Magenkrebs
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Magenkrebs oder medizinisch auch Magenkarzinom ist eine bösartige Tumorerkrankung im Magen. Dabei kommt es oftmals zu starken Veränderungen der Zellen (Zellmutation), wobei vor allem das Wachstum der Magenzellen stark beschleunigt wird. Die häufigsten Ursachen sind Rauchen, Magenschleimhautentzündung, Alkohol und fettreiches und salziges Essen.
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Definition Magenkrebs
Bis in die 40er Jahre war Magenkrebs die häufigste Krebserkrankung in Europa - dies hat sich Gott sei Dank aufgrund verbesserter Essgewohnheiten geändert. Bei Magenkrebs teilen sich die Zellen im Magen zu schnell und bösartige Neubildungen, meist in Form eines Tumors, entstehen.
Ursachen für Magenkrebs
Auch Raucher sind deutlich häufiger von Magenkrebs betroffen; Schätzungen zufolge erkranken diese etwa dreimal so häufig an Magenkrebs wie Nichtraucher. Die in Zigaretten enthaltenen krebserregenden Stoffe gelangen über den Speichel direkt in den Magen. Ob Magenkrebs vererbbar ist, ist noch nicht eindeutig bewiesen. Jedoch ist das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken, deutlich höher, wenn bereits ein Familienmitglied von Magenkrebs betroffen war.
Symptome
Krankheitsverlauf Magenkrebs
Ein Magenkarzinom bzw. Magenkrebs kann sich auf verschiedene Arten bemerkbar machen. Oft kann schon eine Nahrungsmittelunverträglichkeit auf diese Erkrankung hindeuten, auch Appetitlosigkeit sollte in diesem Zusammenhang beobachtet werden. Ebenfalls kann eine plötzliche Gewichtsabnahme auf diese Erkrankung hindeuten. Ein meist eindeutiges Zeichen für Magenkrebs ist Blut im Stuhl. Dieser ist dann fast schwarz, glänzend und übel riechend und wird auch als Teerstuhl bezeichnet.
Auch das Erbrechen von dunklem Blut ist keine Seltenheit. Treten diese Symptome auf, sollte man am besten sofort einen Arzt aufsuchen. Die Symptome bei einem Magenkarzinom ähneln stark denen bei einem Magengeschwür oder dem sogenannten Reizdarm-Symptom. Ein Arzt wird jedoch schnell feststellen, um welche Erkrankung es sich handelt. Nicht jedes Anzeichen von Blut im Stuhl muss natürlich auf Magenkrebs hindeuten. Der Arzt wird dies mithilfe des sogenannten Hämoccult-Testes aber schnell feststellen.
Behandlung von Magenkrebs
Bei einer Magenspiegelung mit Gewebsentnahme, der sogenannten Biopsie etwa, kann Magenkrebs bereits im Frühstadium erkannt werden. Bei dieser wird ein dünner Schlauch über die Speiseröhre in den Magen geführt. Das Schlucken des Schlauches ist natürlich alles andere als angenehm; aus diesem Grund lassen sich viele Patienten eine örtliche Betäubung geben.
In vielen Fällen besteht die Behandlung darin, den bösartigen Tumor mittels Operation zu entfernen. Je nachdem, inwieweit sich der Tumor ausgebreitet hat, ist eventuell eine Entfernung von Teilen des Magens, der Milz oder auch der Speiseröhre nötig. Eine anschließende Strahlen- oder Chemotherapie hilft dann weiter, den Magenkrebs zu bekämpfen. Eine speziell vom Arzt ausgearbeitete Ernährung ist allen Magenkrebspatienten zu empfehlen.
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