Muskelschwäche

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin) am 7. Juni 2017
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Muskelschwäche ist ein Symptom, welches in der Fachsprache auch als Myasthenie oder Myasthenia bezeichnet wird. Wie der Name selbst ausdrückt, liegt dabei eine Schwäche der Muskeln vor bzw. die Muskeln sind in ihrer Leistungsfähigkeit unnormal gemindert.

Inhaltsverzeichnis

Was ist eine Muskelschwäche?

Bei einer Muskelschwäche ist die Leistungsfähigkeit der Muskeln stark geschwächt, d.h. die Muskeln können die normale oder gesunde Kraft und Bewegung nicht mehr ausführen.

Dabei hat der Mensch über 600 Muskeln, die sowohl den Bewegungsapparat, als auch die inneren Organe funktionieren lassen. Ist diese Funktion der Muskeln geschwächt, so wird von einer Muskelschwäche gesprochen. Die Gründe und Ursachen für eine Muskelschwäche können vielseitig sein. Nicht immer müssen ernsthafte Erkrankungen dahinter stecken.

Eine Muskelschwäche kann unterschiedlich stark in Erscheinung treten. Sie kann in Form von einer leichten Schwäche bis hin zu starken Lähmungen ihr Symptombild zeigen.

Ursachen

Die Ursachen für Muskelschwäche sind vielseitig. Zumeist kommt eine Muskelschwäche als allgemeine Kraftlosigkeit nach grosser körperlicher Anstrengung (Muskelkater) oder Arbeit vor. Auch die falsche und ungesunde Ernährung, bei dem es zu körperlichen Mangelerscheinungen kommen kann, sind Ursache für Muskelschwäche. Diese sind fast immer von harmloser Natur und durch Erholung und Regeneration des Körpers ist die Kraft in den Muskeln bald wieder zurück.

Eine Muskelschwäche kann jedoch auch Symptom einer Nervenerkrankung oder anderen Krankheit sein, die nicht selten von Lähmungen begleitet werden. Ein Beispiel hierfür wäre die gefürchtete Multiple Sklerose bei der neben der Muskelschwäche vermehrt Lähmungen auftreten.

Eine Muskelschwäche kann weiterhin aber auch bei einem Unfall (Schock), bei einer Infektion oder Schlaganfall auftreten. Ebenso kann bei Muskelschwund (Muskelatrophie) häufig die Muskelschwäche vorkommen. Weitere krankheitliche Ursachen sind im folgenden aufgelistet.

Krankheiten

Diagnosedaten & Häufigkeit

Relative Häufigkeit je 100.000 Einwohner pro Bundesland (ICD-10: M62.8 Sonstige näher bezeichnete Muskelkrankheiten) (2012)
Quelle: GBE des Bundes (Diagnosedaten der Krankenhäuser)

Komplikationen

Eine Muskelschwäche wird von dem Betroffenen als körperlich und seelisch belastend erlebt. Es kommt zu Einschränkungen der Bewegungsmöglichkeiten. Körperliche Tätigkeiten oder sportliche Aktivitäten können nicht mehr wie gewohnt ausgeführt werden. In einigen Fällen droht eine Berufsunfähigkeit.

Das Halten von Gegenständen oder Tragen von Taschen kann zu einem kurzzeitigen Zusammenbruch der Muskulatur führen. Die Muskelschwäche bewirkt eine allgemeine Unzufriedenheit. Schwankungen der Stimmung oder eine labile Gemütsverfassung sind mögliche Folgen. Zwischenmenschliche Spannungen und Konflikte treten auf. Bei einigen Patienten kommt es zu einem aggressiven oder cholerischen Verhalten.

Die Behandlung der Muskelschwäche kann je nach Ursache über längere Zeit andauern und nur in kleinen Schritten Erfolge erzielen. Die Mithilfe es Betroffenen ist häufig notwendig. Liegt eine angeborene Fehlbildung vor, können Behandlungsmaßnahmen oft zu einer Linderung der Beschwerden beitragen. Der vorliegende Gendefekt verhindert jedoch, dass es zu einer Heilung kommt.

