Heilpflanzen

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 29. November 2016
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Heilpflanzen oder Heilkräuter sind sehr beliebt, wenn es um die Behandlung von Krankheiten geht. Viele Menschen haben großes Vertrauen in die sanfte Wirkungsweise der Heilpflanzen. Und das ist gut so. Denn nicht für jedes Zipperlein muss der Arzt bemüht werden.

Inhaltsverzeichnis

Vorkommen & Anbau von Heilpflanzen

Heilpflanzen findet oft man in der heimischen Flora. Auch Pflanzen aus dem asiatischen Raum wie etwa der Ginkgo (Ginkgo biloba) sind sehr beliebt in der Pflanzenmedizin.

Viele der wirksamen Heilpflanzen wachsen auch im Mittelmeerraum wie beispielsweise der Lavendel (Lavendula latifolia), Rosmarin (Rosmarinus officinalis) und der Salbei (Salvia officinalis).

Wirkung & Anwendung

Die Heilkräfte vieler Pflanzen lassen sich auf verschiedene Art verwenden.

Auch Heilpflanzen können manchmal allergische Reaktionen hervorrufen. Wenn Allergien bekannt sind, dann können diese Pflanzen ausgeklammert werden. Es gibt für alles in der Natur mehrere Alternativen. Nur ein Beispiel:

Wer etwa auf Kamille (Matricaria chamomilla) allergisch reagiert, kann ausweichen auf Pfefferminze (Mentha piperita) wenn es die Verdauungsorgane betrifft. Im Halsbereich tut stattdessen Salbei gute Dienste und gegen Entzündungen hilft die Ringelblume (Calendula officinalis).

Die Heilkräfte vieler Pflanzen lassen sich auf verschiedene Art verwenden. Ob als Tee, in Umschlägen, als Salben oder in Pasten oder als Tinktur sowie als Pflanzensaft. Und natürlich werden Heilpflanzen in Pillen und Dragees verarbeitet. Es gibt sie als Tropfen und auch als Zäpfchen, als Bäder und in Duftkissen. Der Lavendel wird beispielsweise gerne in einem Duftkissen zur Schlafförderung angeboten.

Immer sollte auf eine gute Qualität der Heilpflanzen geachtet werden. Wer sicher gehen will und eine gleich bleibend gute Qualität haben möchte, sollte sich seine Heilpflanzen in der Apotheke oder von einer anderen zuverlässigen Quelle besorgen.

Bedeutung für die Gesundheit

Unsere Großmütter wussten, welche Heilpflanzen und Heilkräuter gut geeignet sind, um gesund zu bleiben oder um gesund zu werden. Deshalb wuchs in ihrem Garten oft die Pfefferminze, die nach einer üppigen Mahlzeit wohltuend auf Magen, Galle und Leber wirkte. Oder die Kamille. Sie entfaltet ihre entzündungshemmende Wirkung in heilenden Tees und in Umschlägen bei Verletzungen. Auch wird sie sehr gerne zum Gurgeln bei einer Halsentzündung genommen.

Meerrettich (Cochlearia armoracia) wurde gerne in den Bauerngärten kultiviert. Frisch gerieben war Meerrettich schon immer gut gegen Husten und für schmerzlindernde Umschläge. Neuere Untersuchungen haben die großartige Heilwirkung dieser Wurzel bestätigt.

Linden- (Flores Tiliae) oder Holunderblütentee (Sambucus nigra) sind altbekannte Hausmittel bei allen fieberhaften Erkrankungen. Weißdorntee (Crataegus oxyacantha) stärkt das Herz und Rosmarin hilft in der Rekonvaleszenz.

Die Beinwellwurzel (Symphytum officinale) hilft bei Blutergüssen, Prellungen und Quetschungen. Als heißer Breiumschlag entfaltet sie ihre Heilkräfte bei Krampfadergeschwüren, Zerrungen und Neuralgien. Die Ringelblumensalbe lässt kleine Hautverletzungen rasch wieder heilen.

Überall wächst die Brennnessel (Urtica dioica), die Blut reinigend und entwässernd wirkt. Durch ihren hohen Gehalt an Mineralstoffen ist sie eine außerordentlich wertvolle Heilpflanze. Dennoch besitzt sie neben ihren Vorzügen auch einen Inhaltsstoff der manchen Menschen Probleme bereitet, der hohe Histamingehalt.

Das Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine vorzügliche Heilpflanze gegen leichte Depressionen. Aber auch sie hat eine unerwünschte Eigenschaft und zwar macht sie lichtempfindlich. Wer Präparate aus Johanniskraut einnimmt, sollte deshalb während dieser Zeit den Aufenthalt in der Sonne vermeiden. Denn dies könnte zu unerwünschten Hautreaktionen führen.

Wer vorbeugend etwas für seine Gesundheit tun möchte, kann sich eine kleine Pflanzen-Apotheke zusammen stellen. Darin enthalten sollten ganz individuell gerade diese Heilpflanzen sein, welche der Patient bzw. seine Familie öfters benötigen. Dies kann in Form von Tees, Tinkturen oder Salben sein.

Bei ernsteren Erkrankungen oder wenn scheinbar leichte Beschwerden nicht verschwinden wollen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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