Wassereinlagerungen
Bei Wassereinlagerungen oder Ödemen schwellen zumeist Beine, Füße, Arme oder Hände durch Flüssigkeit an. Ödeme sind zumeist Folge von Krankheiten, wie herzerkrankungen oder Lebererkrankungen. Normalerweise schmerzen diese Ödeme nicht, sollten jedoch auf Grund ihrer Ursachen hin vom Arzt untersucht werden.
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Definition Wassereinlagerungen
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Kurzfristige Wassereinlagerungen, wie nach Insektenstichen oder bei allergischen Reaktionen, sind schnell zu beheben. Schwieriger zu behandeln sind Wassereinlagerungen, die größere Körperpartien einnehmen oder den ganzen Körper betreffen. Ihre Ursachenklärung ist oft schwierig.
Ursachen für Wassereinlagerung
Liegt eine rechtsseitige Herzmuskelschwäche vor, so treten Wassereinlagerungen oder Ödeme vor allem an den Unterschenkeln und an den Knöcheln auf. Bei linksseitiger Herzinsuffizienz sammelt sich das Wasser in der Lunge.
Nierenschwäche kann zu Wassereinlagerungen am gesamten Körper führen. Besonders häufig sind geschwollene Augenlider. Bei Leberentzündungen, Lebererkrankungen und bei Leberzirrhose treten Wassereinlagerungen im Bauchraum auf.
Wird aus den Venen Flüssigkeit in das umliegende Bein-Gewebe gepresst, so handelt es sich um Wassereinlagerungen in den Beinen. Verantwortlich für die Ödeme in den Beinen können tiefliegende Bein- und Beckenvenenthrombosen sein.
Medikamente können als Nebenwirkung Wassereinlagerungen auslösen. Wird bei Diäten mit der Nahrung zu wenig Eiweiß aufgenommen, so können ebenso Wassereinlagerungen entstehen. Bei Hormonumstellungen, wie sie in den Wechseljahren und vor der Menstruation stattfindet, können ebenso Einlagerungen im Wasser eintreten.
Bei allergischen Entzündungsreaktionen können lokal an der Haut oder an der Bindehaut, im Nasen-, Rachen- und Bronchialbereich Wassereinlagerungen auftreten. Weitere Ursachen können in Bluthochdruck und einer Schilddrüsenunterfunktion, in Venenerkrankungen oder in der Schwangerschaft zu finden sein.
Krankheiten
Behandlung von Wassereinlagerung
Grundsätzlich gehören anhaltende und größere Wassereinlagerung in ärztliche Obhut. Unterstützend wirkt dabei die Kühlung durch Umschläge, wenn Entzündungen verantwortlich sind. Das Hochlagern der Beine zum Wasserabtransport ist an den Beinen hilfreich. Stammen die Wassereinlagerungen aus einer Venenschwäche, so ist mit Kompressionsstrümpfen und Lymphdrainagen zu helfen.
Bei leichter Herzmuskelschwäche, in der Schwangerschaft und bei Eiweißmangel helfen physikalische und medikamentöse Behandlungen. Liegen die Ursachen in einer Herzmuskelschwäche, in Nierenversagen oder in einer Leberfunktionsschwäche, so sind Medikamente in der Regel die erste Wahl. Pflanzliche Mittel können dabei helfen. Bei Venenschwäche helfen Rosskastaniensamen, roter Weinlaub, Aescin, Mäusedornwurzel und Rutosid. Brennessel und Zinnkraut (Schachtelhalm), Birkenblätter, Hauhechelwurzel, Bohnenhülsen und Wacholderbeeren entwässern auch als Tee.
Für die medikamentöse Therapie können Thiazide und thiazidartige Entwässerungsmittel als rezeptpflichtige Medikamente verschrieben werden. Auch Schleifendiuretika und osmotische Diuretika finden Anwendung. Ein Lungenödem bei Herz- oder Niereninsuffizienz und Ödeme infolge von Leberzirrhose sind medizinische Notfälle und müssen anders behandelt werden.
Rezeptfreie Medikamente bei Wassereinlagerung
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Vorbeugen von Wassereinlagerungen
Einfache Hausmittel wie Wassertreten, ansteigende Fußbäder, Franzbranntweinabreibungen und das Hochlagern der Beine an einer Wand bieten Abhilfe. Früchte wie Ananas, Mango, Kiwi, Zitrusfrüchte liefern Mineralstoffe und Vitamine, Enzyme und Spurenelemente. Erdbeeren, Spargel, Petersilie und Salat haben eine entwässernde Wirkung. Viel Wasser trinken, eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung und alles, was gut für den Körper und den kreislauf ist, stimuliert den Stoffwechsel.
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