Die verminderte Kraftspannung kann beim Betroffenen zu Problemen des Selbstbewusstseins führen. Zu weiteren Komplikationen gehören Ernährungsstörungen, eine Diabetes oder Alkoholismus. In einigen Fällen werden Erkrankungen, wie ein Hirntumor, eine Depression oder Schilddrüsenunterversorgung durch die Muskelschwäche nicht oder erst sehr spät erkannt. Häufig dauert es Jahre, bis die wahre Ursache gefunden wird. Bei einer Tumorerkrankung oder Gehirnentzündung ist es wichtig, dass sie frühzeitig diagnostiziert werden.

Ab wann sollte man zum Arzt gehen?

Eine Muskelschwäche ist nach ungewohnter Anstrengung ein völlig normales Symptom, sodass ein Besuch beim Arzt keineswegs notwendig ist. Kommt es nach einer solchen Aktivität zu stechenden Schmerzen, dann ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Muskelkater dafür verantwortlich. Ein Muskelkater kann allerdings auch einige Komplikationen hervorrufen, die einen Besuch beim Arzt zwingend erforderlich machen.

Wenn trotz Muskelkater weiterhin starker Druck auf die betroffenen Regionen ausgeübt wird, dann können schwerwiegende Muskelverletzungen entstehen. Sehnen- oder Muskelrisse sind keine Seltenheit. Ein Arztbesuch ist dann unumgänglich und nur mit entsprechenden Medikamenten oder sogar einer Operation kann eine Genesung erzielt werden. Wer häufig unter Muskelschmerzen im Gesicht leidet, der sollt definitiv einen Arzt aufsuchen. Dahinter kann sich nämlich eine ernsthafte Erkrankung verstecken, die eine medikamentöse Behandlung zwingend erfordert.

Bei älteren Personen ab ca. 65 bis 70 Jahren, ist eine Muskelschwäche ein ganz normales Erscheinungsbild. Die Muskeln verlieren im hohen Alter die Elastizität und Kraft, sodass es zu einer dauerhaften Muskelschwäche kommen kann. Betroffene Personen können diesem Erscheinungsbild allerdings durch ausreichend körperliche Aktivität entgegenwirken. Wer jedoch inaktiv bleibt, der muss mit einer erheblichen Verschlimmerung rechnen.

Behandlung & Therapie

Gegen krankhaften Muskelschwund und Muskelschwäche hilft nich immer ein gezielter Muskelaufbau, kann aber unterstützende physiotherapeuthische Zwecke erfüllen.

Obwohl eine Muskelschwäche nicht immer eine ernstzunehmende Krankheit bedeutet, sollte trotzdem ein Arzt aufgesucht werden, um alle Eventualitäten abzuklären. Wie bei jeder ärztlichen Untersuchung, wird der Arzt zum Symptombild der Muskelschwäche eingehende Fragen stellen. Dazu gehören: Seit wann die Muskelschwäche besteht, Welche Muskeln sind betroffen, Besteht ein kausaler Zusammenhang mit bestimmten Ereignissen (z.B. Unfall), Bestehen weitere Beschwerden, wie Gefühlsstörung oder Lähmungen. Weiterhin werden mögliche Vorerkrankungen (Diabetes mellitus, Multiple Sklerose) in die Untersuchung mit eingebunden. Auch eingenommene Medikamente können wichtig zur Ursachenfindung sein.

Danach folgen weitere körperliche Untersuchungen, die vor allem die Muskulatur, Reflexe, Bewegungsapparat und die Nerven genauer diagnostizieren. Individualisierte Muskeltests geben dem Arzt die Möglichkeit Kraftunterschiede zu messen und auszuwerten.

