Pickel

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)

Pickel sind häufig ein Symptom bei pubertären Erkrankungen, wie Akne oder hormonellen Störungen. Neben den bekannten Pickeln unterscheiden sich aber Mitesser, Pusteln und Papeln deutlich. Pickel kommen häufiger bei Männern vor und können unbehandelt zur Narbenbildung führen. Daher sollte bei starkem Pickelbefall bzw. Akne immer ein Hautarzt zur weiteren Behandlung konslutiert werden.

Inhaltsverzeichnis

Definition Pickel

Pickel und unreine Haut gehören vor allem im Jugendalter zu den häufigsten Hautproblemen. In der Pubertät ist diese Reaktion der Haut eine ganz normale Folge der homonellen Umstellung. Wer jedoch auch als Erwachsener noch darunter zu leiden hat, sollte sich über weitere Ursachen informieren und gegebenenfalls eine spezielle Behandlung bei einem Hautarzt in Betracht ziehen.

In der Regel kann über die Poren Fett abgegeben werden, dass sich als schützender Film über die Haut legt. Wenn die Poren jedoch aus verschiedenen Gründen verstopft werden, können sich Bakterien unter der Haut bilden, sodass Pickel entstehen, die in schweren Fällen sogar zu Narben führen können. Pickel und unreine Haut gelten schon lange als häufigste Hauterkrankung in Deutschland. Die Behandlungsaussichten sind jedoch sehr gut.

Ursachen für Pickeln

Pickel entstehen grundsätzlich nur dann, wenn Talg, Schmutz oder Schweiß die Poren verstopfen, sodass sich bakterielle Entzündungen bilden können. Die Auslöser für die Verstopfung der Poren sind jedoch vielfältig und sollten vor der Behandlung abgeklärt werden. Hormonelle Veränderungen im Körper, wie zum Beispiel in der Pubertät oder während einer Schwangerschaft, gehen oft mit Hautunreinheiten und Pickeln einher.

Aber auch wer die falschen Kosmetika verwendet und eventuell zu einer empfindlichen Haut neigt, kann Pickel entwickeln. Vor allem Frauen, die täglich Make-Up verwenden, sollten auf ölfreie und hypoallergene Kosmetika achten, die die Poren nicht verstopfen. Für eine porentiefe Reinigung der Haut ist außerdem eine gründliche und regelmäßige Hygiene natürlich unerlässlich. Als Ursache für Pickel kann jedoch auch eine Vererbung in Frage kommen.

Krankheiten mit Pickel

Behandlung von Pickeln

Pickel

Vor der Behandlung der Pickel sollte zunächst die Ursache geklärt und in Zukunft möglichst vermieden werden. Anschließend gibt es mehrere Möglichkeiten, die Pickel wieder loszuwerden. Wichtig ist vor allem, die richtigen Mittel zur Gesichtsreinigung zu verwenden.

Ein mildes Waschgel, das jedoch gleichzeitig porentief reinigt, ist für gereizte und unreine Haut am Besten geeignet. Auch UV-Licht öffnet die Poren und kann schon nach relativ kurzer Zeit zu einer Verminderung der Pickel führen.

Allerdings sollte eine UV-Bestrahlung sowohl im Sonnenstudio als auch in der Sonne nicht übertrieben werden. Wer in stärkerem Ausmaß zu Pickeln neigt, kann zudem auch eine spezielle Akne-Creme verwenden, die antibakteriell wirkt. Vom Hautarzt werden außerdem häufig Antibiotika verschrieben, die die Entzündungen unter der Haut abklingen lassen, sodass auch die Pickel zurückgehen.

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Vorbeugung von Pickeln

Pickel können in vielen Fällen vermieden werden, solange die Ursachen nicht erblich oder hormonell bedingt sind. Vor allem wer zu empfindlicher Haut neigt, sollte bei den richtigen Mitteln zur Gesichtsreinigung nicht nur auf den Preis schauen.

Auch die Kosmetika sollten sorgfältig ausgewählt und dem individuellen Hauttyp angepasst werden. Bei der Vorbeugung von Pickeln sind jedoch nicht nur die Produkte zu beachten, die man zur äußeren Anwendung nutzt.

Mindestens genauso wichtig ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Wer zu viel Fett zu sich nimmt und übermäßig viel Süßigkeiten isst, fördert dadurch nur, dass die Poren verstopfen, sodass sich Pickel bilden.

Mit einer abwechslungsreichen Ernährung, die den Körper ausreichend mit Vitaminen und Mineralien versorgt, können Pickel dagegen vermieden werden.

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