Fieberkrampf
In Verbindung mit hohem Fieber kann besonders bei kleinen Kindern ein Fieberkrampf auftreten. Ein Fieberkrampf geht mit ähnlichen Erscheinungen wie bei einem epileptischen Anfall einher und kann zur Bewusstlosigkeit der betroffenen Kinder führen. In den meisten Fällen sind Fieberkrämpfe harmlos.
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Definition Fieberkrampf
Bei einem Fieberkrampf treten ähnliche Symptome wie bei einem epileptischen Anfall auf. Der Körper versteift sich, neben der Verkrampfung von Armen und Beinen werden die Augen verdreht und das Kind verliert das Bewusstsein. Die Ursachen für das Auftreten von Fieberkrämpfen sind noch nicht eindeutig geklärt.
Jedoch scheint es eine angeborene Veranlagung für die Krampfanfälle zu geben. Häufig treten Fieberkrämpfe bei plötzlich einsetzendem und schnell ansteigendem Fieber auf. Grundsätzlich kann aber in jeder Fieberphase ein Fieberkrampf einsetzen.
Ursachen für Fieberkrampf
Gleichzeitig bewirken sie für kurze Zeit auch eine Veränderung des Stoffwechsels im Gehirn. Diese Stoffwechselveränderung kann einen Fieberkrampf verursachen. Für das Auftreten der Krämpfe scheint es eine erbliche Veranlagung zu geben. Manche Kinder bekommen auch Fieberkrämpfe nach der Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln.
Dennoch sollten auch Kinder mit der Neigung zu Fieberkrämpfen diese Impfung erhalten, denn die Impfung führt weitaus seltener zu einem Fieberkrampf, als die Krankheiten selber. Auch ernsthafte Erkrankungen, wie eine Hirnhautentzündung, können einen Fieberkrampf auslösen.
Typische Symptome bei Fieberkrampf
- hohes Fieber
- Muskelkrämpfe
- Bewusstlosigkeit
- Verdrehen der Augen
Diagnose und Verlauf bei Fieberkrampf
Bei einem Fieberkrampf stellt der Arzt seine Diagnose in erster Linie aufgrund der Krankengeschichte des Kindes und der von den Eltern beobachteten Symptome während des Krampfes. In der Regel dauert ein Fieberkrampf weniger als 10 Minuten und ist nicht gefährlich.
Bei länger anhaltenden, komplizierten Anfällen wird die Gehirnaktivität des Kindes durch ein EEG untersucht. Wird die Untersuchung direkt während eines Krampfanfalls durchgeführt, sind die Werte im EGG verändert und zeigen die typischen Werte eines, den ganzen Körper betreffenden Krampfanfalls. Nach einem harmlosen Fieberkrampf sind jedoch alle Werte wieder normal.
Zeigen sich auch nach dem Anfall veränderte Messwerte oder dauert der Krampf länger als 10 Minuten, ist die Abklärung der dafür verantwortlichen Ursachen ratsam, da auch ernsthafte Erkrankungen, wie eine Hirnhautentzündung einen Fieberkrampf verursachen können. In 90 Prozent der Fälle nimmt ein Fieberkrampf jedoch einen harmlosen Verlauf.
Behandlung von Fieberkrampf
Dauert der Fieberkrampf länger als zwei Minuten an, können krampflösende Mittel, wie Diazepam, gegeben werden. Bei einem länger anhaltenden Krampf sollte der Notarzt gerufen werden. Bei Kindern, die häufiger unter Fieberkrämpfen leiden, sollte eine Anfallsprophylaxe durchgeführt werden, um so das Risiko eines erneuten Fieberkrampfes zu senken.
In der Regel erhalten diese Kinder bei jeder Erkrankung, die mit Fieber einhergeht, ein krampflösendes Medikament. So kann in den meisten Fällen verhindert werden, dass erneut ein Fieberkrampf auftritt.
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Vorbeugung von Fieberkrampf
Vorbeugende Maßnahmen gegen das Auftreten eines Fieberkrampfes sollten immer ergriffen werden, sofern ein erhöhtes Risiko besteht. Dies kann der Fall sein, wenn das Kind schon einmal einen Fieberkrampf erlitten hat. Aber auch wenn in der Familie Fieberkrämpfe aufgetreten sind, sollten vorbeugende Maßnahmen in Betracht gezogen werden.
In diesen Fällen sollte jedes auftretende Fieber sofort mit fiebersenkenden Medikamenten behandelt werden. Bei Kindern geschieht dies meist mit Hilfe von Fieberzäpfchen. Auch kann prophylaktisch ein Antiepileptikum verabreicht werden und so bei fieberhaften Erkrankungen ein Fieberkrampf vermieden werden.
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