Gegebenenfalls sind dann weitere Untersuchungsmethoden notwendig um Verdachtsmomente zu bestätigen oder zu verweisen. Dazu gehören unter anderem fachärztliche Untersuchungen, wie Augenarzt oder Hals-Nasen-Ohren Arzt, Computertomographie (CT), Kernspintomographie (MRT), Muskelentnahme (Muskelbiopsie) und Elektromyographie (EMG).

Jede weitere Behandlung bzw. Therapie ist dann von der herausgefundenen Ursache abhängig. Ist die Muskelschwäche von einer unzureichenden Ernährung zurück zu führen, so sollte die Behandlung in einer Nahrungstherapie liegen. Magnesiummangel, Eisenmangel und Vitaminmangel können dann ausgeglichen werden. Sind allgemeine Infekte die Ursache, so verschwindet die Muskelschwäche rasch nach der Genesung wieder von allein. Eine Behandlung ist dann nicht notwendig.

Liegen jedoch ernsthafte Erkrankungen der Muskelschwäche zugrunde, so sind hier spezielle Therapieverfahren notwendig. Vor allem die gefürchtete Multiple Sklerose lässt sich zwar noch nicht heilen, aber durch moderne Behandlungsmethoden nachhaltig mindern. Dazu gehören allgemeine Maßnahmen der Physiotherapie mit der Krankengymnastik sowie Bewegungsbäder, Wechselbäder, Massagen, Wärmeanwendungen und Elektrobehandlungen. Weitere Nervenerkrankungen, die zur Muskelschwäche führen können (Polyneuropathien, Myasthenia gravis pseudoparalytica, Amyotrophische Lateralsklerose, Muskeldystrophie vom Typ Duchenne) sind durch einen Spezialisten zu behandeln. Diesbezüglich wird sie ihr Arzt selbstverständlich aufklären.

Aussicht & Prognose

Bei Muskelschwäche können manche Bewegungen nur kraftlos ausgeführt werden. Die Chancen auf Heilung hängen von der Grunderkrankung ab. Die harmloseste Form entsteht durch Bewegungsmangel oder falsche Ernährung und kann durch eine Änderung der Lebensgewohnheiten verbessert oder ganz behoben werden.

Auch Vitaminmangel zeigt sich in allgemeiner Müdigkeit und geschwächter Muskelkraft. Multivitaminpräparate können Besserung bringen. Eine zu schwache Muskelspannung mit gleichzeitiger Muskelschwäche kann sich bereits im Kindesalter zeigen. Betroffen sind vor allem Skelettmuskeln, aber auch jene, die für die aktive, gesteuerte Bewegung zuständig sind.

Liegt eine neuromuskuläre Grunderkrankung wie Multiple Sklerose (MS) vor, muss der Patient unbedingt ärztlich behandelt werden. Je früher die Beweglichkeit gefördert wird, desto besser die Prognose. In der Physiotherapie geht es dann vorwiegend um bewusste feinmotorische Bewegungen, dosierten Kraftaufwand und Haltungskontrolle. MS ist zwar nicht heilbar, doch mit gesunder Ernährung, Physiotherapie und angepasster Lebensweise kann der Erkrankte ein relativ hohes Alter erreichen. Da Eiweiß für die Muskeltätigkeit unverzichtbar ist, empfehlen viele Ärzte eine eiweißreiche Kost, viel Obst und Gemüse.

Liegt die seltene Nervenkrankheit Myasthenia gravis vor, gibt es zwar keine Heilung, aber eine Verbesserung der Symptome. Bei dieser Erkrankung ist die Signalübertragung zwischen Nervensystem und Muskulatur gestört. Die Schwäche zeigt sich vor allem im Gesicht, mit hängenden Augenlidern.

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Vorbeugung

Eine Muskelschwäche, die ihre Ursache in einer Nervenerkrankung hat, kann man heute noch nicht direkt vorbeugen.

Muskelschwäche aufgrund von Mineralien- und Vitaminmangel kann durch eine gesunde und aubwechslungsreiche Kost gut vorgebeugt werden. Ausserdem ist ein gesundes Maß an Sport und Bewegung zur allgemeinen Kräftigung der Muskeln und des Bewegungsapparates angeraten.

