde Ernährung und ein gesunder Lebensstil positiv auf das Symptom aus und kann dieses ebenso vorbeugen. Der Patient sollte sich nicht in Räumen aufhalten, in denen die Luft verschmutzt ist. Bei Reisen in Länder mit stark verschmutzter Luft eignet sich eine Atemmaske.

Gegen den Hustenschleim hilft Anis. Diese kann in Form von Tabletten zum Lutschen oder als Tee eingenommen werden. Allgemein helfen hier verschiedene Tees, die den Hals wärmen und den Schleim damit lösen. Auch Brennnesseltee wirkt sich positiv auf den Hals und den Rachen aus und kann damit den Hustenschleim lösen.

Das Symptom sollte allgemein mit Wärme behandelt werden. Dazu zählen Saunagänge, wobei die Betroffenen selbst einschätzen müssen, ob ein Besuch in der Sauna den wohlmöglich geschwächten Kreislauf weiter belasten würde. Wenn dies der Fall ist, sollten Saunagänge vermieden werden. Inhalationen mit heißem Wasser und Salz helfen aber ebenso bei Hustenschleim und schonen den Kreislauf. Baden unter Einnahme von Badezusätzen und ätherischen Ölen ist ebenfalls anzuraten, um die Atemwege feuchtzuhalten. Vor dem Schlafengehen können Salben auf die Brust aufgetragen werden, die diese wärmen. Honig wirkt sich ebenso positiv auf den Hustenschleim aus und kann diesen lösen.

Bücher über Hustenschleim & Auswurf

Quellen

  • Boenninghaus, H.G.: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Springer, Heidelberg 2007
  • Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, Köln 2012
  • Probst, R., Grevers, G., Iro, H.: Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Thieme, Stuttgart 2008

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

Sonne kommentierte am 01.02.2017 um 21:22 Uhr

Ich habe einen starken Erkältungs-Reizhusten. Es ist noch ein ziemlich trockener Husten, aber einmal war beim Auswurf etwas Blut dabei. Außerdem habe ich bei diesen Hustenanfällen einen Druckkopfschmerz. Was kann ich machen?

Isa kommentierte am 27.12.2015 um 13:46 Uhr

Ich hatte vor drei Wochen den Beginn einer schweren Bronchitis und einer Sinusitis und Fieber gleichzeitig, das Sputum war gelb verfärbt. Ich bekam vom Hausarzt Cefuroxim 500 mg 2x1 pro Tag, für sieben Tage verordnet, wodurch ich einen Hautausschlag bekam, der sehr unangenehm war. Nun, nach drei Wochen, ist immer noch mein Sputum gelb verfärbt.
Frage: Was soll ich noch machen, damit das ganz verschwindet?

Heribert Hogenkamp kommentierte am 13.06.2015 um 11:34 Uhr

In Verbindung mit starken Niesen habe ich, seit einiger Zeit, weißen zähen Auswurf (Allergie?). Auch verändert sich die Stimme nach längerem Sprechen. Ich habe immer Hustenreiz mit Auswurf. Was muss ich tun?

Kalle kommentierte am 12.06.2015 um 12:08 Uhr

Ich hatte seit über einem Jahr Nachts Hustenreiz, Rasseln beim Atmen und besonders morgens Hustenanfälle mit Schleim, tagsüber eine belegte Stimme.
Eine Blutuntersuchung mit Allergietest hat nichts ergeben. Der Lungenfacharzt hat festgestellt, dass die Lunge und Bronchien frei sind. Der Schleim sitzt im oberen Brustraum unterhalb des Kehlkopfes. Die Lösung: Ich habe manchmal Sodbrennen und nachts gelangt Säure in die Speiseröhre, weil ich zu flach im Bett liege. Ich habe mein Kopfteil ca. 5% erhöht und die Beschwerden lassen kontinuierlich nach.

V Hennig (Karlos) kommentierte am 18.05.2015 um 07:29 Uhr

Ich bin 73 und leide an einer lästigen chronischen Bronchitis. Ich war früher Raucher. Um den lästigen Reizhusten und den weißen Auswurf loszuwerden, frage ich mich ob, hier Antbiotika als Medikament hilfreich sein könnte?

