Zähneputzen

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 3. Januar 2017
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Der Mensch wird zunächst ohne sie geboren, verliert sie im Schulalter, ihm wachsen neue und im Alter verliert er sie meist erneut: Seine Zähne. Das korrekte Zähneputzen ist äußerst wichtig, um die eigenen Zähne bis ans Lebensende gesund zu halten. Zwar gibt es Zahnprothesen und Implantate, dies kann aber immer nur eine Notlösung sein. Wer seine Zähne richtig pflegt, kann es schaffen, auch im hohen Alter noch mit seinen eigenen Zähnen essen zu können. Doch dazu müssen einige Dinge konsequent durchgeführt werden.

Inhaltsverzeichnis

Was ist Zähneputzen?

Unter Zähneputzen versteht man die in der Regel tägliche Pflege der Zähne und Zahnprothesen des Menschen, die laut Zahnärzten idealerweise drei Mal täglich nach jeder Mahlzeit erfolgen sollte.

Grundsätzlich beinhaltet das Zähneputzen die Pflege mit einer Zahnbürste, sowie einer geeigneten Zahncreme. Zur Zahn- und Mundpflege gehören genau genommen auch die Anwendung von Zahnseide, Mundwasser und die Zungenpflege mit Hilfe eines Zungenschabers. Nur wenn der Mundraum spätestens alle 24 Stunden möglichst keimfrei gehalten wird, können das Zahnfleisch sowie die Zähne gesund gehalten werden.

Wer dies nicht konsequent durchführt, riskiert den Verlust seiner eigenen Zähne und setzt sich unter Umständen Schmerzen, langwierigen Behandlungen und auch sehr hohen Kosten aus, die er meist selbst tragen muss.

Medizinische & gesundheitliche Funktionen & Aufgaben

Der Mensch braucht seine Zähne, um seine Nahrung mechanisch zu zerkleinern. Durch den Kauvorgang wird zudem Speichel freigesetzt, der die Nahrungsmittel zu einem Nahrungsbrei vermischt und die Nahrung bereits im Mund ein wenig "vorverdaut".

Intakten Zähnen wird zudem ein gewisser Schutz für das gesamte Immunsystem nachgesagt. Die tägliche Zahnpflege ist notwendig, um Karies, Zahnstein und Parodontose zu verhindern. Diese Erscheinungsbilder schädigen Zähne und Zahnfleisch. Da Zähne (die zweiten Zähne, nach den Milchzähnen) nicht nachwachsen und zurückgebildetes Zahnfleisch ebenfalls nicht nachwächst, ist es sehr wichtig für den Menschen, seine eigenen Zähne zu erhalten, zumal Zahnprothesen und Implantate sehr teuer sind und nicht bei jedem Patienten gleichermaßen eingesetzt werden können.

Innerhalb von 24 Stunden nach der letzten Zahnpflege haben sich Bakterien und Keime im Mund so stark vermehrt, dass sie beginnen, den Nahrungsbrei am Zahnfleisch bindegewebig zu zersetzen und Konkremente zu bilden. Dieser Vorgang schädigt das Zahnfleisch und löst auch Zahnfleischbluten aus, das ein Hinweis auf den Rückgang des eigenen Zahnfleisch darstellt. Deshalb ist die regelmäßige Zahnpflege unerlässlich.

Krankheiten, Beschwerden & Störungen durch mangelhaftes Zähneputzen

Unter Zähneputzen versteht man die in der Regel tägliche Pflege der Zähne und Zahnprothesen des Menschen, die laut Zahnärzten idealerweise drei Mal täglich nach jeder Mahlzeit erfolgen sollte.

Krankheiten des Zahnes und des Zahnfleischs können wie bereits erwähnt Karies oder auch Parodontose sein. Karies schädigt den Zahn und baut ihn ab, es entsteht Zahnfäule und Löcher, die der Körper nicht von selbst wieder auffüllen kann. Karies steht in direkter Verbindung zum Konsum von süßen Nahrungsmitteln und viel Zucker, auch Fruchtzucker kann Karies verursachen.

Weiter kann Parodontose entstehen. Bei der Parodontose entzündet sich das Zahnfleisch immer wieder und wird im Laufe dieser Entzündungsprozesse bindegewebig umgebaut. Bindegewebe ist funktionslos und so kommt es nach und nach zum Zahnverlust, da dieser nicht mehr genügend Halt im Zahnfleisch findet. Auch das kann der Körper nicht selbst kompensieren. Im Laufe des Lebens können auch die Weisheitszähne herauswachsen. Dies ist aber eher ein ganz natürlicher Vorgang, der dennoch Probleme bereiten kann. Oft muss der Weisheitszahn operativ entfernt werden, sobald er sich mit Schmerzen ankündigt.

Hierbei kann es auch zu heftigen Entzündungen im Mundraum kommen. Viele Menschen leiden auch unter Zahnfehlstellungen, die meist während der Pubertät in Form einer Zahnspange behoben werden.

Dies hat nicht nur einen kosmetischen Aspekt, es erleichtert im Anschluss an die Behandlung auch die künftige Zahnpflege, was wiederum der Erhaltung der natürlichen Zähne dient.

Schwangere sollten ebenfalls regelmäßig ihr Zahnfleisch und ihre Zähne untersuchen lassen, da das Zahnfleisch während der Schwangerschaft besser durchblutet ist. Und solchen, die einen unerfüllten Kinderwunsch haben, wird ebenfalls ein Termin beim Zahnarzt angeraten, da unentdeckte Zahnprobleme oder einige Füllungen unter dem Verdacht stehen, Unfruchtbarkeit auszulösen.

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