Kreislaufprobleme

Kreislaufprobleme oder Kreislaufstörungen äußeren sich in der Regel durch einen Blutdruckabfall oder einer allgemeinen Schwächung des Kreislaufsystems. Typische Begleitsymptome sind daher ein blasses Gesicht, Müdigkeit, Schwindel, Augenringe und allgemeine Schwäche. Kreislaufprobleme sollten immer vom Arzt untersucht werden, um Krankheiten auszuschließen und das Allgemeinbefinden zu stabilisieren.

Inhaltsverzeichnis

Definition Kreislaufprobleme

Unter akuten oder chronischen Kreislaufproblemen oder Kreislaufstörungen versteht man eine funktionsbedingte, altersbedingte oder organisch bedingte Störung des gesamten Blutkreislaufs. Es kann sich auch um eine Störung in einzelnen Gefäßen oder einem Gefäßbereich handeln. Kreislaufprobleme ist ein verallgemeinernder Begriff, der als Ursachenbeschreibung äußerst vage bleibt.

Mit Kreislaufprobleme ist lediglich das Symptom benannt. Meist tritt eine Kreislaufstörung relativ plötzlich auf und macht sich durch Schwindel, Sehstörungen, Hitzewallungen, Panik, Gangunsicherheit, Herzbeschwerden, Kopfschmerzen, Schwächegefühle, Blutdruckveränderungen und ähnliches bemerkbar.

Meist gehen die akuten Kreislaufprobleme relativ schnell vorbei, obwohl sie sich bedrohlich anfühlen. Es kann sich aber auch eine ernsthafte Erkrankung hinter akuten Kreislaufproblemen verbergen. Im schlimmsten Falle bedeutet eine gravierende Kreislaufstörung Ohnmacht, Bewusstlosigkeit und Kreislaufversagen bis zum Tod.

Ursachen für Kreislaufprobleme

Als Ursachen für Kreislaufprobleme bzw. Kreislaufstörungen kommen zahlreiche Dinge in Betracht. Eine Kreislaufstörung, die länger anhält, gravierende Symptome verursacht oder oft auftritt, gehört immer in die Hand eines Arztes und muss abgeklärt werden. Als Ursache für Kreislaufprobleme kann ein niedriger Blutdruck gelten, ebenso aber kann eine Infektionskrankheit oder eine Folgeerkrankung nach einem Zeckenbiss als Auslöser in Frage kommen. Starker Blutverlust, eine überstandene Narkose, Alkohol-, Nikotin- oder Drogenmissbrauch, schwerer Durchfall, Bluthochdruck, eine Vergiftung, Schockzustände, Unterkühlung oder Stoffwechselstörungen können eine Kreislaufstörung auslösen.

Außerdem können Herzerkrankungen, bestimmte Medikamente, Asthma bronchiale, eine Embolie, Arteriosklerose oder Nervenerkrankungen Kreislaufprobleme verursachen. Als Folge einer schweren Arteriosklerose ist eine Kreislaufstörung die häufigste Todesursache in Deutschland. Auch im Alter kommen Kreislaufprobleme häufig vor, weil die Gefäße verkalken, alte Menschen sich weniger bewegen und viel zu wenig Wasser zugeführt wird. Einer altersbedingten Kreislaufstörung kann man somit gut vorbeugen.

Behandlung von Kreislaufproblemen

Kreislaufprobleme

Bei akut auftretenden Kreislaufproblemen sollte man die Beine des Patienten höher lagern, damit das Blut zum Herzen zurück fließt. Man kann den Kreislauf zusätzlich anregen, indem man bei einer leichten Kreislaufstörung kalte Umschläge macht. Sind die Kreislaufprobleme jedoch gravierender, muss man möglicherweise ins Krankenhaus. Man sollte bei einer länger anhaltenden oder akut schweren Kreislaufstörung den Arzt rufen.

Im Falle eines Kreislaufstillstandes sind sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen erforderlich. Sind die Kreislaufprobleme krankheitsbedingt aufgetreten, muss die Grunderkrankung diagnostiziert und behandelt werden. Meist bessert sich dann auch die Kreislaufstörung.

Bei rein funktioneller oder altersbedingten Kreislaufproblemen kann man den Kreislauf durch Ausdauer-Sport, Saunagänge, Bürstenmassagen in Richtung auf das Herz, regelmäßige Gymnastik, Kneippbehandlungen wie kalte Unterarmgüsse, Wechselduschen oder flotte Spaziergänge anregen. Eine reduzierte Salzzufuhr und vermehrtes Trinken von klarem Wasser kann ebenfalls gegen eine Kreislaufstörung eingesetzt werden.

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Vorbeugung von Kreislaufproblemen

Als Vorbeugung von Kreislaufproblemen kann man nur ein gesundes, bewegungsreiches Leben empfehlen. Gesunde Organe und Gefäße kann man mit entsprechend viel Bewegung, einer sinnvollen Flüssigkeitsaufnahme und einer vitalstoffreichen Ernährung erhalten. Zu empfehlen ist zur Vermeidung einer Kreislaufstörung auch das Nichtrauchen. Nikotin verengt die Gefäße.

Im Falle von Übergewicht kann man mit einer Senkung des Gewichts und einer verbesserten Ernährung bereits das Risiko späterer krankheitsbedingter Kreislaufprobleme verbessern. Übergewicht ist einer der Risikofaktoren einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Viel Bewegung, Antioxidantien, gesunde Fette, eine erhebliche Zuckerreduzierung und Vitamine der B-Gruppe können vorbeugend gegen eine Kreislaufstörung und spätere Herz-Kreislauf-Erkrankung eingesetzt werden.

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