Juckreiz im Genitalbereich
Juckreiz im Genitalbereich deutet meist auf eine Geschlechtserkrankung hin. Es verschwindet selten wieder von alleine und bedarf ärztlicher Behandlung.
Definition Juckreiz im Genitalbereich
Juckreiz im Genitalbereich kann daran liegen, dass bei der Rasur oder Enthaarung die Haut gereizt wurde - in diesem Fall bleibt das Problem nur einige Tage und verschwindet dann wieder. Langanhaltender Juckreiz im Genitalbereich hingegen deutet meist auf eine sexuell übertragbare Erkrankung mit Bakterien oder Pilzen hin.
Damit diese nicht gefährlich wird, sich ausbreitet oder verhindert, dass man andere Menschen ansteckt, sollte man sie behandeln lassen - bald dürfte dann auch der Juckreiz im Genitalbereich verschwunden sein, der eine erhebliche Belastung darstellt und sehr unangenehm im Alltag werden kann.
Ursachen für Juckreiz im Genitalbereich
Durch die Einnahme von Antibiotika kann es sein, dass die natürlich vorhandenen Milchsäurebakterien in der Scheide der Frau Bereiche erreichen, in denen sie nicht vorkommen sollten - dort lösen sie dann Juckreiz im Genitalbereich aus. Das kann auch in den Wechseljahren oder durch mangelnde Hygiene während der monatlichen Blutungen passieren.
Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, Ekzeme oder Krebsvorstufen an der Haut der Intimzone lösen ebenfalls Juckreiz im Genitalbereich aus und sollten vom Facharzt ausgeschlossen werden.
Zu häufige Pflege durch Wasser und Seife stört ebenfalls die Normalflora des Genitalbereichs und führt zu Juckreiz im Genitalbereich. In seltenen Fällen lässt sich die Ursache nicht erklären und es sind weitere Untersuchungen notwendig.
Diagnose von Juckreiz im Genitalbereich
Den Juckreiz im Genitalbereich kann jeder Patient alleine diagnostizieren, ohne dass er dafür medizinische Hilfe braucht. Es handelt sich dabei um einen mehr oder weniger erträglichen Juckreiz, der langfristig anhält und nicht spontan verschwindet.
Bei der Frau wird der Arzt zur Diagnose der Ursache von Juckreiz im Genitalbereich einen Abstrich der Scheidenschleimhaut und des Muttermundes machen, womit bereits alle Ursachen ausgeschlossen werden können. Beim Mann ist dieser Abstrich natürlich noch leichter anzufertigen. Bei Verdacht auf Krebs oder auf seine Vorstufen sind unter Umständen weitere Untersuchungen notwendig, um Gewissheit zu haben.
Anhand der Abstriche kann man veränderte Zellen erkennen, die den Juckreiz im Genitalbereich auslösen könnten, aber auch Erreger, die eine Infektion ausgelöst haben und den Juckreiz im Genitalbereich nach sich ziehen.
Behandlung von Juckreiz im Genitalbereich
Gerade Frauen müssen danach regelmäßig untersucht werden, damit festgestellt werden kann, ob sich ihre natürliche Scheidenflora erholt und sie vor wiederkehrendem Juckreiz im Genitalbereich schützen konnte. Grunderkrankungen, die nichts direkt mit dem Genitalbereich zu tun haben, werden alleinstehend behandelt, um den Juckreiz im Genitalbereich zu beenden.
Wichtig ist danach natürlich auch die Hygiene. Regelmäßiges, aber nicht zu häufiges Waschen sowie die Benutzung von Binden statt Tampons ist wichtig, um wiederkehrendes Juckreiz im Genitalbereich zu verhindern.
Bei Krebs oder seinen Vorstufen, der sich durch Juckreiz im Genitalbereich bemerkt macht, wird entweder die betroffene Stelle entfernt oder man behandelt je nach Krebsart mit einer individuellen Chemotherapie oder Bestrahlung.
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Vorbeugung von Juckreiz im Genitalbereich
Am besten beugt man dem Juckreiz im Genitalbereich vor, indem man nur mit Kondom Geschlechtsverkehr hat - vor allem auch dann, wenn man einen möglicherweise promiskuitiven (sexuell freizügigen) Partner hat. Alternativ hält man sich ganz von Personen fern, die ständig ihren Sexualpartner wechseln. Zudem ist die regelmäßige Hygiene des Genitalbereichs wichtig, mit der man es aber auch nie übertreiben darf - die natürliche Flora muss immer bestehen bleiben, denn sie ist der beste Schutz.
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