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Zyklusstörungen

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 19. März 2014
Symptomat.deSymptome Zyklusstörungen

Zyklusstörungen, Menstruationsstörungen oder Menstruationsbeschwerden sind symptomatische Störungen des gesunden Zyklus der Frau.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Zyklusstörungen?

Zunächst einmal soll gegeklärt werden was eigentlich Zyklusstörungen bzw. Menstruationsbeschwerden sind. Abweichungen von dem normalen Monatszyklus einer Frau nennt man Zyklusstörungen. Dabei sind entweder das Intervall zwischen der Menstruation oder die Stärke der Blutung verändert.

Weitere Abweichungen können das Ausbleiben der Monatsblutung, Amenorrhö genannt, oder Zwischenblutungen, also Blutungen, die zusätzlich zur Menstruation auftreten, sein. Es kann sich natürlich auch um Blutungen handeln, die auf Krankenheiten zurückzuführen sind, wie zum Beispiel bei Gebärmutterhalskrebs.

Oftmals varriert dabei die Intensität und zeitliche Frequenz (Intervall) der Regelblutung. Zu diesen Störungen und Abweichungen kann auch das ausbleiben der Menstruation ohne Schwangerschaft gehören. Die Ursachen sind zumeist hormonell oder organisch begründet und sollten vom Facharzt untersucht werden.

Ursachen für Zyklusstörungen

Für Zyklusstörungen und Menstruationsbeschwerden gibt es vielerlei Ursachen. Für Menstruationszyklen findet man in vielen medizinischen Werken den Standardwert von 28 Tagen. Er wird vom ersten Tag des Einsetzens der Blutung bis zu den ersten Tagen, bis die nächste Blutung anfängt. Allerdings ist der Zyklus nur bei rund zehn Prozent aller geschlechtsreifen Frauen konstant. Als normal gilt auch ein Zyklus, der zwischen 21 bis 35 Tage dauert.

Als Normwert für die Dauer einer normalen Menstruation findet man häufig die Angaben von vier bis fünf Tagen und einem Blutverlust von ungefähr 30 Millilitern. Am zweiten Menstruationstag ist in der Regel das Blutungsmaximum. Alles, was von diesen Werten abweicht, sind Zyklusstörungen.

Eine davon ist Oligomenorrhoe. Davon spricht man, wenn der Abstand zwischen den Zyklen mehr als 35 Tage beträgt. Die Blutungen sind dann meist schwach und kurz. Grund für diese Störungen sind meisten Stress und übermäßige Belastungen. Der Eisprung findet dann verzögert oder gar nicht statt und führt dazu, dass sich der Hormonkreislauf ändert. Selten sind Zysten für den langen Zyklus verantwortlich.

Weitere Erkrankung könnte die Polymenorrhoe sein. Davon spricht man, wenn der Zyklus weniger als 21 Tage lang ist. Ursachen dafür können einerseits ein sehr früher oder ein fehlender Eisprung sein. Andere Hauptursache kann eine verkürzte Gelbkörperphase sein, das heißt, die Eizelle hat nicht genügend Zeit, sich einzunisten. Weitere Zyklusstörungen beziehen sich auf eine unnormale Blutungsstärke und verlängerte Blutungsdauer.

Krankheiten mit Regelstörungen

Behandlung und Therapie von Menstruationsbeschwerden

Grundsätzlich sollte man alle beschriebenen Zyklusstörungen vom Gynäkologen untersuchen lassen. Behandlungen sind notwendig, wenn die Ursache der Störungen organischer Natur sind, zum Beispiel bei Zysten oder Entzündungen im Gebärmutterbereich.

Wenn bei der Oligomenorrhoe und der Polymenorrhoe organische Ursachen ausgeschlossen werden können, müssen sie nicht unbedingt behandelt werden, wenn die Betroffenen sich wohl fühlen und das Allgemeinbefinden gut ist. Bei allen Störungen muss aber unbedingt eine Behandlung erfolgen, wenn bei den betroffenen Frauen ein Kinderwunsch besteht. Je nachdem, welche Grundkrankheit vorliegt, wird der Arzt zum Beispiel Hormonpräparate verschreiben oder Antibiotika gegen Entzündungen.

Ansonsten helfen in vielen Fällen Entspannung und Stressvermeidung. Die betroffenen Frauen können sich teilweise auch selbst helfen, indem sie homöopathische oder pflanzliche Mittel einnehmen.

Rezeptfreie Medikamente bei Menstruationsbeschwerden

Hier Informieren:


Vorbeugung gegen Menstruationsbeschwerden

Was kann man tun, damit es erst gar nicht zu Zyklusstörungen kommt? Ganz wichtig: Es sollte körperlicher und psychischer Stress vermieden werden. Zyklusstörungen kann man auch mit gesunder und ausgewogener Ernährung vorbeugen und sich regelmäßig bewegen.

Hilfreich ist es auch, wenn man einen Zykluskalender führt, in den Beginn, Dauer und Stärke der Menstruation eingetragen werden. Falls man dann Auffälligkeiten findet und zum Arzt geht, kann er eine schnellere und genauere Diagnose anhand des Zykluskalenders stellen.

Um das körperliche Wohlbefinden und den hormonellen Kreislauf zu stabilisieren, empfehlen sich Moorvollbäder.

Bücher über Menstruationsbeschwerden

Weitere Infos

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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern

jil kommentierte am 15.03.2014 um 22:49 Uhr

Ich habe seit etwa anderthalb Jahren meine Blutungen. Abgesehen von kleineren Startschwierigkeiten kam meine Menstruation seit dem immer regelmäßig und hielt über die normale Dauer an. Nun habe ich aber nur noch einen starken Tag, einen mittleren und einen sehr schwachen Tag. Regelmäßig ist sie trotzdem noch. Ist das normal? Sind das einfach nur Schwankungen oder muss ich mich sorgen? Ich esse und trinke genauso wie sonst auch, ich nehme die Pille nicht und habe auch keinen Sex. Alles ist wie immer.