Hausmittel gegen Pickel

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 14. Dezember 2016
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Pickel im Gesicht oder allgemein unreine Haut stören das äußere Erscheinungsbild eines Menschen enorm. Gerade Jugendliche werden oft von Akne und Pickeln geplagt. Mit einigen Hausmitteln und etwas Disziplin in der Anwendung kann aber fast jeder eine reine Haut erreichen.

Inhaltsverzeichnis

Was hilft gegen Pickel und Akne?

Bei einer sehr starken Akne sollte zunächst beim Hautarzt abgeklärt werden, ob medizinische Ursachen für die Pickel vorliegen, die gezielt bekämpft werden müssen.

Des Weiteren ist zu beachten, dass jede Haut eigene Bedürfnisse hat, die beachtet werden müssen. Trockene Haut muss regelmäßig mit rückfettenden Lotionen oder Cremes gepflegt werden, damit der Eigenschutz effektiv das Eindringen von Bakterien verhindern kann.

Bei fettiger Haut kann ein Peeling helfen, mit welchem die Öffnungen der Talgdrüsen von Hautschüppchen und eingetrocknetem Talg befreit werden. So kann neuer Talg besser abfließen und es kommt erst gar nicht zur Bildung von Mitessern, die sich entzünden können. Wenn trotz guter Pflege immer wieder Pickel auftreten, wird eine gezielte Behandlung der Gesichtshaut sinnvoll.

Kamille oder Teebaumöl sind natürliche Hausmittel, um Pickel Einhalt zu gebieten.

Ein Dampfbad mit Kamille öffnet die Poren und desinfiziert die Haut. Hierfür wird ein starker Kamillentee aufgegossen und in einen offenen Topf gegeben. Für etwa zehn Minuten sollte der aufsteigende Dampf auf das Gesicht wirken. Hierzu am besten den Kopf über den Topf halten und mit einem Handtuch abdecken. Im Anschluss an dieses Dampfbad erfolgt die übliche, dem Hauttyp angemessene Pflege.

Bei den Pflegeprodukten sollte auf möglichst naturbelassene Zusammensetzungen geachtet werden. Auch weitere Reinigungsmittel wie Schampoo und Duschgel sollten auf die Empfindlichkeit der Gesichtshaut abgestimmt sein. Ein Babyschampoo ohne parfümierende oder konservierende Zusatzstoffe wird häufig besser vertragen als andere Produkte.

Bei entzündlichen Pickeln kann auch eine Behandlung mit Eigenurin hilfreich sein. Hierfür wird morgens der erste Urin aufgefangen und mit einem Wattepad vorsichtig auf das Gesicht aufgetragen. Der im Urin vorhandene Harnstoff wirkt sich positiv auf das Hautbild aus, weswegen genau dieser Stoff auch in den meisten Salben gegen Pickel vorhanden ist. Nach einer längeren Einwirkzeit kann die dem Hauttyp angemessene Gesichtsreinigung vorgenommen werden.

Schnelle Hilfe

Die bisher genannten Ratschläge helfen langsam aber nachhaltig. Je nachdem, wie ausgeprägt das Problem war, kann die Besserung nach wenigen Tagen oder erst nach einigen Wochen beobachtet werden. Nicht immer hat man aber die Möglichkeit, so lange auf eine Besserung zu warten.

In diesen Situationen ist es wichtig, nicht am Pickel zu drücken. Auf diese Weise werden die Unreinheiten oft nur tiefer in die Haut gedrückt, wo sie erst recht zu einer Entzündung führen. Bei Mitessern und ähnlichen Unreinheiten sollte daher auf eine schnelle Hilfe besser verzichtet werden. Die Stellen lassen sich in der Regel sehr gut mit einem hochwertigen Puder oder Make-up verdecken, sodass keine optische Beeinträchtigung mehr vorliegt. Damit durch die Abdeckung die Haut nicht zu sehr gestresst wird, ist am Abend auf eine sorgfältige, dem Hauttyp angemessene Reinigung der Haut zu achten. Mit einem zusätzlichen Peeling wird der Abtransport von unschönen Talgresten aus den Poren erleichtert.

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Alternative Heilmittel

Erhabene Pickel, welche sich mit Make-up nicht kaschieren lassen, können mit einem Tropfen Teebaumöl betupft werden. Dieses wirkt antibakteriell und trocknet den Pickel aus. Es wird nicht ausreichen, um den Pickel vollständig verschwinden zu lassen.

Jedoch ist im Anschluss ein hochwertiger Abdeckstift ausreichend, um ein klares Hautbild vorzeigen zu können. Zum Auftragen von Teebaumöl und Abdeckstift wird am besten jeweils ein frisches Wattestäbchen benutzt. So kann vermieden werden, dass weitere Bakterien die Entzündung des Pickels verschlimmern.

Bei akut entzündeten Pickeln hilft auch eine Zinksalbe, welche direkt auf die betroffene Stelle aufgetragen wird. Das Zink wirkt direkt gegen die Entzündung und gleichzeitig wird dem Pickel Feuchtigkeit entzogen. Von einer flächigen Anwendung dieser Salbe ist jedoch abzuraten.

Zahnpasta sollte möglichst nicht zum Einsatz kommen. Diese kann zwar einen einzelnen Pickel erfolgreich austrocknen, sorgt in der Folge jedoch oft für ein noch schlechteres Hautbild.

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