Vitamin A

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 23. Dezember 2016
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Vitamin A (Retinsäuren, Retinal, Retinol) ist ein fettlöslicher Vitalstoff, der in einigen Abwandlungen vorkommt. Der photosensible Stoff dient in der Netzhaut des Auges zur Wahrnehmung des Lichtes.

Inhaltsverzeichnis

Wirkungsweise von Vitamin A

Wichtig ist Vitamin A auch für einen reibungslosen Eiweißstoffwechsel und die Nervenfunktionen. Eine entscheidende Rolle spielt Vitamin A für die Eisenverwertung und die Bildung der roten Blutkörperchen.

Doch auch für die Produktion der weißen Blutkörperchen, die eine tragende Säule des Immunsystems darstellen, ist Vitamin A notwendig. Vitamin A stärkt auch die Schleimhäute, wodurch ebenfalls die Abwehrkräfte des Körpers gegen Infektionskrankheiten wie Erkältungen gestärkt werden. Das Wachstum der Knochen und deren Heilung nach Frakturen sind maßgeblich von Vitamin A abhängig.

Eine zweifache Bedeutung kommt Vitamin A in der Fortpflanzung zu: Erstens wirkt Vitamin A an der Produktion der Sexualhormone mit, zweitens dient der Vitalstoff als Regulator in der frühen Embryonal-Entwicklung. Zu diesen speziellen Aufgaben kommt die Funktion von Vitamin A als sogenannter „Radikalfänger“ hinzu: Das bedeutet, Vitamin A wandelt schädliche Abfallprodukte des Stoffwechsels in ungefährliche Substanzen um.

Bedeutung

Typischerweise ist der Gehalt an Vitamin A in roten oder rötlichen Früchten am höchsten. Daher kommen auch rote Paprika oder Obstsorten wie Mango als gute Lieferanten von Vitamin A in Frage.

Die zentralen Funktionen des Stoffwechsels und der Abwehrkräfte machen Vitamin A zu einem der wichtigsten Faktoren für die Erhaltung der Leistungsfähigkeit. Unter Sportlern ist gerade die Bedeutung für die Blutbildung bekannt. Deswegen achten sportlich aktive Menschen auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin A. Denn eine optimale Sauerstoffausnutzung ist die Grundvoraussetzung für eine gute Kondition. Wer intensiv Sport treibt, kann mit Vitamin A die Abwehrkräfte gut unterstützen.

Zu berücksichtigen ist dabei allerdings, dass Vitamin A bei Überdosierungen auch toxisch wirkt. Umgehen kann man das Problem sehr einfach: Die Einnahme von Provitamin A ist völlig unschädlich. Provitamin A ist eine Vorstufe des wirksamen Vitamins. Der Körper wandelt Provitamin A in das eigentliche Vitamin A um. Dieser Prozess wird vom Körper so gesteuert, dass nur die aktuell benötigte Menge Vitamin A aus der Vorstufe produziert wird.

Provitamin A schützt also vor beiden Risiken: Die Über- und die Unterdosierung (Hyper- und Hypovitaminose).

Die minimale Tagesdosis von Vitamin A beträgt 1 mg (1 Tausendstel Gramm). Das ist etwa die Menge, die zum Beispiel in 50 g Karotten oder 300 g Schweinefleisch enthalten ist. Schwangere, stillende Mütter und Heranwachsende haben einen um etwa 50% erhöhten Bedarf an Vitamin A. Zu beachten ist, dass der fettlösliche Vitalstoff optimal nur aufgenommen wird, wenn er zusammen mit Fett in den Dünndarm gelangt.

Vorkommen in Lebensmitteln

Die effektive Form von Vitamin A ist nur in tierischen Lebensmitteln enthalten. In Lebertran ist der Gehalt am höchsten. Daneben ist Leber vom Rind oder Schwein ein sehr guter Lieferant von Vitamin A. Auch Milch und Eigelb sind reich an dem Vitalstoff, daneben enthalten viel Vitamin A auch Meeresfrüchte und Süßwasserfische. Besonders Aal kommt als hervorragender Lieferant von Vitamin A in Betracht.

Provitamin A verwertet der Körper entsprechend dem biologisch wirksamen Vitamin A. Diese Vorstufen von Vitamin A werden auch „Carotinoide“ genannt und sind in vielen Gemüsesorten in ausreichenden Mengen vorhanden. Allen voran sind hier Möhren zu nennen.

Typischerweise ist der Gehalt an Vitamin A in roten oder rötlichen Früchten am höchsten. Daher kommen auch rote Paprika oder Obstsorten wie Mango als gute Lieferanten von Vitamin A in Frage.

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