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Feigwarzen (HPV)

Medizinische Qualitätssicherung von Dr. med. Nonnenmacher (Facharzt für Innere Medizin) am 19. März 2014
Symptomat.deKrankheiten Feigwarzen (HPV)

Feigwarzen oder spitze Kondylome sind das Symptom einer Erkrankung mit dem Humanen Papillomvirus (HPV). Dieses steht unter anderem im Verdacht, Gebärmutterhalskrebs zu bedingen. Feigwarzen gehören zur Gruppe der Geschlechtskrankheiten.

Inhaltsverzeichnis

Was sind Feigwarzen (HPV)?

Feigwarzen sind bräunlich-graue, kleine bis große und flache Warzen im Genital- und Analbereich.

Sie entstehen aufgrund einer genitalen Übertragung des Humanen Papillomvirus und können daher nicht nur im Genitalbereich auftreten, sondern auch an anderen Stellen des Körpers, die mit den Genitalien in nähere Berührung kommen. Die Inkubationszeit beträgt wenige Tage bis mehrere Jahre, und meist heilen Feigwarzen vollständig wieder ab.

Bei schwerem Befall können sie aber auch aufbrechen und Blutungen verursachen. Außerdem kommt es selten zu Schmerzen, sodass die Feigwarzen lange unentdeckt bleiben können - manchmal bilden sie sich trotz HPV-Infektion gar nicht aus.

Ursachen für Feigwarzen

Die Ursache von Feigwarzen ist die Infektion mit dem Humanen Papillomvirus. Diese stehen im Verdacht, Krebsarten wie Gebärmutterhalskrebs, Peniskarzinome oder Krebserkrankungen in Mund und Rachen auslösen zu können - Feigwarzen jedoch werden durch einen Niedrigrisikotyp ausgelöst.

Sie entstehen durch Kontakt- oder Schmierinfektion mit dem Virus beim Geschlechtsverkehr oder anderen geschlechtlichen Aktivitäten. Damit es zu einer Infektion kommt, müssen aber auch andere förderliche Faktoren gegeben sein.

Liegen beispielsweise minimale Verletzungen an den Schleimhäuten vor, die schnell einmal unbemerkt entstehen können, nisten sich die Viren über diese ein. Feuchtigkeit oder ein allgemein geschwächtes Immunsystem, beispielsweise durch eine aktuelle Erkältung, sorgen ebenfalls dafür, dass Feigwarzen entstehen können, da sich das HPV leichter einnistet.

Typische Symptome und Anzeichen bei Feigwarzen

Krankheitsverlauf Feigwarzen

Der Verlauf der Feigwarzen-Erkrankung stellt sich wie folgt dar: Im Anschluss an die Infektion mit dem Humanen Papillomvirus folgt die Inkubationszeit.

Es dauert durchschnittlich einige Tage oder Wochen, bis sich die ersten Symptome zeigen. Seltener treten diese bereits nach wenigen Tagen oder sogar nach mehreren Jahren erst auf. Zunächst bilden sich einige wenige Warzen im betroffenen Bereich. Diese neigen zur Beetbildung und es kommt zur weiteren Ausbreitung der Feigwarzen:

Sie sind miteinander verbunden und bedecken eine immer größere Fläche der Haut. In einigen Fällen heilen die Feigwarzen anschließend alleine ab; in schweren Fällen bilden sie große Tumoransammlungen, die erheblich bluten können.

Behandlung und Therapie von Feigwarzen

Im Vordergrund der Behandlung von Feigwarzen steht zunächst die Information über die Art des Virus, der die Feigwarzen bedingt. Handelt es sich um einen Niedrigrisikotyp, besteht keine Gefahr - es gibt allerdings auch karzinogene Formen, die vor allem für Frauen sehr gefährlich werden und Gebärmutterhalskrebs auslösen können. Im Vordergrund steht dann die Vorsorge zur schnellen Erkennung im Ernstfall.

Der Niedrigrisikotyp wird jedoch nahtlos weiterbehandelt. Zunächst besteht die Möglichkeit, die Feigwarzen chirurgisch zu entfernen, beispielsweise operativ oder durch Methoden wie die Kauterisation oder Vereisung. Im Anschluss erfolgt die medikamentöse Behandlung. Die Warzen werden dabei meist mit dem Medikament eingerieben, damit es direkt wirken kann. In Frage kommen zunächst Zytostatika, die auch bei Krebs verwendet werden, um das Wachstum der Feigwarzen zu stoppen - als Standardmedikament gilt 5-Fluoruracil.

Außerdem werden Medikamente wie Interferon verschrieben, um die lokale Immunabwehr anzuregen und den Körper dazu zu bewegen, selbst Immunzellen zu produzieren, die die Feigwarzen von innen heraus abtöten. Vor allem Interferone wirken tumorhemmend und bieten Schutz vor möglichen Krebserkrankungen, weshalb sie auch beim Hochrisikotyp der Humanen Papillomviren eingesetzt werden.

Empfohlene Rezeptfreie Medikamente gegen Feigwarzen & Geschlechtskrankheiten

Hier Informieren:


Vorbeugung von Feigwarzen

Feigwarzen beugt man am besten durch sichere Verhütung und Vorsicht bei der Wahl der Sexualpartner vor. Die Verhütung muss aus Methoden wie dem Kondom oder Femidom verstehen, wenn man sich nicht kennt oder nicht monogam lebt, da nur sie den direkten Kontakt zwischen beiden Menschen verhindern können.

Um Feigwarzen vorzubeugen, sollte man sich vorher aber auch über das Sexualverhalten und mögliche Infektionen des Partners informieren. Personen, die noch keinen Geschlechtsverkehr hatten, können sich gegen HPV vorbeugend impfen lassen.

Der Impfstoff ist allerdings noch neu und es können keine sicheren Aussagen zur Wirkdauer getroffen werden. Außerdem ist es zu unklaren, plötzlichen Todesfällen bei jungen Frauen nach der Impfung gekommen, die jedoch bislang nicht eindeutig mit dem Impfstoff in Verbindung gebracht werden konnten.

Bücher über Feigwarzen

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