Akne
Eine der häufigsten Hauterkrankungen ist die Akne. Besonders in der Pubertät tritt diese Form von starker Pickelbildung auf und verschwindet meist wieder von allein ab dem 20. Lebensjahr.
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Definition Akne
Zunächst bringt dieser nicht entzündliche Komedonen hervor, die lediglich aus ästhetischen Gründen störend sind. Mit der Zeit entwickeln sich allerdings entzündliche Effloreszenzen, beispielsweise Pusteln oder Knoten. Besonders häufig tritt die Akne im jugendlichen Alter auf, gelegentlich auch schon beim Neugeborenen und selten beim erwachsenen Menschen.
Typische Anzeichen für eine ausgepräge Akne sind Pickel, Pusteln, Mitesser, entzündete Talgdrüsen und zum Teil auch eitrige Bläschen.
Ursachen für Akne
Entstehen kann eine Akne aber auch durch äußere Einflüsse. Diese Formen treten häufiger im Erwachsenen- und Neugeborenenalter auf, da sich bei Jugendlichen schneller eine natürlich bedingte Akne einstellt und äußere Einflüsse diese nur zusätzlich begünstigen. Durch übermäßige UV-Einstrahlung reagieren die Lipide, die beispielsweise in Sonnencreme enthalten sind, mit freien Radikalen der Haut und können zu einem akneiformen Hautbild führen. Auch andere Kosmetika können zur Entstehung führen, wenn sie der Haut nicht genug Raum zum Atmen lassen.
In anderen Fällen sind chemische Stoffe an der Entstehung schuld. Medikamente, die Lithium oder Kortikosteroide enthalten, aber auch der direkte Kontakt mit Chlor oder Teer können eine Reaktion der Haut provozieren.
Symptome
Krankheitsverlauf Akne
Die pubetäre Akne entsteht bei Mädchen meist mit Beginn des 12. bis 13. Lebensjahres, bei Jungen tritt die Akne meist ein bis zwei Jahre später auf, hält dann aber auch demensprechend länger an. Erste Anzeichen sind typischerweise eine starke Ausprägung mit eitrigen Pickeln und Mitessern. Aber auch eine allgemein fettige Haut, sowie fettigere Haare deuten auf eine Akne-Erkrankung hin.
In der Regel muss eine pubertäre Akne nicht vom Arzt behandelt werden, sondern kann durch Sauberkeit und Gesichtshygiene günstig beeinflusst werden. Manchmal kommt es jedoch auch zu schweren Formen der Akne, wobei nicht nur das Gesicht, sondern auch Rücken, Brust und Gesäß stark von Pickeln und Mitessern befallen sein kann. Hierbei ist es günstig diese extreme Form der Akne von einem Hautarzt behandeln zu lassen, um Narben weitestgehend vorzubeugen.
Behandlung von Akne
Alle Fälle der Akne, die über die leichte Form hinausgehen, müssen vom Dermatologen (Hautarzt) behandelt werden. Die medikamentöse Behandlung setzt sich zum Ziel, die Bildung neuer Mitesser zu verhindern, die Entzündung zu heilen und den Verhornungsvorgang im Talgdrüsenfollikel positiv zu beeinflussen.
Gleichzeitig können Antibiotika verabreicht werden, um die Bakterien auf der Haut zu bekämpfen, die für die Akne mitverantwortlich sind. Sie werden entweder ebenfalls als Creme aufgetragen oder in Tablettenform eingenommen.
Daneben gibt es noch viele andere Behandlungsmethoden, die auf ähnliche Weise arbeiten. Bei Frauen kann es helfen, zusätzlich Hormone zu verabreichen. Meist produzieren betroffene Frauen zu viele Androgene, was die Akne begünstigen kann. Daher erhalte sie gezielt eine Therapie mit weiblichen Hormonen, um die Akne nach und nach zu lösen.
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Vorbeugung von Akne
Der Akne lässt sich nur bedingt vorbeugen. Da sie sich aus einem Zusammenspiel innerer körperlicher Zusammenhänge ergibt, auf die der Mensch selbst kaum einen Einfluss hat, kann er nur äußere Ursachen möglichst vermeiden. So sollte das Rauchen von Zigaretten grundsätzlich vermieden werden, außerdem kann eine ausgewogene Ernährung helfen, die Gesundheit der Haut zu erhalten. Kosmetika sollten nach dem Tragen immer gründlich entfernt werden, um der Haut die Atmung zu ermöglichen. Pickel dürfen nie ausgedrückt werden, andernfalls breitet sich die Akne aus.
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Kommentare und Erfahrungen von anderen Besuchern
Marion kommentierte am 31.07.2011 um 16:57 Uhr
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auf keinen Fall an den Pickeln herum kratzen soll. Das macht alles nur noch viel schlimmer. Besser ist es, die Stellen zu säubern und zu sterilisieren, z.B. mit reinem Alkohol oder 20%iger Wasserstoffperoxid-Lösung.
