Vitamin B

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 23. Dezember 2016
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Der Begriff Vitamin B bezeichnet eine Gruppe von acht Vitaminen, die alle unterschiedliche Aufgaben für Körper und Gesundheit erfüllen. Ein Großteil der B-Vitamine wird über die Nahrung aufgenommen. Bestimmte Lebensumstände können einen erhöhten Bedarf notwendig machen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Vitamin B & welche Wirkung hat es?

Hinter der Bezeichnung Vitamin B verbergen sich 8 verschiedene Substanzen. Der sogenannte Vitamin B-Komplex bezeichnet keine einheitliche Klasse von Vitaminen, sondern eine Klassifizierung von durchgehend wasserlöslichen Substanzen, die als Vorstufen von Coenyzmen fungieren.

Zum Vitamin B-Komplex zählen Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B4, Vitamin B5, Vitamin B6, Vitamin B7, Vitamin B11 und Vitamin B12. Das sogenannte Vitamin B15 ist kein Vitamin im eigentlichen Sinne. Die meisten B-Vitamine werden über die Nahrung aufgenommen. Sie können so teilweise sehr lange etwa in der Leber gespeichert und für lebensnotwendige Prozesse im Körper verwendet werden.

Ein dauerhafter Vitamin B-Mangel kann zu schweren, teils irreparablen Schäden führen. Eine Überdosierung ist dagegen eher selten, da überschüssige B-Vitamine vom Körper wieder ausgeschieden werden. Da Vitamin B zu den Coenzymen zählt und so an der Bildung verschiedener Enzyme beteiligt ist, sind die Substanzen notwendig für wichtige Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper.

Dabei kommen ihnen unterschiedliche Bedeutungen zu. So ist Vitamin B6 beispielsweise die wichtigste Substanz im Aminosäuren-Stoffwechsel.

Bedeutung

Der Vitamin B-Komplex erfüllt essenzielle Aufgaben im menschlichen Körper und sollte daher für ein problemloses Funktionieren in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Vitamin B1 (Thiamin) beispielsweise wird benötigt, um die Nahrung optimal zu verwerten und die Funktion des Nervensystems beizubehalten.

Es wird umgangssprachlich auch als "Stimmungsvitamin" bezeichnet. Ein ausgeprägter Mangel kann etwa zu Verstopfung, Magenschmerzen, neurologischen Ausfällen oder Gedächtnisverlust führen. In der Schwangerschaft etwa kommt es zu einem erhöhten Bedarf an Vitamin B1, der unbedingt angemessen gedeckt werden sollte. Vitamin B2 (Riboflavin) ist für den Fett- und Eiweißabbau zuständig. Alternativ kennen viele Menschen es auch unter dem Namen "Wachstumsvitamin". Fehlt diese Substanz im Körper, kommt es zu rissiger und trockener Haut, brennenden Augen und eingerissenen Mundwinkeln.

Der Begriff Vitamin B bezeichnet eine Gruppe von acht Vitaminen, die alle unterschiedliche Aufgaben für Körper und Gesundheit erfüllen. Ein Großteil der B-Vitamine wird über die Nahrung aufgenommen. So ist Vitamin B6 in folgenden Lebensmitteln enthalten.

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist direkt am Eiweißstoffwechsel beteiligt. Fehlt die Substanz im Organismus, macht sich dieser Mangel durch Übelkeit, Erbrechen, trockene Haut und Entzündungen der Mundschleimhaut bemerkbar. Vitamin B12 ist maßgeblich an Blutbildung und Zellteilung sowie ebenfalls an der Funktion des Nervensystems beteiligt. Ein geringer Teil B12 kann zwar im menschlichen Dickdarm gebildet werden; allerdings kann die Substanz an dieser Stelle nicht mehr in ausreichendem Maße vom Körper verwertet werden.

Eine zu geringe Vitamin B12-Zufuhr führt in der Folge zu Anämie, Konzentrationsstörungen oder psychotischen Zuständen. Abgesehen von den eigentlichen Funktionen, welche Vitamin B im Körper erfüllen, werden die Substanzen auch als Arzneimittel eingesetzt. So findet Vitamin B6 beispielsweise Anwendung bei Menstruationsbeschwerden. Präparate, die ausgewählte Vitamine aus dem Vitamin B-Komplex enthalten, kommen etwa bei Nervenentzündungen zum Einsatz.

Vorkommen in Lebensmitteln

Über eine gesunde Ernährungsweise kann dem Körper eine ausreichende Menge an Vitamin B zugeführt werden. Die Vitamine B1, B2, B7 und B12 etwa sind in Milchprodukten enthalten, aber auch in Leber und Getreide (besonders Vollkorngetreide ist meist sehr Vitamin B-haltig). Fisch enthält die Vitamine B2, B3, B5 und B12.

Wer sich ausschließlich vegan ernährt, ist aus diesen Gründen besonders gefährdet, einen Vitamin B12-Mangel zu erleiden. In diesem Fall wird empfohlen, die Substanz mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zuzuführen, um durch einen Mangel bedingte Schäden zu vermeiden. Allerdings enthalten auch pflanzliche Nahrungsmittel bestimmte B-Vitamine. So enthalten Erbsen beispielsweise Vitamin B1 und B3, Spinat die Vitamine B6 und B9 und Champignons die Vitamine B7 und B9.

Um eine ausreichende Versorgung mit Vitamin B zu gewährleisten, empfehlen Experten einen ausgewogenen und abwechslungsreichen Speiseplan. So kann nicht nur der Bedarf an B-Vitaminen, sondern auch an allen anderen Vitaminen und Mineralien gedeckt werden. Besteht ein erhöhter Bedarf oder findet keine ausreichende Zufuhr über die Nahrung statt, besteht die Möglichkeit, zusätzlich entsprechende Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren und so Mangelerscheinungen vorzubeugen.

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