Das können Sie selbst tun

Bei Muskelschwäche gibt es verschiedene Methoden zur Selbsthilfe. In erster Linie sollten die betroffenen Muskeln nicht unnötig und übermäßig stark belastet werden. Bestimmte schwere körperliche Tätigkeiten oder Sportarten sollten nach Möglichkeit vermieden werden, da diese die Muskelschwäche fördern.

Oft helfen auch Therapien mit Wärme und mit Kälte. Die betroffenen Stellen können mit Hilfe von Eis oder anderen Kühlmitteln gekühlt werden. Oft hilft auch eine Behandlung durch Wärme, wie zum Beispiel der Besuch einer Sauna oder die Verwendung einer Wärmflasche um Linderung in den Muskeln zu erreichen. Im Schwimmbad können auch Kältebäder eingenommen werden. In der Regel sind kalte Duschen sehr gesund und fördern hinzu auch den Kreislauf. Weitere Therapien, die eine Minderung der Symptomatik herbeiführen sind die Ergotherapie und die Physiotherapie.

Um das Überanstrengen der Muskeln bei bestimmten Tätigkeiten zu vermeiden, sollte der Haushalt so einfach und sicher wie möglich gestaltet werden. Dies ist vor allem bei älteren Patienten wichtig. Hier helfen zum Beispiel elektrische Zahnbürsten oder Haushaltsroboter. Durch verschiedene Salben können die Muskeln ebenso entspannt werden. Hierbei können Entspannungstherapien oder Yoga hilfreich sein. Stress und Anspannungen sind zu vermeiden. Gegen eine innere Unruhe bei der Muskelschwäche hilft in der Regel Baldrian.

Bücher über Muskelschwäche

Quellen

  • Grehl, H., Reinhardt, F.: Checkliste Neurologie. Thieme, Stuttgart 2008
  • Hacke, W.: Neurologie. Springer, Berlin 2010
  • Zierz, S.: Muskelerkrankungen. Thieme, Stuttgart 2014

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

joel kommentierte am 15.10.2016 um 16:06 Uhr

Nachdem ich innerhalb von zehn Wochen 20kg abgenommen habe (Ursache unbekannt), habe ich durch starken Muskelabbau der Oberschenkelmuskulatur große Probleme aus der Sitzposition, ohne Zuhilfenahme der Hände, in den Stand zu kommen. Es sind keine neurologischen Ursachen. Was kann das sein?

Marina kommentierte am 04.09.2016 um 12:59 Uhr

Schubweise treten bei mir folgende Symptome auf: Müdigkeit und Erschöpfung, totale Abgeschlagenheit schon nach dem Aufstehen am Morgen, tagsüber tritt keine Besserung ein. Manchmal kommen Kopfschmerzanfälle dazu. Meine Arme fühlen sich schwer und unbeweglich an, manchmal versteifen sich zwei Finger. Meine Mutter und meine Schwester leiden unter ähnlichen Symptomen. Deshalb denke ich, dass ein Gendefekt vorliegt. Die Ärtzte nehmen das nicht ernst, es werden höchstens einmal die Blutzuckerwerte oder der Ferritingehalt gemessen. Ich weiß nicht mehr weiter, denn oft wird man vorschnell als Psycho abgestempelt, sofort heißt es die Symptome seien psychosomatisch. Das glaube ich einfach nicht mehr. Besteht die Möglichkeit einen Gentest zu machen, um die Ursache herauszufinden? Und wenn ja, wie heißt dieser Test? Wo kann ich ihn machen lassen? (Eventuell in der Schweiz?)