Anita kommentierte am 04.04.2015 um 15:34 Uhr

Leider kannn ich nicht über Erfahrungen mit Hustenschleim unterrichten.

Habe selbst ein Problem mit grünem Auswurf. Es sind feste Bestandteile mit einem Durchmesser von ca. 0,5 cm. Seit 2004 habe ich diverse Ärzte aufgesucht. Unter anderem Ärzte aus dem Fachgebiet Hals-Nasen-Ohren. Es liegt augenscheinlich eine chronische Sinusitis vor, aber ohne Ergebnis auf Auswurfbestandteile. Auch in der Uni-Düsseldorf wurden umfangreiche Untersuchungen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich durchgeführt. Niemand konnte die Ursache finden. Das Sputum ist mehrmals ohne Befund eingeschickt worden. Seit 1/2 Jahr sind deutliche Blutspuren im Auswurf zu erkennen.

Meine Hausärztin, gleichzeitig Ärztin für innere Medizin, hat mich zunächst abermals zu einem Spezialisten für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde überwiesen, der auch gleichzeitig 3D-Aufnahmen angefertigt hat. Ohne Ergebnis. Es folgten weitere Untersuchungen in der Radiologie, beim Lungenfacharzt, es wurde ein MRT und ein CT erstellt sowie eine Bronchoskopie durchgeführt. Alle Ergebnisse waren ohne Befund. Kein Arzt kann feststellen, aus welchem Bereich dieses Sputum absorbiert wird.
Gefühlsmäßig denke ich, es kommt aus dem Hals-Rachenraum. Ich wäre den Lesern und Ärzten dankbar, wenn man mir zu meiner Frage eine Antwort geben könnte. Ich danke Ihnen recht herzlich.

Heinz33 kommentierte am 26.02.2015 um 17:32 Uhr

Seit einer Woche habe ich im Rahmen einer Erkältung eine starke akute Bronchitis mit Auswurf beim Abhusten. Ich bemerkte, dass dieser Auswurf vielfach, je nach Stärke des Hustenanfalles, mit hellrotem Blut durchsetzt ist. Mein Arzt meint dazu, dass dies bei Marcumar-Patienten nicht ungewöhnlich ist. Wer kann dazu etwas sagen?

Witburg kommentierte am 21.01.2015 um 10:08 Uhr

Ich habe COPD und letztes Jahr 3 mal eine schwere Bronchitis mit Husten und Auswurf gehabt. Heute noch huste ich Schleim ab, dazu kommt eine kleine Heiserkeit meiner Kehle. Bin 2 mal im Jahr zur Kontrolle beim Lungenarzt. Jetzt habe ich mir Umckaloabo - einen Wurzelauszug geholt und denke, dass diese Tabletten etwas helfen werden. Vielleicht aber können Sie mir eine kleine Hilfe anzeigen, die mich von dem Hustenschleim befreit. Oder hängt es mit meinem Alter - ich werde 78 Jahre - zusammen. Altershusten? Über eine Antwort würde ich mich freuen.

charly23 kommentierte am 27.06.2014 um 07:06 Uhr

Falls es keine normale Erkältung ist, sondern man Nacht- und Morgenhusten mit keinem oder wenig Auswurf hat, der nicht blutig, sondern fast farblos ist, dann kann es ein viraler Infekt in Kombination mit einer allergischen Reaktion sein. Zudem hat man stundenweise eine schwach erhöhte Temperatur mit Schweiß auf der Stirn. Dagegen können die Wirkstoffe Budesonid und Formoterol helfen und dazu Codeintropfen. Innerhalb eines Tages wird es besser und nach zwei Tagen ist es fast weg. Es zerstört die Viren nicht, da das das Immunsystem weiterhin machen soll.

Christin kommentierte am 23.04.2014 um 20:11 Uhr

Vergangenen Oktober hatte ich eine Bronchitis und eine Nasennebenhöhlenentzündung. Seit dem wurde ich wiederholt krank. Den Husten samt Auswurf werde ich gar nicht mehr los. Ich habe den ganzen Tag Hustenattacken, das ist echt lästig. Ich habe immer viel Sport gemacht, aber in letzter Zeit bin ich froh, wenn ich mal einen Sprint hinbekomme. Vielleicht kann mir hier jemand helfen und mir einen Rat geben. Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße Christin.

