Nervenleiden
Als Nervenleiden werden Störungen der Psyche bezeichnet, die in der Regel keine körperlichen Ursachen haben. Jedoch können Nervenleiden auch im Zusammenhang mit Erkrankungen auftreten, die durch ihre Symptomatik psychische Störungen auslösen können.
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Definition Nervenleiden
Im Gegensatz zu einer Neurose, bei der keine körperlichen Ursachen vorhanden sind, ist eine Psychose jedoch oft an körperliche Disfunktionen gekoppelt. Grob kann man sagen, dass bei Neurosen Angst- und Zwangsstörungen typisch sind, während Psychosen durch gestörte Realitätswahrnehmung ausgezeichnet sind.
Ein zusätzlicher Unterschied zwischen einer Psychose und einer Neurose ist, dass Patienten, mit neurotischen Zügen, sich ihres Nervenleidens bewusst sind, wohingegen sich ein Psychotiker für gesund hält.
Ursachen für Nervenleiden
Zumeist sind die Ursachen für Nervenleiden seelischer bzw. psychischer Natur. Besonders wenn die Ursachen durch starke Nervosität, innere Unruhe, Angst, Angststörung, Hysterie, Stress, Hypochondrie oder Zwänge hevorgerufen werden, spricht man häufig von Neurosen (z.B. Angstneurose, Herzneurose). Nervenleiden können aber auch aufgrund von langanhaltender Trauer (z.B. bei einem Todesfall oder Liebeskummer) ausgelöst werden.
Wenn auch mittlerweile veraltet hat besonders Sigmund Freud verschiedenste Theorien zu den Ursachen von Nervenleiden geliefert. Er führt die seelischen Störungen vor allem auf unterdrückte Ängste, frühkindliche Entwicklungsstörungen und sexuelle Probleme als Ursachen zurück. Besonders die Verarbeitung der Psyche im Unterbewusstsein soll nach Freud eine essentielle Bedeutung haben.
Nervenleiden können aber auch im Rahmen von Erkrankungen auftreten. Dabei können bestimmte Giftstoffe (z.B. Toxine) und Viren im Körper für Veränderungen der Nervenfasern bzw. Nervenzellen sorgen, die dann in der Folge nachhaltig Nervenleiden auslösen können.
Krankheiten
Behandlung von Nervenleiden
Von Medikamenten sei zunächst abgeraten. Der behandelnde Arzt wird jedoch bei Bedarf auch Psychopharmaka (z.B. Antidepressiva, Neuroleptika oder Psychostimulantien) einsetzen. Vorzuziehen sind jedoch zunächst pflanzliche Mittel, wie Baldrian, Melisse und Hopfen.
Rezeptfreie Medikamente gegen Stress und Nervosität
Hier Informieren:
Hausmittel und Kräuter gegen Nervenleiden
- Tees und Bäder aus Melisse und Hopfen beruhigen die Nerven und stabilisieren die Stimmung. Auch bei Schlafstörungen sind sie hervorragend geeignet.
- 10 Tropfen Baldriantinktur zur Nacht in einem lauwarmen Glas Wasser aufgelöst, beruhigt Geist, Seele und Körper auf Dauer. Allerdings kann der beruhigende Effekte auch bis zu zwei Wochen dauern. Dafür hält er aber auch länger an.
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