Wolfgang kommentierte am 26.12.2015 um 23:20 Uhr

Ich bin 70, 1.90, 125 kg, Diabetiker Typ 2, die hohe Blutfettwerte haben sich durch jahrelanges Einnehmen von Energy normalisiert, in letzter Zeit treten gehäuft Muskelschwäche in den Oberschenkeln auf, so dass ich schon nicht mehr selbständig aus dem Sitzen zum Stehen komme.
Worin könnte die Ursache dafür liegen?
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Ruhle

Dagmar kommentierte am 26.10.2015 um 12:12 Uhr

Die meisten Symptome laufen m.E. auf Borreliose hinaus. Nur gibt es keine Ärzte, die sich mit dieser "Seuche" auseinandersetzen wollen.

Polarstern kommentierte am 10.03.2015 um 11:29 Uhr

Wenn ich das lese, was Ärzte alles machen oder wie sie einen aufklären, muss ich gerade lachen. Sie hören kurz zu, verschreiben auf möglichen Verdacht Chemiekeulen und der Bericht wird in zehn Sekunden geschrieben, weil bereits zehn andere Patienten warten.

Joël kommentierte am 03.10.2013 um 12:10 Uhr

Hallo, ich bin 18 Jahrer alt und erlerne den Beruf des Schreiners. Ich bin im 4. Lehrjahr.
Begonnen hat alles Ende August, als ich eine Harnweginfektion hatte. Ungefähr einen Monat später bekam ich Schmerzen in der Wade. Nun fühle ich mich kraftlos und kann kaum mehr Sachen heben. Bei einem Arzt bin ich schon gewesen, der weiss aber auch nicht was los ist. Er meint es liege daran, dass ich im Wachstum bin.
Wär super wenn jemand Rat wüsste?

Sonja kommentierte am 26.07.2013 um 13:41 Uhr

Ich habe gerade starke Schmerzen im hüftgelenknahen Muskelbereich. Das Treppensteigen wird zur Qual. Ich kenne solche Schmerzen schon von der Schulter, nur die konnte ich diese schonen. Seit einiger Zeit (ein Jahr) zittere ich am Morgen, manchmal auch ganztags und fühle mich schwach. Im Fittnesscenter mache ich keinerlei Fortschritte beim Zirkeltraining. Meine Rheumatologin (seit 2006 habe ich Rheuma) meint, dies habe nichts mit meiner Rheumatoid Arthritis zu tun. Außerdem leide ich an Dauerschnupfen seit zwei Jahren, richtig grünes Sekret jeden Tag! Zu welchem Arzt kann ich mit diesen Beschwerden gehen?

Ramona kommentierte am 19.11.2012 um 11:52 Uhr

Seit 03/96 leide ich nach einem plötzlichen Auftreten verschiedener Symptome an Muskelschwäche, Muskelschmerzen, starke Erschöpfung und starke Müdigkeit. Diverse Muskelkrankheiten wurden durch MRT/Muskelbiopsie/EMG u.v.m. ausgeschlossen. Übrig blieb die Diagnose Chronic Fatigue Syndrom + Fibromyalgie + Hashimoto Thyreoiditis. Kann man die Muskelschwäche und die Erschöpfung/Müdigkeit in irgend einer Art messen?

Ronja kommentierte am 13.06.2012 um 14:50 Uhr

Seit Kindertagen leide ich anscheinend unter Muskelschwäche, da ich nicht lang auf der Stelle stehen kann, nach kurzer Zeit Radfahren oder Treppensteigen völlig fertig bin und auch mein Kieferorthopäde bemerkte die Schwäche meiner Zunge. Jahrelange Untersuchungen vor 10 Jahren in Krankenhäusern waren eher weniger erfolgreich. Jetzt gehe ich wieder der Sache mit einem neuen Arzt auf den Grund. Langsam reicht es mir, mir einige Arbeiten nicht zu zu trauen zu können und als faul bezeichnet zu werden.

cappel kommentierte am 20.09.2011 um 11:26 Uhr

Ich habe seit einiger Zeit Probleme beim Stehen auf einer Stelle. Ist das ein Muskelproblem? Was kann ich z.B. durch Ernährungsänderung oder mit Tabletteneinname tun?

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