Vitamine

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 21. November 2016
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Die Vitamine sind Substanzen, die in kleinen Mengen zur Stoffwechselsteuerung und die im menschlichen Organismus nicht gebildet werden. Sie müssen daher mit der Nahrung zugeführt werden.

Bedeutung von Vitaminen

Vitamine benötigt besonders der Jugendliche und das Kind in den Entwicklungsjahren, da es vor Wachstumsrückständen und schlechter Zahnbildung schützt. Bei starkem Vitamin A Mangel treten außerdem bei allen Menschen Schleimhautschäden und Augenschäden, wie Nachtblindheit und in schweren Fällen die sogenannte Augendarre, auf.

Schon aus der Antike kennen wir die Vorschrift, die Nachtblindheit durch Lebergaben zu heilen – eine sinnvolle Behandlungsmethode, da sich gerade in der Leber das Vitamin A speichert. Besonders im Lebertran der Fische finden wir es in hoher Konzentration. Genau wie in der tierischen speichert sich Vitamin A aber auch in der menschlichen Leber und versorgt den Organismus – vorausgesetzt, dass wir ausreichend Pflanzenkost zu uns nehmen. In Pflanzen, besonders aber in den Möhren, ist die Vorstufe des Vitamin A, die sogenannten Provitamine, die Karotine, enthalten, aus denen der Organismus selbst das notwendige Vitamin-A aufbaut.

Wichtig ist zu wissen, dass die Provitamine, die Karotine, hitzebeständig sind, dass es aber das Vitamin A bei Erhitzen an der Luft, z.B. beim Braten, langsam zerstört wird.

Wo kommen welche Vitamine vor?

Die Vitamine sind Substanzen, die in kleinen Mengen zur Stoffwechselsteuerung benötigt werden und die im menschlichen Organismus nicht gebildet werden.

Vitamine sind in den Schalen der Körnerfrüchte, ferner besonders reich in der Hefe sowie in geringen Mengen in allen Gemüsen, in erheblichem Maße jedoch in Grünkohl enthalten. Mit der maschinellen Verfeinerung der Lebensmittelherstellung trat besonders in den Ländern, deren Hauptnahrung der Reis darstellt, die Beri-Beri Krankheit auf. Die Krankheit zeigt sich mit Herzschädigungen und Wassersucht, aber auch mit Nervenstörungen. Die Ursache war ein Mangel an Vitamin B, welches auch mit Aneurin oder Thiamin bezeichnet wird.

Schon im Mittelalter wurde die Pellagra beschrieben, eine Erkrankung, die sich in Haut- und Schleimhautblutungen sowie nervösen Störungen äußert und vornehmlich in Gegenden auftrat, deren Bewohner sich einseitig von Mais ernährten.

Nicht immer treten bei Mangel an den übrigen Vitaminen des B-Komplexes deutlich ausgeprägte Krankheitsbilder auf. Wir beobachten mehr Störungen allgemeiner Natur, doch die Wichtigkeit dieser Vitamine ist an ihrer Funktion im Körper zu erkennen. Gerade sie zeigt, welch große Bedeutung die B-Vitamine für die Aufrechterhaltung der Gesundheit haben.

Das Laktoflavin oder Vitamin B2, auch Riboflavin genannt, greift in die Zellatmung ein, das Adermin oder Vitamin B6 ist am Aufbau von Fermenten beteiligt, die in den Eiweißstoffwechsel eingreift.

Die Panthothensäure ist für den Ablauf der Stoffwechselvorgänge, Beseitigung der Giftstoffe aus dem Körper von zentraler Bedeutung. Biotin wirkt als Ferment-Teil auf den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel ein und ist erforderlich für die Funktionstüchtigkeit der Haut.

Folsäure (lat.: folium = Blatt) oder Vitamin Bc – es kommt im grünen Blattgemüse vor – und Vitamin B12 haben entscheidende Bedeutung bei besonderen Blutarmutformen. Nur wenige Tausendstel Milligramm B12 genügen zur Behandlung der sogenannten perniziösen Anämie. Keine andere biologische Substanz zeigt in kleinster Menge eine so eindeutige Wirkung.

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