Gobe13 kommentierte am 25.02.2013 um 15:01 Uhr

Seit 4 Monaten habe ich morgens verstärkt weißen bis gelben Auswurf ohne Husten, Schnupfen, Fieber usw.
Was kann ich dagegen tun?

Wohmännchen kommentierte am 02.02.2013 um 10:10 Uhr

Ich habe seit fast 3-4 Monaten NUR am Morgen Husten, der um die Mittagszeit weg geht. Ich huste gelb-grünlichen Schleim (Stückchen) raus. Der Arzt meinte, es sei eine Bronchitiserkrankung und gab mir Gelomyrtol. Ich habe immer noch NUR am Morgen den Husten. Jetzt habe ich grad im Internet gelesen, dass es eine Lungenentzündung sein kann, aber wieso verschreibt mir der Arzt dann nichts dagegen?! Eine Lungenentzündung kann doch auf Dauer auf mein Herz schlagen. Was soll ich machen?

PS: Ich rauche nur am Wochenende und ab und zu 1-3 Zigaretten in der Woche, dies hab ich aber eingestellt bei der Behandlung mit GeloMyrtol.

Karin kommentierte am 20.11.2012 um 10:02 Uhr

Ich huste mit weißem Schleim schon seit einem halben Jahr. Er plagt mich nachts und am Tage. Was kann man dagegen machen?

ostsee kommentierte am 21.10.2012 um 16:34 Uhr

Habe seit 3 Tagen Husten mit glasigem Schleim. Ich glaube der Husten sitzt im Kehlkopf. Die Hustenanfälle sind dermassen schlimm. Ich habe keinen Schnupfen und meine immer der Schleim läuft mir den Rachen runter. Was kann ich tun?

Teddy24 kommentierte am 19.09.2012 um 15:04 Uhr

Ich habe seit 3 Wochen Husten. Der Arzt in Mallorca gab mir für 5 Tage ein Antibiotika, danach leider keine Besserung. Wenn ich liege und mein Kopf nach oben geneigt ist, fängt der Husten richtig an und dauert 2-3 Stunden. Am nächsten Tag bekomme ich keine richtige Stimme her. Und bei jeden Husten, verliere ich Urin. Mir tut alles weh. Am Montag verschrieb mir mein Arzt Paracodin was leider keine Linderung ist. Was kann ich noch machen?

karl kommentierte am 16.01.2012 um 22:22 Uhr

Als erstas muss ich sagen, dass ich seit Mai 2008 ein Melanom, also schwarzen Hautkrebs, habe der schnell streut. Seit ungefähr 3 Wochen habe ich einen Reizhusten, der aber in den letzten Tagen fast aufgehört hatte. Jetzt habe ich nur noch Zeitweise einen Hustenanfall. Der Schleim war fast immer glasig. Heute abend musste ich wieder Husten. Diesmal war es garnicht so schlimm aber ich sehe in dem hellen Schleim das erste Mal einen Blutfaden. Ich hatte vor 3 Monaten schon eine Thorax CT und fast alle 3 Monate ebenso. Meine Lunge ist nicht mehr in Ordnung. Ich hatte vor 4 Monaten einen Rundherd von 2 mm, der aber kleiner und länglich wurde. Der Radiologe meinte das ist eine Narbe. In den letzten 10 Jahren habe ich auch einige Lungenentzündungen gehabt. Kann ich noch ein CT riskieren? Die lezte war vor 3 Monaten. Betonen möchte ich noch, dass ich immer einen trockenen Rachen und Mund habe.

Jutta kommentierte am 06.12.2011 um 14:20 Uhr

Ich habe jetzt seit fast 4 Wochen starken Husten. Durch leichte Maßnahmen wie Nasendusche, Inhalieren, Brustwickel, Ruhe (Krankschreibung) geht es mir insgesamt schon besser. Doch ich werde immer noch von Hustenattacken geplagt, wobei diese mittlerweile häufiger Auswurf produzieren, der in der Regel gelb-grün ist. Bin ich dann noch ansteckend? Ist es sinnvoll, den Auswurf untersuchen zu lassen? Vielen Dank für Ihre Antwort! Jutta

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