Vitamin K

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 23. Dezember 2016
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Vitamin K ist wie auch das Vitamin A, sowie die Vitamine D und E eines der in Fett löslichen Vitamine. In ihrer Funktion sind sie dabei einer der Kofaktoren in der sogenannten Carboxylierungsreaktion, durch welche verschiedene Gerinnungsfaktoren und einige die Gerinnung hemmende Faktoren aktiviert werden.

Inhaltsverzeichnis

Wirkungsweise von Vitamin K

Somit hilft Vitamin K also die Blutgerinnung zu regulieren. Unabhängig davon spielt Vitamin K auch eine Rolle bei der Aktivierung des Knochenproteins Osteocalcin und ist selbst in der Photosynthese ein nicht unwesentlicher Faktor.

Vitamin K teilt sich dabei in verschiedene Vertreter: Vitamin K1, K2 und K3. Vitamin K1 ist dabei hauptsächlich zu finden in den Chloroplasten sämtlicher Grünpflanzen. Vitamin K2 wird dagegen von Bakterien unter anderem im menschlichen Darm produziert. Vitamin K3 ist im Gegensatz zu den beiden zuvor genannten synthetisch hergestellt.

Es kann dem Körper als Nahrungsergänzung zugeführt werden und so den Stoffwechsel unterstützen.

Bedeutung

Kleiner Kommentar aus ca. den ersten beiden Sätzen des Artikels.

Ein großer Vorteil vom Vitamin K ist die Hitzestabilität des Vitamins. Dadurch geht es in nur sehr geringen Mengen bei der Zubereitung verloren. Unter der Einwirkung von Licht verliert Vitamin K allerdings schnell seine Bioverfügbarkeit. Dies behindert jedoch kaum die Möglichkeiten Vitamin K über die Nahrung aufzunehmen. Dadurch kann es seine verschiedenen Aufgaben im menschlichen Körper ohne Beeinträchtigungen erfüllen.

Zu diesen Aufgaben gehören Prozesse wie beispielsweise die Blutgerinnung, der Knochenstoffwechsel oder auch Regulierung des Zellwachstums. Im Prozess der Blutgerinnung ist das Vitamin K zum Beispiel daran beteiligt, einige der Gerinnungsfaktoren so zu überführen, dass sie in der Blutgerinnung überhaupt wirksam werden können.

Neben dem Gerinnungsfaktoren 2, 7, 9 und 10 ist Vitamin K auch für die Synthetisierung der Proteine C und S in der Leber beteiligt. Gerade aus diesen zahlreichen Aufgaben in der Vorbereitung der Blutgerinnung kann also die Rolle von Vitamin K durchaus als gravierend bezeichnet werden. Nicht anders verhält es sich auch in der Regulierung des Zellwachstums. Hier gibt es gleich eine ganze Reihe von Rezeptor-Ligand-Systemen die von der Mitwirkung des Vitamin K abhängig sind. Diese Systeme wiederum sind am Zellüberleben, am Zellmetabolismus sowie den Transformationen und auch der Replikation der Zellen beteiligt.

Vorkommen in Lebensmitteln

Es ist also von essentieller Bedeutung, dass Vitamin K in zahlreichen Lebensmitteln vorkommt. Dabei ist es vor allem in Form von Phyllochinon anzutreffen, welches dann im menschlichen Stoffwechsel entsprechend umgewandelt wird. Das Gute daran ist, dass Vitamin K auch schon während einer Schwangerschaft von der Mutter an ihr Kind übertragen wird.

Nach der Geburt wird es über die Muttermilch zugeführt. Dadurch ist der tägliche Bedarf von Vitamin K von Anfang an gedeckt. Der durchschnittliche Bedarf beträgt dabei mindestens 80 Mikrogramm für Männer und wenigstens 65 Mikrogramm für Frauen. Kinder benötigen im Vergleich lediglich 10 Mikrogramm pro Kilogramm an Körpergewicht, damit der Gerinnungsfaktor in ihrer Leber aktiviert wird.

All die anderen Funktionen des Vitamin K werden hiermit jedoch nicht gestartet. Wird der Körper nicht ausreichend mit Vitamin K versorgt, kann es durchaus zu ernstzunehmenden Mangelerscheinungen kommen. Säuglinge beispielsweise können aufgrund des Mangels Hirnblutungen erleiden. Aber auch eine Überversorgung kann zu ernstzunehmenden Blutungen auch bei Erwachsenen führen. Daher sollte die Zufuhr von Vitamin K das tägliche Maß nicht unterschreiten, jedoch auch nicht deutlich zu hoch ausfallen.

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