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Zittern

Zittern oder Tremor ist zumeist eine unbewusste zittrige oder schwingende motorische Bewegung von Köperteilen. Vor allem zitternde Hände sind ein oftmals eindeutiges Kennzeichnen des Symptoms.

Inhaltsverzeichnis

Definition Zittern

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Wie bereits angemerkt ist Zittern zumeist eine unbewusste oder unwillkürliche motorische Handlung, bei dem der Körper als Gesamtheit oder einzelne Körperteile zittern oder leicht schwingend oder bibbernd wirken. Das Zittern selbst hat seine Herkunft zumeist in dem entgegengesetzten Wirken von Muskelgruppen (Antagonisten). Bekannt für besonders starkes Zittern sind oft Hände, Kiefer, Kopf, Füße und Stimme.

Zittern kann in unterschiedlichen Formen vorkommen. Beispielsweise kann es zittrig oder bibbernd wirken, bei bei starkem Frieren oder eher schwingend und rhytmisch, wie bei Parkinson. Dabei kann das Zittern sowhl in Ruhe oder in Bewegung vorkommen.

Man kann weiterhin folgende Formen des Zitterns differenzieren:

1. Zittern bei der Bewegung eines Körperteils

2. Zittern bei Ruhe oder Halten eines Körperteils

3. Zittern bei Fixierung auf ein Ziel

4. Zittern beim Festhalten eines Gegenstandes

5. Zittern bei spezifischen motorischen Aktionen, wie musizieren

Ursachen für Zittern

Zittern bei Kälte bzw. frieren ist in der Regel harmlos, wenn nicht Erfrierungen in Folge auftreten. Hierbei ist Frieren sogar ein Schutzmechanismus, um den Körper mehr Wärme durch Muskelkontraktion zuzuführen. Dennoch kann Zittern auch als Symptom einer Erkrankung sein. Typische Vertreter hierfür sind Parkinson, Schilddrüsenüberfunktion, Epilepsie, Schlaganfall und Multiple Sklerose.

Aber auch der übermäßige Konsum von Alkohol, Nikotion, Drogen, Kaffee, Tee und diverse Medikamente können Zittern auslösen. Ebenso sind auch psychische Leiden, wie Angststörung oder Panikattacken eine mögliche Ursache. Eine seltene Ursache für das Zittern sind erbliche Veranlagerungen, die aber bisher noch nicht genau erforscht sind.

Krankheiten

Behandlung von Zittern

Normalerweise wird kein Arzt bei Zittern aufgesucht. Dennoch kann im Rahmen einer anderen Erkrankung dieses Symptom durch einen Mediziner festgestellt werden und eine Diagnose diesbezüglich mit einbezogen. Je nach Ursache ist dann, neben der Grunderkrankung, eine Behandlung des Zitterns möglich.

Mögliche Therapiemaßnahmen sind die Einnahme von Medikamenten, wie Betablocker oder Botulinumtoxin. Außerdem sind motorische Techniken und Trainingsformen in der Vergangenheit erfolgreich gegen das Zittern zum Einsatz gekommen. Zittern im Rahmen einer Epilepsie oder Parkinson Krankheit kann bisher nicht geheilt werden. Lediglich die Linderung der Symptome wird von den Ärzten gewährleistet.

Vorbeugung von Zittern

Um Zittern zu vermeiden bzw. vorzubeugen sollte versucht werden ein stressfreie und entspanntes Leben zu führen. Außerdem hilft regelmäßiger Sport und Bewegung in der Natur und an der frischen Luft. Ebenso sollte eine gesunde Ernährung angestrebt werden. Verzichtet werden sollte auf zu viel Alkohol, Rauchen und Drogenkonsum. Die Reduzierung von Kaffee kann ebenso hilfreich sein.

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