Mukoviszidose
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Mukoviszidose (Cystische Fibrose) ist eine erblich bedingte Krankheit, die vor allem unter weißen Menschen vorkommen. Typisches Anzeichen für die Mukoviszidose ist die Bildung von zähem Schleim in der Lunge und Bauchspeicheldrüse. In der Folge kommt es zur starken Beeinträchtigungen der inneren Organe.
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Definition Mukoviszidose
So leiden Betroffene zum Beispiel häufig unter Lungenentzündungen und Atemnot. Auch Störungen die das Wachstum betreffen und Untergewicht sind typische Beschwerden der Krankheit. Vor einigen Jahren lag die Lebenserwartung der Patienten noch bei maximal 5 Jahren, mittlerweile können Kinder bei denen Mukoviszidose diagnostiziert wurde jedoch ein Durchschnittslater von 40 Jahren erreichen.
Ursachen von Mukoviszidose
Da das defekte Gen mittlerweile genau lokalisiert werden kann, ist es schon vor der Geburt des Kindes möglich festzustellen, ob es erkranken wird oder nicht. Durch den Defekt wird das Membraneiweiß falsch zusammengesetzt, sodass auch die Sekrete beeinflußt werden und eine zähflüssige Konsistenz annehmen. Das führt dazu, dass die Zellen austrocknen und Speicheldrüsen, Schweißdrüsen und die Drüsen in der Lunge durch die zähe Flüssigkeit verstopft werden. Ist das defekte Gen vererbt worden, lässt sich der Ausbruch der Mukoviszidose nicht mehr verhindern.
Symptome
Krankheitsverlauf Mukoviszidose
Ist die Mukoviszidose erstmal ausgebrochen, kommt es zu Beschwerden, die vor allem daher rühren, dass die Sekrete des Betroffenen eingedickt hergestellt werden und somit eine zähe Flüssigkeit entsteht. Zu Problemen kommt es deshalb überwiegend in der Lunge und in der Bauchspeicheldrüse. Zwar kann die Krankheit mittlerweile aufgrund der medizinischen Weiterentwicklung behandelt werden, trotzdem wird die Funktion der Organe eingeschränkt. Patienten klagen vor allem über eine äußert unangenehme Atemnot, die sogar zum Erstickungstod führen kann. Die Beschwerden werden immer schwerer zu ertragen, da die Mukoviszidose den Betroffenen auf Dauer sehr viel Kraft kostet.
Behandlung von Mukoviszidose
Ein weiteres Problem ist, dass die Enzyme von Eiweißen und Fetten vom Körper nicht richtig angenommen werden, sodass diese am Besten in Form von Ergänzungsmitteln verabreicht werden sollen. Da viele Betroffene von Mukoviszidose häufig auch unter Verdauungsbeschwerden leiden, kann Lactulose, ein Abführmittel, positiv auf den Magen und den Darm wirken.
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