Metastasen
Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für innere Medizin)Unter Metastasen versteht man grundsätzlich immer eine sogenannte Tochtergeschwulst eines Tumors oder eines tumorartigen Gewebes. Diese Tochtergeschwulst befindet sich in der Regel immer außerhalb der bereits oder ursprünglich befallenen Körperpartie des Betroffenen.
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Definition Metastasen
Diese abgespaltenen Zellen gelangen in den Blutstrom der Betroffenen und werden somit an die unterschiedlichen Stellen im menschlichen Körper transportiert, wo sie sich erneut in Gewebearealen festsetzen. Auch über die Lymphe ist eine Verteilung der abgespaltenen Tumorzellen möglich.
Die Größe eine vorhandenen Tumors hat aber nicht mit seiner eigentlichen Bildung von Metastasen zu tun, denn bei der Diagnose Brustkrebs beispielsweise, kann es schon bei sehr kleinen Tumoren, von weniger als einem Zentimeter zur Metastasierung kommen.
Ursachen für Metastasen
Als Ursachen von Metastasen werden vorhandene bösartige Tumore bezeichnet. Eine Metastasierung ist also immer mit der sogenannten Ausbreitung von vorhandenen Tumoren auf andere Körperteile gemeint. Ist ein vorhandener Krebs in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, so sind auch Metastasen vorhanden. Die Heilungschancen sind in diesem Fall schon reduziert.
Der genaue Ursachenmechanismus und die damit verbundenen Ursachen von Metastasen sind noch nicht völlig geklärt, denn Krebszellen wachsen im menschlichen Körper unkontrolliert. Die Zellteilung ist hierbei ein sehr wichtiger Fakt, denn während der Teilung der Zellen die Verbindung mit dem umliegenden Gewebe für sehr kurze Zeit unterbrochen. Während dieser kurzen Zeit können sich die entarteten Zellen durch die Lymphe und Blutbahnen fortbewegen. Sehr häufig sind hierbei die Lymphknoten betroffen, denn diese filtern die Tumorzellen heraus.
Grundsätzlich kann zur Ursache von Metastasen angemerkt werden, dass immer ein bösartiger Tumor vorliegen muss, nur dann können die Metastasen sich nach und nach im umliegenden Gewebe einlagern. Im Wesentlichen hängt die Metastasierung aber davon ab, um welche Tumorart und um welchen Ursprungsort der jeweiligen Erkrankung, es sich bei den betroffenen Patienten handelt.
Behandlung von Metastasen
Für die Behandlung von Metastasen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Behandlung, denn sie können durch eine Operation wie auch durch chemotherapeutische und medikamentöse Maßnahmen behandelt werden.
Bei der Behandlung der Metastasen kommt es natürlich auch auf die Lage der Tochtergeschwülste an, je nach dem kommen eine Operation oder andere Maßnahmen zur Anwendung. Eine Standarttherapie bei Metastasen, speziell Knochenmetastasen, ist die Verabreichung von Bisphosphonaten.
Hierbei handelt es sich um spezielle Medikamente, bei denen ein verstärkter Einbau von Mineralien und Kalzium in die Knochen möglich wird. Dadurch kann der durch den vorhandenen Tumor entstandene Knochenabbau verringert werden und die Regeneration der schon angegriffenen Knochenpartien beginnen.
Vorbeugung von Metastasen
Vorhersagen kann das jedoch keiner, allerdings sollten die betroffenen Patienten darauf achten, dass die Nachsorgeuntersuchen in möglichst kurzen Abständen stattfinden sollten. Nur so kann genau darauf geachtet werden, dass es zu keiner erneuten Metastasenbildung kommen kann.
Sicher sollten auch neben den allgemeinmedizinischen Praktika auch alternative Heilmethoden genutzt werden. Dies sollte aber mit dem zuständigen Onkologen besprochen werden, denn man sollte sich nur mit zugelassenen und erfahrenen Heilpraktikern umgeben, um explizit Erfolge verzeichnen zu können.
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