Peeling

Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher am 24. November 2016
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Das Peeling ist eine Schönheits-Anwendung, bei der abgestorbene Hautschüppchen von der Haut gelöst werden, um der nachwachsenden Haut Raum fürs Wachstum zu geben. Die Haut soll damit gesünder und frischer wirken.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Peeling?

Ein Peeling wird in Form einer Creme oder eines Fluids auf die Haut aufgebracht und löst dort abgestorbene Hautschüppchen, Schmutz und Ablagerungen. Es gibt deutliche Unterschiede zwischen haushaltsüblichen Peelings und einer Peeling-Anwendung im Kosmetikstudio. Weitere Formen des Peelings werden mit speziellen Peeling-Bürsten durchgeführt und sind ebenfalls eher im Bereich der Heimanwendung zu finden.

Peelings für zu Hause werden als reine Peeling-Anwendung für Körper oder Gesicht oder gern auch als Duschgel verkauft. Im Kosmetikstudio wenden Profis dagegen hochwirksame chemische Peelings an, die auch tiefere Verschmutzungen auf der Haut lösen können. Die Spanne der Möglichkeiten reicht von der optischen Verbesserung von Aknenarben bis hin zur aggressiven Beseitigung von Hautunreinheiten und festem Talg. Danach benötigt die Haut aufgrund der Aggressivität zwar eine Nachbehandlung, was beim haushaltsüblichen Peeling nicht zwingend notwendig ist, sie ist jedoch sehr effektiv. Peelings in sanfter Form gehören zur Basispflege der Haut und können an fast jeder Körperstelle außer an den Schleimhäuten angewendet werden.

Funktion, Wirkung & Ziele

Die Haut regeneriert sich ständig neu, indem sie alte Schüppchen abstößt. Das geschieht, sobald neue Haut darunter nachgewachsen ist. Dieser Prozess ist fürs Auge meist gar nicht sichtbar, sorgt aber dafür, dass die Haut an den stellen, an denen sich ein abgestorbenes Hautschüppchen gerade löst, nicht mehr elastisch und frisch wirkt.

Die darunterliegende neue Haut dagegen entspricht der Vorstellung eines gesunden Hautbildes. Hinzu kommen Verschmutzungen wie Talg, Hautunreinheiten und Mitesser oder schlimmstenfalls Hauterkrankungen wie Rosacea, Couperose oder Akne mit entsprechender Narbenbildung. Peelings befreien die Haut zunächst von toten Hautschüppchen und Unreinheiten, Profi-Produkte reinigen sie porentief und entfernen auch hartnäckige Unreinheiten und Unregelmäßigkeiten.

Ein Peeling für zu Hause kann in Cremeform speziell fürs Gesicht oder für den ganzen Körper, als Kombi-Produkt im Duschgel oder in Form einer Peeling-Bürste angewandt werden. Diese Peelings sind sanft und entfernen vor allem tote Schüppchen und Talg, außerdem enthalten sie oft zusätzliche pflegende Inhaltsstoffe. Der Peeling-Effekt kommt durch raue Mikropartikel zustande, die in Cremes enthalten sind und die die Haut aufreiben, wodurch sich Verschmutzungen und lose hängende tote Schüppchen gut lösen lassen.

Ein Peeling wird in Form einer Creme oder eines Fluids auf die Haut aufgebracht und löst dort abgestorbene Hautschüppchen, Schmutz und Ablagerungen. Die Haut soll damit gesünder und frischer wirken.

Aggressiver, aber auch viel gründlicher gehen Peelings für Profis zu Werke. Häufig werden sie als Fluid auf die Haut aufgebracht, beliebte Wirkstoffe sind verschiedene Fruchtsäuren. Je nach Konzentration der Säure lösen sie hartnäckige Ablagerungen wie Aknenarben auf und entfernen jeden toten Hautrest und auch Mitesser sehr effektiv. Da sie so aggressiv und hochwirksam sind, greifen sie die Haut aber auch an. Sie haben keinen integrierten pflegenden Effekt, diesen muss die Kundin oft zu Hause als Nachbehandlung über einige Zeit hinweg in Form einer Pflegecreme selbst besorgen. Während sanfte Pflege-Peelings auch täglich benutzt werden können, sind derart wirksame Peelings nicht allzu oft zu empfehlen, auch wenn sie sehr gründlich reinigen.

Peeling-Bürsten können als weitere Besonderheit die Durchblutung der Haut bei der Behandlung anregen. Durch die Anwendung direkt auf der Haut wird der Kreislauf angeregt und es entsteht nicht nur ein peelender, sondern auch ein massierender, belebender Effekt. Dadurch wirkt die Haut schon unmittelbar nach der Behandlung rosig und gesund, da die Durchblutung angekurbelt wurde. Allerdings ist der Aufwand mit einer Peeling-Bürste höher, da manchmal gründlich massiert werden muss und bei einer Peeling-Creme das sanfte Einmassieren schon vollkommen ausreichend sein kann.

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Risiken, Nebenwirkungen & Gefahren

Bei jeder kosmetischen Anwendung besteht ein Risiko der Unverträglichkeit. Peeling-Produkte für zu Hause sind in der Regel aber so niedrig dosiert, dass keine Unverträglichkeiten auftreten. Vorsichtig sein sollte man mit Frucht- oder Kräuterextrakten, die in solchen Produkten enthalten sein können - sind Allergien gegen einzelne Inhaltsstoffe bekannt, so werden diese sich auch beim Peeling auswirken, auch wenn es nur geringe Konzentrationen sind.

Da in Kosmetik-Studios gerne mit hoch dosierten Fruchtsäuren als Peeling gearbeitet wird, sollte man bei bekannten Allergien gerade hier vorsichtig sein. Für ein effektives Peeling beim Kosmetiker gibt es auch Alternativen ohne Frucht-Bestandteile, da Fruchtsäurepeelings viel Extrakt enthalten, stellen sie ein reelles Risiko für Allergiker dar.

Genaue Beobachtung der Reaktionen des Körpers auf ein Peeling beim Kosmetiker ist sehr wichtig, gerade nach einer erstmaligen Behandlung. Reaktionen der Haut können in verstärktem Maße nach einem so gründlichen Peeling auftreten - um die richtige Nachsorge der Haut in die Wege leiten zu können, muss der Kosmetiker das wissen. Andernfalls bleibt die Haut so angegriffen vom Peeling zurück, dass sich ganz neue Probleme bilden können. Da bei einem effektiven Peeling die Talgschicht entfernt wird, können sich Mitesser ohne Pflege bilden und es können sich sogar Infektionen oder zumindest gereizte Reaktionen der Haut ergeben.

Bei häufigem Peeling mit hochwirksamen Peeling-Produkten kann die Haut auch dadurch angegriffen reagieren und anfällig werden. Ein Peeling für zu Hause kann dagegen jeden Tag benutzt werden, wenn nichts anderes auf dem Produkt vermerkt ist.

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