Nierenschmerzen
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Nierenschmerzen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass eine sofortige ärztliche Abklärung notwendig ist. Denn die Nieren sind wichtige Organe und wenn sie schmerzen, muss eine Behandlung erfolgen, nachdem die Ursachen der Nierenschmerzen abgeklärt wurden.
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Definition Nierenschmerzen
Dennoch sind Nierenschmerzen sehr ernst zu nehmen, da sich hinter den Nierenschmerzen ernsthafte Erkrankungen verbergen können. Es kann sich um eine Nierenbeckenentzündung handeln. Nierenschmerzen können auch weitere Erkrankungen der Nieren anzeigen oder sie entstehen durch Nierensteine.
Auch eine einfache Blasenentzündung kann solche Schmerzen verursachen. Es könnte sich auch um Nierenkrebs handeln. Nierenschmerzen sind deshalb die eindeutige Aufforderung, sich zum Arzt zu begeben. Denn nur der Arzt kann abklären, ob es sich um ganz einfache Erkrankungen handelt oder um schwerwiegende Erkrankungen.
Ursachen für Nierenschmerzen
Nierenschmerzen können jedoch auch kolikartig mit heftigen Schmerzen auftreten. Handelt es sich um kolikartige Nierenschmerzen, so können Nierensteine oder Harnleitersteine als Ursache gelten. Auch Spasmen oder eine Stauung des Harns können zu kolikartigen Nierenschmerzen führen. Sind die Nierenschmerzen anhaltender Natur, so können die Nierenkörperchen entzündet sein oder es befindet sich eine Entzündung im Nierenbecken.
Sammelt sich Eiter ab, so ist die Ursache für Nierenschmerzen ein Abszess. Weitere Ursachen für Nierenschmerzen können Tumore und Verletzungen am Organ sein, auch die Nierentuberkulose oder Fehlbildungen der Nieren können als Ursache für Nierenschmerzen vorliegen.
Verlauf Nierenschmerzen
Im Krankheitsverlauf von Nierenschmerzen sind Mischformen möglich. So kann es bei chronischen Nierenschmerzen zwischenzeitlich auch zu Koliken kommen. Handelt es sich zum Beispiel einfach um eine Blasenentzündung, so kann diese medikamentös schnell und einfach behandelt werden.
Wird sie nicht behandelt, so können sich die Bakterien ausbreiten und zu schlimmeren Erkrankungen führen. Wenn schließlich die Nierenfunktion beeinträchtigt wird, wirkt dies auf das gesamte Körpersystem. Auch bei Nierenschmerzen in Zusammenhang mit schmerzhaftem Harnlassen muss umgehend mit Antibiotika therapiert werden, um einen Krankheitsverlauf, der sich verschlimmern kann, zu verhindern.
Nierenschmerzen, die durch Harn- oder Nierensteine entstehen, müssen ebenfalls sofort behandelt werden. Nierenschmerzen sind ein Alarmsignal des Körpers. Sie dürfen in ihrer Bedeutung nicht unterschätzt und vom Arzt behandelt werden.
Behandlung von Nierenschmerzen
Möglich ist auch ein Klinikaufenthalt, wenn die Nierenschmerzen anders nicht zu lindern sind. Dazu gibt es spezielle Schmerzzentren. Zur Anwendung kommen medikamentöse Behandlungen der Nierenschmerzen mit Spasmolytika und Infusionen. Möglich ist auch eine Lokalanästhesie oder die Behandlung über einen Katheter.
Akupunktur kann ebenfalls bei Nierenschmerzen eingesetzt werden. Zur Anwendung kommen auch Verfahren der Hochtontherapie und die Magnetfeldtherapie sowie die TENS-Therapie. Parallel dazu werden psychologische Trainings angeboten, die der Schmerzbewältigung dienen. Auch Therapien mit bestimmten Diäten können bei Nierenschmerzen helfen.
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Vorbeugung von Nierenschmerzen
Da die Nieren kälteempfindlich sind, ist als Vorbeugung vor Nierenschmerzen das Warmhalten wichtig. Ebenfalls wichtig ist eine ausreichende und regelmäßige Zufuhr von Wasser. Das gesamte Körpersystem und auch die Organe bleiben am besten gesund, wenn ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung und gesundem Essen eingehalten wird.
Blasenentzündungen und Bakterien im Urin können auch durch Hygienemaßnahmen vermieden werden. Nierenschmerzen sind die Symptome für ein Ungleichgewicht im Körper, das bei einem starken Immunsystem und einer gesunden Lebensweise nicht zu Nierenschmerzen kommen muss.
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