Hagebutte

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 29. November 2016
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Als Hagebutten (oft auch Rosenäpfel) werden die fleischigen, meist roten Früchte verschiedener (wilder) Rosenarten bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Vorkommen & Anbau von Hagebutte

Je nach Region und Sprachgebrauch können für die Hagebutte aber auch viele andere Begriffe verwendet werden, von denen "Rosenapfel" die wohl hinsichtlich der Natur der Pflanze treffendste Beschreibung darstellt.

Der geläufigste ist jedoch der der Hagebutte, der zuweilen auch für bestimmte, Hagebutten hervorbringende Rosenarten verwendet wird.

Hagebutten kommen wild und in Zucht in Europa, Asien, Nordafrika und Südamerika vor, ihre Nutztradition ist allerdings eindeutig europäischen Ursprungs.

Hagebutten werden von verschiedenen Rosenarten herangebildet, wie etwa der Hundsrose oder der Gebirgsrose und hängen oft das ganze Jahr über am Strauch, sobald sie reif sind, da sie durch ihre verholzten Schalen sehr resistent sind.

Wirkung & Anwendung

Die Hagebutte wird primär als Nahrungsmittel verwendet, auch wenn der regelmäßige Gebrauch in Deutschland oft nur wenig bewusst vollzogen oder unüblich geworden ist.

Nach Entfernung der kleinen Nüsschen im Inneren kann die Hagebutte ohne Weiteres verzehrt werden, wobei die Früchte je nach Reife unterschiedlich süß bzw. sauer schmecken können und verschieden hart sind.

Hagebutten weisen einen sehr hohen Vitamin C Gehalt auf, enthalten aber auch verschiedene B-Vitamine und Vitamin A. Sie bilden häufig die Grundlage für Früchteteemischungen, werden aber auch zu Marmelade oder Mus verarbeitet.

Diese weniger praktisch medizinische Verwendung der Hagebutte kann zu einer ausgewogenen und somit krankheitsvorbeugenden Ernährung beitragen. Hagebuttentee soll außerdem die Blutbildung anregen und ist ein probates Mittel bei Erkältung.

Bedeutung für die Gesundheit

Hagebutten weisen einen sehr hohen Vitamin C Gehalt auf, enthalten aber auch verschiedene B-Vitamine und Vitamin A.

Die Anwendung der Hagebutte in Medizin und Pharmazie sowie Homöopathie ist vielseitig. Aufgüsse aus Hagebuttenschalen werden bei Blasenproblemen oder Nierenbeschwerden ebenso eingesetzt wie bei Erkältungen.

Der hohe Vitamin C-Gehalt der Früchte sorgt sowohl im Aufguss als auch in den Lebensmitteln aus Hagebutte neben einem gesunden Vitamin C-Haushalt für Linderung bei Gelenkschmerzen, womit vor allem die Naturheilkunde wirbt und arbeitet. Allerdings werden auch bei einer „normalen“ medizinischen Behandlung von Gelenkerkrankungen, wie Arthrose,, Hagebuttenprodukte als unterstützende Alternative zu chemischen Medikamenten verwendet, die schmerzlindernd und das Gewebe unterstützend wirken.

Hagebuttenpulver wird darüber hinaus auch als alternatives Schmerzmittel verwendet, dessen Wirksamkeit aus diversen Versuchen mit Personen hervorgeht. Dadurch konnte die Einnahme pharmazeutischer Schmerzmittel zumindest stark reduziert werden. Die Kerne der Hagebutte werden außerdem nicht nur von Kindern auf Schulhöfen zu gemeinem Juckpulver verarbeitet, sondern können ebenfalls produktiv gebraucht werden: Ihr hoher Fettgehalt erlaubt es aus ihnen Öl zu gewinnen, welches zur Hautpflege verwendet werden kann und gegen Reizungen und strapazierte Haut helfen kann.

Darüber hinaus entsteht auch ein kosmetischer Effekt, der die Haut jünger und gesünder erscheinen lässt. Hagebuttenöl eignet sich somit auch hervorragend als Massageöl.

Hausanwendungen und Apotheken setzen Hagebutten des Weiteren gegen verschiedenste Beschwerden im Kreislauf und den Atemwegen ein, so zum Beispiel gegen Bronchitis. Aber auch als leicht harntreibende und abführende Mittel können Tee und Aufgüsse aus Hagebutte verwendet werden, als entzündungshemmende Medizin bei Wunden und Entzündungen ebenso.

Ein weiterer Vorteil ist die große Verfügbarkeit und Verbreitung der Hagebutte, die es leicht macht, die Früchte zu ernten und zu verarbeiten, ohne erst bereits fertige Öle oder Arzneien kaufen zu müssen. Die Hagebutte kann also auch als Alternative bei leichteren Erkrankungen zu künstlichen Medikamenten genutzt werden, ist aber am wirksamsten als unterstützende Heilpflanze.

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